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Erstes Champions-League-Finale in Getafe

Von am 17. November 2009 – 14.23 Uhr 5 Kommentare

Das erste Finale der UEFA Women’s Champions League wird am Donnerstag, 20. Mai 2010, vor den Toren Madrids ausgetragen.

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Das Alfonso-Perez-Stadion von Getafe CF, das 16 996 Zuschauern Platz bietet, wurde zum Austragungsort des erstmals in einem Endspiel ausgetragenen Wettbewerbs erkoren. Beim vormaligen UEFA-Pokal wurde das Finale noch jeweils in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Anpfiff der Partie wird um 20.30 Uhr sein.

Duisburg und Potsdam noch im Rennen
Im Titelrennen sind noch acht Teams: Titelverteidiger FCR 2001 Duisburg, der 1. FFC Turbine Potsdam, die beiden französischen Vertreter Olympique Lyonnais und Montpellier Hérault SC sowie Arsenal LFC, Umeå IK, Røa IL und ASD Torres Calcio aus Italien.

Deutsches Duell möglich
Gegen wen die Teams im Viertel- und Halbfinale antreten müssen, erfahren sie am Freitag, 20. November, um 12.00 Uhr, wenn am UEFA-Hauptsitz in Nyon die Auslosung stattfinden wird. Keines der acht Teams ist dann gesetzt, so dass auch die beiden deutschen Vertreter im direkten Duell aufeinandertreffen könnten. Die zuerst gezogenen Teams werden Heimrecht genießen.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • Jarmusch sagt:

    Grundsätzlich finde ich es richtig, dass das Finale nicht im riesigen ‚Santiago-Bernabéu‘ mit einer Kapazität von gut 80.000 Plätzen stattfindet. Andererseits braucht’s dann aber auch nicht die Koppelung an das Herren-Finale, wenn man eh vor die Tore der Stadt zieht.

    Zwei Finalspiele, also Hin- und Rückspiel, wären für mich beim Frauenfußball derzeit nach wie vor die beste Wahl. Schließlich wollen die Fans ja auch was von den Endspielen haben. Und ich glaube nicht, dass sich furchtbar viele Fans den Trip nach Spanien leisten wollen bzw. können.

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  • Frieda sagt:

    Warum nicht im Bernabéu? Weil der heilige Rasen kaputt gehen könnte? Wenn das Endspiel schon an das der Herren gekoppelt ist, dann doch bitte richtig! Die Arsenal Frauen spielen auch einmal im Jahr im Emirates-Stadium, und auch wenn dieses fast leer scheint, ist es doch immer ein riesiges Erlebnis für Fans und Spielerinnen. Das
    kann wohl nur wer nachvollziehen, der in so nem Ding, ob voll oder leer, mal gespielt hat.
    Es is doch wieder so: An den Rand mit den Frauen, interessiert ja eh keinen. Dämlich!
    Dafür denke ich, dass ein Finale ein einziges Spiel sein sollte. Es ist eine gute Endscheidung, denn ein Finale ist nun mal ein Finale und da zählt der Moment.

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  • Jarmusch sagt:

    Frieda schrieb: ‚Warum nicht im Bernabéu? Weil der heilige Rasen kaputt gehen könnte? Wenn das Endspiel schon an das der Herren gekoppelt ist, dann doch bitte richtig!‘
    Nee, nicht weil der Rasen kaputtgehen könnte, sondern weil sich in Spanien für ein Endspiel ‚Lyon o. Umea vs. Potsdam o. Duisburg‘ wohl nicht so viele Zuschauer erwärmen könnten (Behaupte ich einfach mal). Es sei denn die Spanier rühren mächtig die Werbetrommel. Aber da keine EM, WM oder Olympia im eigenen Land anstehen, dürften alle Bemühungen wohl eher halbherzig ausfallen. Man kennt das ja bei den Südeuropäern.

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  • till sagt:

    Auch wenn ich denke, dass eine Finale wohl besser ist, so muss man die Situation des Frauenfussballs einfach berücksichtigen und deshalb wäre ich dafür zumindestens bis sich diese ändert bei Hin- und Rückspiel zu bleiben. Dadurch wäre gewährleistet, dass doch etliche Zuschauer zu dem Spiel kommen. Man konnte ja zB beim letzjährigen Finale den Unterschied sehen, das Perm ja nicht zu Hause gespielt hat bei seinem Heimspiel, sondern 600km(?) weiter weg.
    Klar ist das keine aussagekräftige Statistik, aber zumindest was worüber man mal nachdenken sollte…
    Es wird nix gewonnen, wenn es nur ein Finale gibt und da nur 2.500 Zuschauer da sind. Die (zum Teil) auch nur noch am Ende weil sie dazu genötigt worden sein.

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  • laasee sagt:

    Duisburg v Potsdam endspiel ist besser in Wolfsburg nicht Getafe.

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