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Rückschlag für die Schweiz

geschrieben von – 23. September 2009, 21:51 Uhr | 1.172 Leser1. Kommentar abgeben

Die Schweizer Frauenfußball-Nationalmannschaft hat im zweiten Spiel der WM-Qualifikation einen Dämpfer erhalten. Gegen den favorisierten EM-Teilnehmer Russland setzte es eine knappe, aber verdiente Niederlage.

Zwei Treffer der Russinnen in der Anfangsphase besiegelten bei der 1:2 (0:2)-Niederlage vor 1 450 Zuschauern in Baden früh das Schicksal der Schweizerinnen, die in der Abwehr zu naiv agierten und die Außenstürmerinnen der Russinnen nie in den Griff bekamen.

Frühe Gegentreffer
Tatiana Skotnikova brachte das Team von Igor Shalimov schon nach acht Minuten in Führung, Elina Danilova erhöhte gegen nervöse Schweizerinnen schnell auf 2:0 (16.). Das Team von Trainerin Béatrice von Siebenthal fand zwar nach und nach besser in die Partie, vergab aber die sich bietenden Torchancen oft überhastet, allen voran Ana Maria Crnogorcevic.

Meyer trifft
Doch der Einsatz der Gastgeberinnen stimmte und der Schweizer Kampfgeist wurde gegen sich zurückziehende Russinnen spät belohnt, als die eingewechselte Isabelle Meyer mit einem schönen Drehschuss das 1:2 erzielte und noch einmal Hoffnung aufkeimen ließ (87.). Doch die abgeklärten Russinnen schaukelten den Sieg routiniert über die Zeit.

Mangelnde Kaltblütigkeit
Die Schweizer Trainerin Béatrice von Siebenthal meinte nach der Partie: “Wir haben eine gute Leistung, vollen Einsatz und Willen gezeigt, aber wir hätten unsere Chancen konsequenter nutzen müssen. Und hat es auch an der Kaltblütigkeit und der Routine gemangelt, vor allem bei den jungen Spielerinnen in der Offensive, da fehlt es uns wohl noch an Erfahrung.”

Blick nach vorne
Doch sie blickt nicht ohne Optimismus auf die weitere WM-Qualifikation: “In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel und haben weniger Fehler gemacht. Wir haben jetzt drei Punkte und unser Ziel nicht ganz erreicht, aber wir müssen einfach am Ball bleiben, wir sind nicht so weit weg und die Dynamik stimmt. Die Mannschaft weiß, dass sie auf Sieg spielen kann, das ist schön.” Das nächste Qualifikationsspiel steht am Mittwoch, 28. Oktober, in Israel auf dem Programm.

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Markus Juchem

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