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Deutschland – Island: die Spielerinnen in der Einzelkritik

Von am 31. August 2009 – 8.08 Uhr 28 Kommentare

Im abschließenden Gruppenspiel der Frauenfußball-Europameisterschaft in Finnland gelang der  deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft der dritte Sieg, ein 1:0-Erfolg gegen Island. Womensoccer unterzieht die deutschen Spielerinnen einer individuellen Bewertung.

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Nadine Angerer
Auch im dritten Spiel bekam die Nationaltorhüterin wenig Arbeit. Einmal parierte sie mit einer Faust, sonst gab es nur wenig zu tun. Hatte einmal Glück, dass eine Mitspielerin auf der Linie rettete, insgesamt strahlte Angerer aber erneut Ruhe und Souveränität aus.

Note: 2,5

Sonja Fuss
Die Duisburgerin kam zu ihrem ersten Einsatz, allerdings auf der ungewohnten rechten Abwehrseite, die Umstellung fiel ihr sichtlich schwer. Hatte mehrfach Glück, dass sie keine Gelbe Karte sah, und konnte auch sonst dem deutschen Spiel kaum Impulse geben.

Note: 4,5

Ariane Hingst
Auch im dritten Spiel fehlte es Hingst noch an Konstanz. Auch gegen Island passierten einfache Fehler, es läuft noch nicht rund. Auf der Suche nach der Form von vor der Verletzung hatte sie unter anderem Glück, dass Margrét Lára Vidarsdóttir einen Stellungsfehler nicht mit einem Tor bestrafte.

Note: 4

Annike Krahn
In der ersten Halbzeit verrichtete Krahn ihre Arbeit solide, in den zweiten 45 Minuten wurde auch sie schwächer und leistete sich gelegentliche Unkonzentriertheiten, die von den in der Offensive harmlosen Isländerinnen aber nicht bestraft wurden. Auch sie muss sich ab dem Viertelfinale steigern.

Note: 3,5

Babett Peter
Die Postdamer Verteidigerin bot gegen Island ihre bisher beste Turnierleistung. Auf der linken Außenbahn strahlte sie mit ihrer ruhigen und gelassenen Spielweise Souveränität aus, gelegentlich gelang es ihr, offensive Akzente zu setzen. Peter gehört bisher zu den Gewinnerinnen des Turniers.

Note: 2,5

Saskia Bartusiak
Die Mittelfeldspielerin konnte auf der Sechserposition dem deutschen Aufbauspiel nur wenig Impulse geben. In der ersten Halbzeit hatte sie zweimal Glück, dass sie nicht die Gelbe Karte sah, die eine Sperre für ein Spiel nach sich gezogen hätte. Wirkte insgesamt oft unsicher.

Note: 4,5

Simone Laudehr
Bei ihrem ersten langen Einsatz nach der Knieverletzung lief bei Laudehr nur wenig zusammen. War zwar stets bemüht, doch der Duisburgerin waren die Folgen der dreiwöchigen Pause deutlich anzumerken. Gegen Ende der Partie konnte sie sich allerdings minimal steigern.

Note: 4,5

Anja Mittag
Die Potsdamerin begann bei ihrem zweiten EM-Einsatz stark, als sie mehrfach als Vorbereiterin für Martina Müller glänzte. Doch in der Folge fanden viele Pässe nicht ihr Ziel, im Abschluss mangelte es an Torgefahr, vor allem im Strafraum fehlten die Ideen, um die isländische Abwehr auszuhebeln.

Note: 3,5

Birgit Prinz
Gegen Island sollte Prinz mit einem Torerfolg neues Selbstvertrauen tanken. Doch gestern lief nicht viel zusammen. Prinz war anzumerken, dass sie mit angezogener Handbremse spielte, um eine Verletzung zu vermeiden. Wurde deswegen zu Recht zur Pause ausgewechselt und für das Viertelfinale geschont.

Note: 5

Fatmire Bajramaj
Zuletzt hatte Bajramaj im deutschen Team die Jokerrolle, gegen Island durfte sie von Beginn an ran, nutzte ihre Chance aber nicht. Spielte unauffällig und konnte über ihre Außenposition anders als Melanie Behringer in den Spielen zuvor kaum Druck entwickeln. Auch bei Standardsituationen war sie schwach, lieferte aber die Vorlage zum Tor.

Note: 4,5

Martina Müller
Die Wolfsburger Stürmerin wurde gegen Island nicht zu Unrecht zur Spielerin des Spiels gewählt. Stets bemüht, war sie eine der wenigen, die die isländische Hintermannschaft an diesem Tag vor Probleme stellte. Hatte mit einem Lattentreffer gleich zu Beginn Pech, doch im Abschluss fehlte das letzte Quäntchen Glück.

Note: 2

Kerstin Stegemann
45 Minuten lang durfte Stegemann auf der rechten Außenbahn agieren. Die mangelnde Spielpraxis war der Neu-Gütersloherin noch anzumerken, sie leistete sich zwar keine groben Fehler, konnte aber anders als früher im Spiel nach vorne kaum Druck entfachen und Akzente setzen.

Note: 3,5

Célia Okoyino da Mbabi
Okoyino da Mbabi kam für die verletzte Grings und durfte diesmal eine halbe Stunde ran. Hatte bei einem Schuss eine gute Szene, sonst agierte sie aber unauffälliger als bei ihren Einsätzen zuvor und konnte ebenfalls dem Angriffsspiel kaum Impulse geben.

Note: 3,5

Inka Grings
Grings kam in der zweiten Halbzeit für Birgit Prinz ins Spiel und brachte sofort kam Schwung ins deutsche Angriffsspiel. Erzielte beim 1:0 ihren zweiten Turniertreffer, verletzte sich aber dabei am rechten Knie und musste nach 14 Minuten bereits wieder vom Feld. War zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

28 Kommentare »

  • Matti sagt:

    Kann diesmal nicht so recht mitreden, da ich öfter zwischen den beiden Spielen hin- und hergeschaltet und deshalb von Deutschland-Island nur etwa die Hälfte mitbekommen habe. Von Bartusiak habe ich in dieser Zeit allerdings zwei sehr gute Szenen mitbekommen (mit die besten, die ich je von ihr gesehen habe) – zum einen einen sehr schönen Torschuss, zum anderen einen klugen und präzisen Pass von der gegnerischen Strafraumgrenze aus, der einen Konter einleitete. Daher erstaunt mich die 4,5 dann doch etwas.

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  • Stonie sagt:

    @ Matti

    Dann hast Du das Glück gehabt beim Hin-und-Her-Zappen genau die beiden Bartusiak-Szenen zu sehen. Denn weiter hat man von ihr Nichts gesehen. Deshalb ist sie mit dieser Bewertung gut bedient!

    @ Markus
    Anders als bei deinem gestrigen Artikel bei der UEFA, die Mitspielerin, die auf der Linie gerettet hat, war eindeutig Anja Mittag, denn im TV (Torkamera-Perspektive) konnte man die Rückennummer 11 sehr gut erkennen!

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  • Matti sagt:

    Ich habe auch Anja auf der Linie retten gesehen … und sorry, der Pass von Bartusiak kam natürlich von der eigenen Strafraumgrenze. 😛

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  • Markus Juchem sagt:

    @Stonie und Matti: Danke für den Hinweis.

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  • Kay sagt:

    Gelungene und wie ich finde sehr zutreffende Einzelkritiken. Wäre ich jetzt in der Position Frau Neid einen Rat zu geben, der auch bei der Aufstellung für das nächste Spiel Beachtung fände, würde ich sagen: Startformation der ersten beiden Spiele mit Mittag anstelle von Garefrekes und Müller anstelle von Prinz.

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  • Felix sagt:

    Selber Kritikpunkt wie letztes Mal: ich habe A.Hingst wieder wesentlich besser gesehen, ihre Spieleröffnung war auch diesmal wieder beeindruckend. Und dass selbst Pässe, die exakt auf die Frau kamen wieder 2 Meter versprangen, kann man ihr nicht zur Last legen. Bei dem einen Konter, den ich im Gedächtnis habe, wurde die Passgeberin von, ich glaube, es war Bartusiak, nicht angegriffen, dann kann die IV nur noch schlecht aussehen.
    Ansonsten hat mich insbesondere Fatmire Bajramaj enttäuscht. Ich hatte manchmal das Gefühl, da stünde Garefrekes als Bajramaj verkleidet auf dem Platz. Dribbelte, wenn sie besser hätte passen sollen, und passte, wenn sie besser das 1 gegen 1 hätte suchen sollen. Immerhin aber hat sie das Tor vorbereitet.
    Jetzt fällt mir noch ein, insbesondere die Außenverteidigerinnen haben mich im Spiel gegen Island enttäuscht. Nach hinten zwar sicher, aber in so einem Spiel erwarte ich von einem AV mehr Offensivaktionen, hinten waren sie ja kaum gefordert. das fiel mir vor allem auf der rechten Seite auf, aber auch von Peter ist mir keine gelungene Offensivaktion in Erinnerung geblieben.
    Und ich überlege gerade, ob Birgit Prinz mit einer 5 nicht noch zu gut weggekommen ist. Aber vielleicht spielen da auch meine (zu?) hohen Erwartungen mit hinein.

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  • Mosan sagt:

    Ohne viel von dem Spiel gesehen zu haben, wundere ich mich über die Aufstellung. Frau Neid hat hier einige „fachfremde“ Besetzungen vorgenommen, die scheinbar weder dem Spiel noch den Spielerinnen gut getan haben. Der Grund dafür erschließt sich mir nicht.

    Sonja Fuss hätte auf die Innenverteidigerposition gehört Bartusiak ist als „Allrounderin“ auf einer der Außenpositionen sicher weniger überfordert als in der Mitte (zumal man dort eh drei bessere hat).

    Mittag im Mittelfeld kapiere ich garnit. Vor allem Anja tut man damit keinen Gefallen. Da besetzt man lieber Celia in der Mitte, da sie eher befähigt ist andere einzusetzen und sinnvoll zu füttern.

    Das ganze sehe ich mal unabhängig davon. dass in erster Konsequenz die 11 auf dem Platz für ihre Leistung zuständig sind.

    P.S: Hoffentlich ist Inkas Verletzung nicht gravierend. Ansonsten halte ich bei Prinz Ladehemmungen (auch wenn sie gegen die kleinen Italienerinnen wohl endlich treffen wird), Müllers Karma und Mittags notorischer Chancenvergeudung, das Mittelfeld für torgefährlicher. Könnte wie in der Vorbereitung zu unserer größten Crux bei diesem Turnier werden.

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  • Dirk sagt:

    ich finde es bemerkenswert, dass man, egal ob hier oder im TV immer wieder versucht, die mittlerweile wirklich bescheidenen Leistungen von BP zu erklären oder besser zu entschuldigen versucht. Nun hat sie also mit angezogener Handbremse gespielt, um Verletzungen zu vermeiden. Warum hat sie dann überhaupt gespielt? In der Männer Natio oder der Buli undenkbar…

    Man könnte es mal versuchen einzusehen, die glorreichen Zeiten einer BP sind vorbei, besonders da das Spiel immer schneller und technisch anspruchsvoller wird.

    Aber das ist wie immer nur meine ganz persönliche Meinung. Nicht böse sein…:-)

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  • Markus Juchem sagt:

    @Dirk: Die „wirklich bescheidenen Leistungen“ sind Deine ganz persönliche Meinung, die dir ja auch keiner nehmen will. Andere sehen das halt ein bisschen anders. Aber drum ist es ja schön, wenn wir hier diskutieren können.

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  • laasee sagt:

    @Markus

    (sorry I write in English)

    The media is making an artificial problem regarding BP not scoring goals. The team have scored ten in three games and there is not a problem there. BP and IG can not both play in the same position and therefore Neid needs to establish the correct tactics so that both are utilised for maximum benefit. Possibly with BP being more of a creator role. Goals will inevitably follow once the tactics are correct.

    Every other nation in EM would have both BP and IG in their teams.
    Neid is the coach and she should get the tactics right so as to get the best out of both players. If that means that BP has a support/creative role for IG then that is the way to success.

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  • Dirk sagt:

    @Markus

    genau will ich das ja auch verstanden wissen. Meinung äußern ohne zu beleidigen und fair und sachlich diskutieren. Deswegen habe ich ja geschrieben, dass keiner böse sein soll 🙂

    Und es geht mir in keinster Weise darum, an BP herumzumäkeln, nur weil sie noch nicht getroffen hat. Das hat damit gar nichts zu tun…

    Und dass beide (BP und IG, um die es bisher gar nicht ging) in jeder anderen Mannschaft spielen würden, sorry, aber ist nun wirklich kein Argument….

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  • laasee sagt:

    @Dirk

    Deutschland hat die Spieler.

    Neid muss die Tackiken und die Philosophie korrekt erhalten.

    Dann ist alles gut.

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  • Dietmar Privat sagt:

    Hi,

    war am Sonntag, mit vielen anderen enttäuschten, deutschen Fans vor Ort in Tampere und kann fast alle vergebenen Noten bestätigen. Lediglich bei 3 Bewertungen muss ich meinen Senf dazu geben.
    Leider betreffen zwei auch Spielerinnen meines Clubs aus Frankfurt.

    Für Saskia Bartusiak kann ich eine 4,5 nicht nachvollziehen, denn im Vergleich zu Fatmire Bajramaj hat Saskia am Sonntag nicht mal Einsatz gezeigt. Eine solche lustlose Vorstellung ohne Kampf- und Laufbereitschaft sollte eigentlich die sofortige Heimfahrt zur Konsequenz haben. Da das aber nicht geschehen wird, hier wegen ihres eines Torschusses gerade noch Note 5,5

    Wie kann man die Leistung von Annike Krahn, wenn auch nur für 45 Minuten, als solide bezeichnen? Auch von einer Innenverteidigerin erwarte ich heutzutage das sie einen Ball ordentlich annehmen und dann für einen Spielaufbau weiter verarbeiten kann. Habe ich am Sonntag leider nicht gesehen. Dafür Querschläger in alle Richtungen, immer nur lange Bälle und wenig bis keine Nutzung ihrer Freiräume nach vorne. Hier daher meine Note max. eine 4 wegen nicht mehr zeitgemäßer Interpretation der Innenverteidigerposition.

    Die 5 für Birgit Prinz mag für Sonntag berechtigt sein, leider werden bei Birgit aber auch immer frühere Spiele bzw. Leistungen mitbewertet. Das finde ich nicht in Ordnung, denn selbst wenn die Leistung von Birgit am Sonntag nicht gut war, so hat sie durch ihr Erscheinen auf dem Platz doch dafür gesorgt, dass nicht einige andere noch schlechter bewertet wurden. Wer hätte denn die 2 Spielerinnen, die Birgit zweifellos alleine durch ihre Prässenz bindet noch übernehmen wollen. Mir erschienen alle anderen weit überfordert.

    So, zum Schluss würde ich nun noch gerne 3 ‚Extranoten‘ vergeben:

    – Note 1 >>> Für die isländischen Fans. Grosser Auftritt mit 90
    Minuten Stimmung und Anfeuerung sowie absolut
    sympatischem Auftreten vor und nach dem Spiel.
    – Note 2 >>> Für die deutschen Fans. Abwertung gegenüber
    Island nur weil wir nicht so viel Außdauer beim
    Anfeuern hatten. Aonsten siehe Island! Danke hat
    Spass mit euch gemacht.
    – Note 6 >>> Für die ‚gesamte deutsche Mannschaft‘, weil sie es
    nicht für nötig gehalten hat nach dem Spiel zu ihren
    Fans zu gehen. Das ist erst nach einigen Pfiffen, Pfui-
    und Buhrufen geschehen und dann auch nur sehr
    lustlos. Bitte unbedingt drüber nachdenken,
    besonders im Hinblick auf die WM 2011.

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  • Spocky sagt:

    @ Dietmar

    Hallo Dietmar, auch ich bin bei dem Spiel live dabei gewesen (DFB-Fan-Reise) und bei den Bewertungen ueber die Fans und vor allem ueber das Verhalten der deutschen Mädels nach dem Spiel kann ich Dir nur zustimmen.
    Auch wenn ich Verständnis habe, dass die Spielerinnen evtl. auch ueber die eigenen Leistungen enttäuscht sind, ich „erwarte“ dass die Mannschaft sich nach dem Spiel nicht erst nach „Buh“-Rufen oder Aufforderung von ihren Fans verabschiedet …!
    Eins sollten die Damen nicht vergessen = ohne Fans geht es nicht!!!
    Unabhängig davon freue ich mich sehr ueber das Erreichen des Viertelfinales – ich werde natuerlich die Damen während des Spiel wieder anfeuern und hoffe doch sehr, dass die Italienerinnen besiegt werden …!
    Lg aus Finnland
    Spocky

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  • Dietmar sagt:

    @Spocky

    Freue mich natürlich auch über das Erreichen des Viertelfinals und ich bin ‚überzeugt‘ davon das sie das Halbfinale erreichen werden. Schon aus dem einfachen Grund das 2 meiner 4 Mitreisenden ab SA auch wieder vor Ort anwesend sein werden.
    DFB-Fanreise? Dann haben wir in Tampere vielleicht im gleichen Hotel gewohnt?! Gegenüber vom Bahnhof? Wenn ja, dann tut es mir leid das ich Spocky kein Gesicht zuordnen kann.
    Kannst ja mal berichten ob unsere Kritik an der Mannschaft angekommen ist, denn im Fernsehen wird man die Szenen nach dem Spiel sicher nicht sehen.
    Ansonsten wünsche ich euch allen noch viel Spaß im schönen Suomi. Ganz besonders besseres Wetter als hier in Ffm (es schüttet und wir haben gerade mal 15°) und eine tolle Stimmung bis zum Finale!

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  • Dietmar sagt:

    @spocky und alle die es interessiert

    Habe gerade eine Email von der DFB-Pressestelle bekommen.

    Verhalten wird direkt mit der Mannschaft besprochen, DFB entschuldigt sich bei allen Fans und bittet um Verständnis.

    Ist doch schon mal was, oder?

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  • Dirk sagt:

    @ Markus

    (ich weiss nicht, wohin ich das sonst schreiben soll)

    Klasse Artikel über Babett auf uefa.com! Hat Spaß gemacht, den zu lesen.

    und da ich aus Potsdam komme und bei Turbine arbeite, kann ich Dir nur zustimmen: Babett ist klasse…

    Gruß, Dirk

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  • Markus Juchem sagt:

    Dankeschön! 🙂

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  • pizarro sagt:

    Schade, dass Bajramaj ihre Chance nincs nutzen konnte. 🙁

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  • spocky sagt:

    @ Dietmar

    Hallo Dietmar, erst einmal das Wichtigste = Deutschland ist im Halbfinale!!! Auch wenn wir kurz vor Schluss noch einmal zittern mussten … Jetzt geht es wieder gegen Norwegen = alles ist möglich …!
    Die deutsche Mannschaft hat sich super verhalten = sowohl vor dem Spiel und auch nach dem Spiel haben sie sich bei uns bedankt …! Es wäre schön, wenn die Mädels sich immer so „verhalten“ …! Jetzt warten wir – mit grosser Spannung – auf das Halbfinale …
    Lg aus Finnland
    Spocky

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  • Dietmar sagt:

    @Spocky

    Ja gezittert haben wir auch, allerdings vor dem Fernseher und nicht im schönen Finnland 😉
    Na ja…. geschafft und jetzt nur noch ein Schritt zum Traumfinale gegen die Mädels von der Insel.
    Sitze heute Abend wieder vor der Glotze und werde mitfiebern. Vielleicht könnt ihr ja vor Ort einen Daumen für mich mit drücken. Bei Sieg aber anschließend auf alle Fälle aus der Distanz mit mir anstoßen.
    Grüß‘ mir alle Fans besonders Doris D. und Silvia U. und weiterhin viel Spaß bis zum Finale!!!

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  • Dirk sagt:

    Guten Morgen….

    ich habe gerade auf sport1.de die voraussichtliche deutsche Aufstellung gelesen und kann nur hoffen, dass sich das so nicht bewahrheitet.

    Bresonik steht da in der 4er Kette, Schmidt ist raus, Bartusiak oder Fuss für AH, ansonsten mal wieder die Mädels, die sich bisher noch gar nciht bewährt haben, wie bsp KG, BP oder auch SL.

    Haben da 4 schwache Spiele immer noch nicht gereicht?

    Nun sitzen 4 deutsche Meister auf der Bank 🙂 Muss ich nicht verstehen…

    im Übrigen spielen Schmidt und Peter bei Turbine gemeinsam in der Innenverteidigung, was dafür spricht, dass die beiden überhaupt keine Ahnung von dieser Position haben (Frau Schmidt hat übrigens in zwei Ligaspielen Frau Prinz komplett abgemeldet). Nun also Fuss oder Bartusiak, die bisher beide eher enttäuschend waren…

    Aber keine Frage, da zählt ausschließlich das Leistungsprinzip 🙂

    Fast wünschte man sich, dass das mal in die Hose geht, damit das da mal kritisch durchleuchtet wird.

    Das wird aber nicht passieren, da das Leistungsgefälle zwischen Deutschland und dem Rest Europas immer noch zu groß zu sein scheint. Da kann Herr Zwanziger warnen, wie er will…

    Nun ja, wir werden sehen, wie BP wieder drei Gegenspieler bindet 😉 und Garefrekes weiter ihrer früheren Form hinterherläuft.

    Oder hoffen wir wieder auf 5 geniale Baijramaj/Mittag-Minuten in der Nachspielzeit?

    Nichts für Ungut, aber langsam sind die Entscheidungen einer Frau Neid nicht mehr nachvollziehbar…

    Liebe Grüße an Euch alle…

    Dirk

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  • Steffen sagt:

    Saskia Bartusiak hat kein schlechtes Spiel gemacht. In der Viererkette war nur Bianca Schmidt schlecht, dass hat sich dann ja zum Glück von selbst gelöst, weil Deutschland offensiver werden musste und Garefrekes übernommen hat. Die hat dann als Rechtsaußen besser gespielt wie die dafür Geschulte. Super Spiel Kerstin Garefrekes. Und Laudehr war der Oberhammer. Super Spiel auch. Kulig kommt nicht mehr an die Leistung der ersten Spiele ran. Bresonik war auch nicht so stark. Hat sich dann mit Laudehr gut gelöst. Behringer war platt, und Bajramaj hat durchschnittlich gespielt. Birgit Prinz war heute wieder besser, weiter so, dann klappt’s auch wieder! Inka Grings war auch gut, sie kann auch nicht in jedem Spiel treffen! Ach ja, Celia Okoyino da Mbabi war auch wirklich stark. Alle drei eingewechselten Spielerinnen schießen ein Tor! 🙂

    Die einzige Spielerin von Turbine Potsdam, die zurecht in der Startelf steht, ist Babett Peter. Also Turbine-Angestellter kann man ohnehin nicht objektiv sein!

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  • Steffen sagt:

    Ach ja, und wenn ich sage, dass Bianca Schmidt nicht in der Startelf stehen sollte, damit will ich sagen, dass sie einfach nicht gut spielt, und wenn man für Deutschland spielt sollte man auf seiner Position überragend sein, und nicht nur dort spielen, weil die Vorgängerin in die Jahre gekommen ist und es keine bessere gibt!

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  • Steffen sagt:

    Die Turbine-Spielerinnen haben mit Glück bzw. durch die „Dummheit“ der Bayern die Meisterschaft geholt. (Ich will jetzt keine Bayern-Fans beleidigen, ich meine einfach, die hätten sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen lassen sollen und wenigstens am letzten Spieltag mehr Tore schießen sollen.) Bernd Schröder hat ja selbst zugegeben, dass die Meisterschaft eigentlich für diese jungen Spieler zu früh kommt. Aber besser als kein Meister!

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  • Dirk sagt:

    Guten Morgen Steffen,

    ich erspare mir jetzt mal jeden Kommentar zu Deinen geistigen Ergüssen 🙂

    Ich wünsche Dir jedenfals einen schönen Tag mit einem leckeren Äppler am Main 🙂

    Dirk

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  • Dietmar sagt:

    @Dirk und Steffen

    Ich glaube ihr seht zu sehr durch die Vereinsbrille!
    Die Natio sollte die Besten Spielerinnen für ein Turner im Kader haben. Da ist es völlig egal aus welchem Verein die dann kommen, oder?
    Das Birgit Prinz ihren Zenit vermutlich überschritten hat, dürfte jedem klar sein. Das sie damit aber immer noch stärker ist als viele andere Bundesligaspielerinnen sollte man auch akzeptieren.
    In der Natio sollte übrigens jede Spielerin in der Lage sein auch auf einer anderen Position zu spielen als im Verein (zumindest im entsprechenden Mannschaftsteil), sonst muss sie sich selbst hinterfragen.
    Wenn Silvia Neid an erfahrenen Spielerinnen fest hält, so macht sie da nichts Anderes als ein Herr Löw bei den Herren oder auch die Bundesligatrainer bei Frauen und Männern. Wie laut würdet ihr schreien, wenn sie nur junge und (Turnier-)unerfahrene Spielerinnen aufstellen würde um dann vielleicht schon in der Vorrunde auszuscheiden?

    Also haltet es wie unsere Mädels und verhaltet euch wie ein Team, atmet kräftig durch und denkt an den gemeinsamen Erfolg.
    Ab nächster Woche, wenn wir hoffentlich Europameister(in) sind, bin ich dann auch wieder auf eurer Seite und hoffe das viele der Jungen (ich finde z.B. die Spielweise von Celia OdM auch 10x besser als die selbstgefällige Art einer Frau Grings) bis zur WM 2011 mehr Einsatzzeit bekommen und so entsprechende Erfahrung. Dann können sie auch Ansprüche anmelden und setzen Frau Neid zwangsläufig unter Druck wenn es bei den ‚Erfahrenen‘ mal nicht läuft.

    Jetzt aber Schluss mit Vereinsbrille bzw. Hetze gegen Vereine und Spielerinnen und die Daumen fürs Finale schon mal zum Drücken bereit halten.

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  • Dirk sagt:

    @Dietmar

    vermutlich hjast Du Recht, allerdings habe ich gar keine Vereinsbrille 🙂

    Zumindest bis ich Steffens komentare gelesen habe. Es ist mir neu, dass man mit Glück Deutscher Meister werden kann…

    Ich freue mcih auch bei der Natio über jede gute Leistung einer deutschen Spielerin, egal von welchen Verein sie kommt. Allerdings habe ich den großen Frevel begangen, Mrs. FFC zu kritisoeren, und Frau Garefrekes ncoh dazu. Allerdings nicht, weil sie aus Frankfurt kommen, sondern weil ich mit der leistung nciht einverstanden bin, und das „Huldigen“ einer ehemaligen großen und verdienten Spielerin nicht mehr hören und lesen kann.

    Übrigens, zum Thema Brille: Bianca Schmidt vom 1.FFC Turbine Potsdam (!!) hat gestern einen grausamen Tag erwischt und ist völlig zurecht ausgewechselt worden. 🙂

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