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Sky Blue FC erster WPS-Meister

geschrieben von – 23. August 2009, 0:44 Uhr 1 Kommentar

Sky Blue FC heißt der erste Meister der US-Profiliga WPS. Im Finale gelang dem Team aus dem Osten ein überraschender Erfolg gegen das favorisierte Team Los Angeles Sol.

Am Ende machte der Treffer von Heather O’Reilly in der 17. Minute beim 1:0 (1:0)-Sieg den Unterschied, vor der enttäuschenden Kulisse von 7 218 Fans im Home Depot Center von Carson/Kalifornien. Das Team aus New Jersey hatte den Grunddurchgang nur als Vierter abgeschlossen, LA war als souveräner Spitzenreiter direkt ins Finale eingezogen, hatte aber womöglich den großen Nachteil, mehrere Wochen kein Spiel bestritten zu haben.

Platzverweis gegen Falk
Erschwerend kam hinzu, dass das Team von Weltfußballerin Marta ab der 27. Minute mit einer Spielerin weniger auskommen musste, nachdem Schiedsrichterin Kari Seitz LA-Verteidigerin Allison Falk wegen eines Fouls an Natasha Kai die Rote Karte zeigte. Mit einer taktischen Umstellung – Mittelfeldspielerin McCall Zerboni räumte das Feld für Verteidigerin Sharolta Nonen – versuchten die Kalifornierinnen die personelle Unterzahl auszugleichen, und tatsächlich drängte das Team in den zweiten 45 Minuten auf den Ausgleich.

Wenig Torchancen
Doch klare Torchancen blieben Mangelware, abgesehen von einem Schuss von Shannon Boxx (71.) sowie eines Schussversuchs von Marta, der aber von Torhüterin Jenni Branam glänzend pariert wurde (84.). Besonders groß war die Freude auch in Deutschland. Denn Phil Murphy, neuer US-Botschafter in Berlin, ist Miteigentümer und Chef des siegreichen Teams.

Schlagwörter:
Markus Juchem

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1 Kommentar »

  • Mosan sagt:

    Das Team von Sky Blue hat offensichtlich von dem ganzen Chaos der letzten Wochen profitiert. Ähnlich wie Italien bei der letzten WM hatte eine zusammengeschweißte Truppe nichts zu verlieren … und das war genug, um spielerische oder individuelle Unterlegenheit wettzumachen. Im Gegensatz zu den Playoff Gegnern (Washington, Saint Louis, L.A.) waren sie von Anfang an bei 110%. Der Mannschaft von Christie Rampone ist der Gewinn zu gönnen.

    Der Führung der Franchise jedoch weniger. Dubiose Trainerentlassungen/wahl, die Öffentlichkeitsarbeit und sehr farblose Heimauftritte (trotz der Metropole NY um die Ecke) hinterlassen einen bitteren Geschmack.

    Insgesamt eine interessante erste WPS Saison. Die internationalen Spielerinnen haben der Liga einen deutlicheren Stempel aufgedrückt, als ich zunächst vermutet hätte. Dahingegen sind einige altgediente U.S. Nationalspielerinnen lange hinter den Erwartungen geblieben. Sehr ärgerlich ist leider auch die Terminansetzung, die mit den Länderspieleinsätzen kollidiert. Schade dass es hier auch zukünftig kaum Alternativen geben wird.

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