Champions League: Deutsche Teams starten auswärts

Von am 5. August 2009 – 19.00 Uhr 42 Kommentare

Am 30. September und 7. Oktober wird das Sechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League ausgetragen.  Meister 1. FFC Turbine Potsdam, Vizemeister FC Bayern München und UEFA-Pokal-Sieger FCR 2001 Duisburg werden als drei von 16 gesetzten Teams ihr Hinspiel in der ersten K.-o.-Runde zunächst auswärts bestreiten.

Die 16 gesetzten Teams, die gemäß Paragraph 7.02 des Regelwerks der UEFA Women’s Champions League ermittelt wurden, treffen auf 16 ungesetzte Teams. Zu einem rein deutschen Duell kann es im Sechzehntelfinale noch nicht gekommen, Duelle zwischen Bayern, Potsdam und Duisburg sind zu diesem Zeitpunkt gemäß Regelwerk ausgeschlossen. Erst ab dem Achtelfinale können Teams aus demselben Land auch gegeneinander gelost werden.

Lösbare Aufgaben
Die potenziellen 16 Gegner Gegner Duisburgs, Münchens und Potsdams heißen: Alma KTZH (KAZ), ASD Torres Calcio (ITA), WFC Universitet Vitebsk (BLR), Røa IL (NOR), Fortuna Hjørring (DEN), ŽFK Mašinac Niš (SRB), AZ Alkmaar (NED), ŽNK SFK 2000 Sarajevo (BIH),  Zhilstroy-1 Kharkov (UKR), Rayo Vallecano de Madrid (ESP), FC Zürich Frauen (SUI), PAOK FC (GRE), Standard Fémina de Liège (BEL), FC Honka Espoo (FIN), Raciborskie Towarzystwo Piłkarskie ‚Unia‘ (POL), Viktória FC Szombathe (HUN).

Auslosung am 14. August
Ihren Gegner werden Bayern, Duisburg, Turbine und die anderen Teams am Freitag, 14. August, erfahren, wenn am UEFA-Hauptsitz in Nyon ab 12.00 Uhr sowohl das Sechzehntelfinale als auch das Achtelfinale ausgelost werden, das am 4. und 11. November 2009 ausgetragen wird.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

42 Kommentare »

  • spoonman sagt:

    Hmm… Ich verstehe nicht ganz, warum man den gesetzten Teams (die in den meisten Fällen sowieso haushoch überlegen sein dürften) auch noch automatisch den Heimvorteil im Rückspiel gibt.

    Die einzige sinnvolle Erklärung wäre, dass man den Underdogs wenigstens zu halbwegs gut gefüllten Stadien verhelfen will, was natürlich bei einem großen Rückstand nach dem Hinspiel kaum möglich wäre.

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  • Ralf sagt:

    @spoonman

    Das wird auf Ewig das Geheimnis der UEFA bleiben! 🙂

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  • Jarmusch sagt:

    @spoonman
    Bei den Ungesetzten handelt es sich nicht durch die Bank um Underdogs! Røa IL ist z.B. aktueller norwegischer Tabellenführer. Die ebenso ungesetzten Torres Calcio (Italien), Fortuna Hjørring (Dänemark), AZ Alkmaar (Niederlande), Zhilstroy-1 Kharkov (Ukraine), Rayo Vallecano de Madrid (Spanien) oder FC Zürich Frauen (Schweiz, trotz klarer Testspielniederlage jüngst gegen Bayern München) sind nicht unbedingt Kanonenfutter bzw. nicht (viel) schlechter als die gesetzten Valur Reykjavík (Island), SV Neulengbach (Österreich) oder Sparta Prag (Tschechien).
    Man sollte das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist.

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  • Ralf sagt:

    Chancengleichheit kennt die UEFA ja auch bei ihrer Weiterkommen-Regel nicht. Da können die spielstarken Teams ja auch durch den direkten Vergleich eliminiert werden, obwohl sie insgesamt den besseren Fußball gespielt haben. Da genügt ja schon ein Ausrutscher in einem Spiel – und weg bist’e!

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  • Markus Juchem sagt:

    Ralf, wenn sie den insgesamt besseren Fußball spielen, sollten sie doch auch im direkten Duell die Nase vorn haben können, oder? 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @Jarmusch: Sehe ich auch so, da sind durchaus ein paar happige Gegner in der Lostrommel.

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  • Ralf sagt:

    @Markus Juchem

    Da spielen aber subjektive Ansichten eine nicht unwesentliche Rolle bei der Entscheidungsfindung.
    Das kommt dann d’rauf an, was man als gerecht empfindet – je nach dem tendiert man zur FIFA-/oder UEFA-Regel!

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  • Schuh sagt:

    @Ralf: Chancengleichheit seh ich da jetzt aber nicht gefährdet, jeder hat doch die gleiche Chance den direkten Vergleich zu gewinnen.

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  • eisbär sagt:

    Ich tendiere auch eher zur Fifa-Regel mit dem Torverhältnis. Jeder kann mal einen schlechten Tag erwischen und dann ein Spiel verlieren. In einem Turnier oder einer Saison sollte aber die Konstanz entscheiden. Wenn eine Mannschaft zwei mal hoch gewinnt und einmal knapp verliert sollte sie nicht ausscheiden.

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  • Detlef sagt:

    In der MAZ steht komischerweise, dass TURBINE zuerst ein Heimspiel hat!!!
    Zitat;
    Potsdam empfängt die Finnen im Hinspiel am 30. September, eine Woche später findet das Rückspiel statt.
    Markus schrieb oben aber;
    Zitat;
    Meister 1. FFC Turbine Potsdam, Vizemeister FC Bayern München und UEFA-Pokal-Sieger FCR 2001 Duisburg werden als drei von 16 gesetzten Teams ihr Hinspiel in der ersten K.-o.-Runde zunächst auswärts bestreiten.

    Was stimmt jetzt???

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  • Markus Juchem sagt:

    Alle 16 gesetzten Teams spielen zuerst auswärts, siehe auch:
    http://de.uefa.com/competitions/womencup/news/kind=1/newsid=872709.html

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  • Jarmusch sagt:

    Bei Betrachtung diverser Homepages der Frauenfußball-Teams bin ich auf folgendes gestoßen:

    Der FC Bayern München bietet aktuell 2 neue Videos (keine Ahnung wie lang und in welcher Qualität) zum Streamen an.
    Einmal ‚Die neuen Bayern-Mädels‘, darüberhinaus ‚FCB-Frauen in der CL-Quali‘. – So weit, so gut!
    Doch jetzt kommt’s: NUR für Abonnenten des FCB-TV!
    Kosten: 3 Monate 12 €, 6 Monate 20 €, 12 Monate 36 €. Ein Armutszeugnis für einen Verein wie Bayern München, der für derlei Aktivitäten wohl noch nicht einmal die vielzitierte Portokasse öffnen müsste.
    So weit ich informiert bekommt jeder Frauen-Erstligist ab dieser Saison 180.000 € vom DFB (die dreifache Summe wie zuletzt) um Strukturen zu professionalisieren und letztlich für mehr Informationsfluss nach außen zu sorgen. Und dann wird für derartige (kleine) Serviceleistungen ein Abozwang vorgeschaltet.
    Und nochmal, gerade ein FC Bayern hätte so was sicher nicht nötig.

    PFUI, kann ich da nur sagen!!!!!!

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  • Ralf sagt:

    @Jarmusch

    Mal ehrlich, darüber regst Du Dich auf!
    Das ist das in jahrelanger Praxis eingeübte und perfektionierte ‚Ulli Hoeneß‘-Marketing-Konzept des FCB!
    Auf ganz leisen Sohlen, durchs Hintertürchen – wo’s nur geht – dem Bayern-Anhänger und auch Anderen das Geld aus der Tasche ‚luchsen‘.
    Dem kann und wird sich auch eine Frau Danner nicht widersetzen können!
    Dazu passt dann nämlich auch, dass der FCB in der vergangenen Saison, und ich erwarte es auch für die beginnende neue Spielzeit, keine detaillierten Angaben darüber gemacht hat und machen wird, wie hoch das Teilbudget für den Spielbetrieb im Frauen- und Mädchenbereich war und ist.
    Der Betrag vom DFB ‚verschwindet‘ sozusagen irgendwo und -wie in der weitläufigen buchhalterischen Trickkiste!
    Schön wäre es, wenn’s denn auf dem berühmten ‚Festgeldkonto‘ für die Zukunft was bringen würde, für den Nachwuchsbereich z.B. 😉

    Lustig fänd ich es, wenn’s bei der nächsten Mitgliederversammlung mal einen Wutausbruch vom Wurst-Ulli gäbe, weil jemand ’ne Frage zum Thema Frauenfussballmarketing stellt! 🙂

    Aber, es zeigt auch, das man die Professionalisierung des FF auch auf anderem Wege betreiben kann.
    Unterscheidet sich doch deutlich vom Frankfurter Modell Marke SiDi!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Jarmusch: Ich kann die Aufregung nicht ganz verstanden. Die Website von der Du sprichst, ist die Website des FC Bayern München, nicht die der Frauenfußball-Abteilung. FCB-TV ist seit jeher ein kostenpflichtiges Angebot gewesen. Wer weiß, wie aufwändig und kostenintensiv die Videoproduktion ist, kann daran nichts Verwerfliches finden. Es ist ein Zusatzangebot, das optional gegen Entgelt genutzt werden kann.

    Soweit ich es verstanden habe, ist die Verwendung der erhöhten TV-Gelder zweckgebunden, d. h. sowohl ein hauptamtlicher Trainer als als auch ein hauptamtlicher Manager sind vorgeschrieben. Wenn Du Dich daran stößt, dass es kein kostenloses FCB-TV-Angebot gibt, könntest Du Dich genauso darüber aufregen, dass es keinen Shuttle zwischen S-Bahnhof und Sportpark Aschheim gibt. Und über vieles mehr auch.

    Tatsache ist, dass der Frauenfußball nach wie vor ein Zuschussgeschäft ist, deswegen muss man hier wohl auch den Ball ein bisschen flach spielen und nicht zu große Erwartungen hegen.

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  • Jarmusch sagt:

    @Markus Juchem

    Das FCB-TV seit jeher ein kostenpflichtiges Angebot ist macht die Sache doch nicht besser.
    Einige Streams für den Frauenfußball sind kostenlos, andere nicht. Was soll das? – Hier wird der mit Detailinformationen nicht eben bestens versorgte Frauenfußball-Interessierte auf der Suche danach gnadenlos in die Gesamtmaschinerie des FC Bayern-Gesamtverein hineingezogen. Ich interessiere mich aber nur für den Bereich Frauenfußball und nicht für die unsäglichen Geschichtchen (Ribery van Gaal und den Hoeneß noch dazu) der überbezahlten Herren Profikicker.
    Die Frauen hatten letzte Saison einen Zuschauerschnitt von 676, die Männer waren mit 69.000 jedesmal ausverkauft. Da muss man doch unterscheiden. Das sind doch zwei vollkommen unterschiedliche Welten.
    Also, nochmal zusammengefasst: Ich zahl‘ doch nicht 36 € für ein Abo bei FCB-TV, wenn mich nur einige (vielleicht) 3-minütige Beiträge zur Frauenabteilung interessieren!
    Aber genau das ist das Problem des Frauenfußballs. Die kleinen Vereine können anscheinend keine detaillierten Infos liefern und die großen Vereine (i.d.R. die mit den bekannten Männerabteilungen) wollen es nicht oder schieben derartigen Content in die Bezahlstruktur.
    Und was mich in diesem Fall eben so besonders ärgert ist der Umstand, dass ausgerechnet ein FC Bayern mit dieser Maßnahme kaum nennenswertes Geld verdienen wird, aber etliche Fans wohl verärgern wird.

    Sei’s drum…musste mir mal Luft machen.

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  • Jarmusch sagt:

    Markus Juchem schrieb: ‚Die Website von der Du sprichst, ist die Website des FC Bayern München, nicht die der Frauenfußball-Abteilung.‘

    Wieso? – Die Pay-Content ist doch auch auf der „fcbayern-frauenfußball“-Seite drauf.

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  • Ralf sagt:

    @Jarmusch

    Dann bliebe den FCB-Damen aber nur der Weg der Verselbständigung, sprich Abspaltung vom Männerfußball.
    So ‚profitieren‘ sie wenigstens ein bisschen vom – ja wie soll ich’s nennen – Nimbus des FCB-Männerfußball.

    Deshalb gefällt mir auch die Idee von Max Diderot mit der DFFL so gut;
    die Frage ist halt, macht das Sinn, solange der FF nach DFB-Statuten dem Amateurbereich zugeordnet ist, geht sowas überhaupt und, darüber müssen sich dann halt auch alle im Klaren sein, bei der Generierung von Sponsoreneinnahmen für den FF ist man dann Konkurrent der DFL. Der zu verteilende Kuchen ist halt nicht unendlich groß!
    Und wir alle kennen ja ‚unseren‘ Ulli Hoeneß; wenn’s ums Geld geht, hört bei ihm der Spaß sowieso ganz schnell auf!

    Ich bin sehr gespannt darauf, wie die Women’s-CL- und FF-BuLi-Saison fernsehtechnisch ablaufen wird?

    CL ab VF/HF auch mal im Öffentlich-Rechtlichen, ja wieso nicht!?
    Sonntags auch mal ausführlicher über die BuLi in der Sportschau und in der SportReportage, was spricht dagegen!?

    Irgendwann einfach mal damit anfangen!
    Irgendeine Seite muss sich halt bewegen – aufhören, immer nur an ‚Mikado‘ zu denken.
    Mir kommt es immer ein wenig wie ein Teufelskreis vor:
    Ohne Fernsehpräsenz keine Sponsoren und ohne Sponsoren keine Übertragung.
    Die WM steht doch quasi schon vor der eigenen Haustür.
    In manchen Geschäftssituationen kann nur verdient werden, wenn vorher investiert wird!

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  • Bernhard sagt:

    Lieber Jarmusch,

    Danke für Deine Aufregung. Das zeigt, dass Du wirklich interessiert bist. Nur wert ist Dir dieses Interesse 0 Euro. Hauptsache alles ist kostenlos…

    Kuck mal hier:

    Alles kostenlos! Alles frei!
    Zufrieden?

    Gruß aus München,
    Bernhard

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  • Jarmusch sagt:

    @Bernhard

    Ich frage Dich ernsthaft:
    Hat es ein FC Bayern nötig Einnahmen im Mikrobereich zu generieren?

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  • Ralf sagt:

    @Bernhard

    Zitat:
    „Alles kostenlos! Alles frei! Zufrieden?“

    Meine Antwort, wie wahrscheinlich die von Jarmusch: „NEIN!!!“
    Meine Begründung:
    Weil die von Dir, Bernhard, verlinkten Videos für einen Frauenfußballinteressierten kaum bis keinen aktuellen Informationsinhalt haben!

    @Jarmusch

    Zitat:
    „Hat es ein FC Bayern nötig Einnahmen im Mikrobereich zu generieren?“

    So wie’s aussieht: „JA!!!“

    Für ein Abo von FCB-TV würde ich nur dann Geld ausgeben, wenn man mir, zumindest in einer relativen Größenordnung, im Voraus sagen kann, wieviel davon den Mädchen und Frauen zu Gute kommt!

    Das was beim FCB wirtschaftlich jongliert wird mag, steuer- und bilanzrechtlich und was weiß ich noch, alles wasserdicht sein – unter einem ehrbaren Kaufmann versteh‘ ich persönlich aber was anderes!

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  • Bernhard sagt:

    „Weil die von Dir, Bernhard, verlinkten Videos für einen Frauenfußballinteressierten kaum bis keinen aktuellen Informationsinhalt haben!“
    Ok. Was interessiert Dich?

    Ich finde es toll, dass FCB-TV überhaupt über die Frauen berichtet. Das unterscheidet sie von den anderen Profivereinen wie HSV, Wolfsburg, Freiburg etc.
    Diese Vereine haben auch Bezahl-Vereins-TV, aber keine Videos zu den Frauenteams. So gesehen, ist das Engagement von FCB-TV ein erster, sehr vorbildlicher Schritt.
    Dann den einzigen Verein zu beschimpfen, der da überhaupt was macht ist schon seltsam.

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  • Jarmusch sagt:

    Bernhard schrieb: ‚Diese Vereine haben auch Bezahl-Vereins-TV, aber keine Videos zu den Frauenteams. So gesehen, ist das Engagement von FCB-TV ein erster, sehr vorbildlicher Schritt.
    Dann den einzigen Verein zu beschimpfen, der da überhaupt was macht ist schon seltsam.‘

    Potsdam bietet Turbine-TV, selbstverständlich kostenfrei. Auch der 1.FFC Frankfurt bot letztes Jahr Spielerinnenportraits in kurzen Video-Clips an und wird das bestimmt dieses Jahr auch wieder aktualisiert anbieten, auch kostenlos.

    Und bei den reinen Frauenfußball-Vereinen würde es mich noch gar nicht mal sonderlich stören, würden sie einen kleinen Unkostenbeitrag (vielleicht ca. 0,50 € pro Clip ab einer gewissen Länge) verlangen.

    Nur bei den ‚großen‘ (im Sinne von umsatzkräftig) Vereinen habe ich zunehmend das Gefühl als wollten sie dem gemeinen Fan die Euros förmlich vom Kopf kratzen.

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  • Janine sagt:

    @ Jarmusch:

    Zitat:
    „Aber genau das ist das Problem des Frauenfußballs. Die kleinen Vereine können anscheinend keine detaillierten Infos liefern und die großen Vereine (i.d.R. die mit den bekannten Männerabteilungen) wollen es nicht oder schieben derartigen Content in die Bezahlstruktur.“

    Das stimmt so nicht! Bayer Leverkusen macht immer wieder Videoberichte über die Frauen. Die laufen dann auf der Internetseite und das auch kostenlos. Zb hier http://www.bayer04.de/B04/de/_md_bayer04tv.aspx?guid=0-812B8CA1-A3AC-4AD7-95F6-EBF1FACCE06F-613&id=1416
    Finde ich super, das ist noch mal näher dran als normale Berichte. Aber das mit den Videos ist ja nur eine Sache, über die Internetseiten der FF-Vereine oder „Anhängsel-Abteilungen“ der Männervereine ließe sich ja lange streiten…

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  • Ralf sagt:

    @Bernhard

    Würden der HSV, VfL oder der SCF für ihre Videoberichterstattung über ihre Fußballfrauen auch einen Abo-Zwang vorschalten, wie beim FCB nunmal tatsächlich praktiziert, würde ich sie hier in diesem Forum genauso kritisieren!

    Das reine FF-Vereine, obwohl sie’s wahrscheinlich bitter nötigst hätten, das eben nicht tun, und der deutsche Genre-Primus FCB im wahrsten Sinne des Wortes wie der Teufel hinter der armen Seele, sprich hinter dem Geld, her ist – das ist wahrhaftig ein ‚Armutszeugnis‘.

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  • peter sagt:

    da sind sie, die prediger des kostenlos-webs.
    was denkt ihr, warum bayern so reich ist? weil sie ihr geld zusammenhalten!
    egal ob portokasse oder nicht….

    wenn bayern so wäre wir ihr sie beschreibt, gäbe es keinen frauenfussball beim fcb. denn warum sollte der fcb hunderttausende euro in was versenken was finanziell nichts abwirft.

    fakt ist aber, dass es fcb-frauenfussball gibt. und micropayment ein geschäftsmodell ist, das hier von vielen vereinen ausprobiert wird.

    und dass fcbayern-frauenfussball.de mehr zu bieten hat als alle anderen ff-websites…

    was sich der fcb aber überlegen sollte: die frauenvideos auf seinen youtube-channel setzen…

    peter aus n.

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  • Ralf sagt:

    @Peter

    Ahja, und die anderen schmeißen’s Geld mit vollen Händen aus’m Fenster?! Weil sie soviel davon haben!? Vor allem die reinen, ‚kleinen‘, FF-Vereine!

    „…, gäbe es keinen Frauenfußball beim FCB.“
    Halt‘ ich für eine sehr gewagte These.
    Und der von Dir angefügte Satz beinhaltet ja das, was die Kritik hervorruft:
    Es geht in erster Linie nur um den Profit, und nicht um den Sport!

    Und anderst herum wär’s m.M. nach richtiger:
    Erst kommt der Sport – und wenn man daraus dann einem sich selbst tragenden Geschäftsmodell nachgeht, dessen Erträge zu den Sportlern zurück fließen – und zwar nachvollziehbar – dann kann man sich damit auch identifizieren.

    Im Profisport werden mir zu oft die Begriffe ‚Mittel‘ und ‚Zweck‘ verwechselt!

    Peter, ich will kein ‚Moralapostel‘ sein, ich weiß – klingt jetzt blöd, aber der FCB hat’s doch gar nicht nötig, seinen FF-Amateurbereich in dieser Art zu kommerzialisieren!

    Du schreibst grad so, als ob die FCB-Damen jeden Tag dem Ulli dankbar sein dürfen und müssen, dass sie’s Bayerntrikot tragen dürfen.
    Das ist schon ein sehr, ich will Dich nicht beleidigen, … Frauenweltbild!

    Ich hab‘ halt nun mal kein Interesse daran, die Herren ‚Robbery‘ & Co. zu finanzieren, wenn’s mir wie Jarmusch nur um den FF geht!

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  • peter sagt:

    da bietet euch bayern schon die beste frauenfussball-website und ihr seit immer noch nicht zufrieden.
    als ob der fcb-tv content irgendwie ganz besonders wäre.

    einerseits wollt ihr professionellen frauenfussball, aber dafür was zahlen is nich…

    dusch mich, aber mach mich nicht nass…

    profitum bei den frauen ist nur möglich wenn die fans löhnen. woher soll denn die kohle sonst kommen?

    peter

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  • Jarmusch sagt:

    @Janine

    Sorry, wollte natürlich nicht alle Frauenabteilungen von Profivereinen über einen Kamm scheren.

    Leverkusen zeigt hier wirklich, dass es auch anders geht. Das Video zum Kochen im Lindner-Hotel kannte ich gar nicht. – Danke für den Link. Übrigens finde ich dieses Video deutlich professioneller gemacht (auch bildqualitativ) als die Videos vom FC Bayern.

    Noch eine persönliche Anmerkung: Bayer 04 hat in der letzten Zweitligasaison keinen Eintritt zu den Heimspielen auf der Kurt-Riess-Anlage erhoben. Das ist, zumindest bei den Profivereinen, der richtige Weg um Frauenfußball nachhaltig bei Interessierten anzupreisen.
    Zumal in Leverkusen am Wochenende auch viele Ausflügler (Radfahrer) vom Landesgartenschau-Gelände 2005 (heute: Neulandpark) über die Radwege am Flüsschen Dhünn an der Sportanlage vorbeikommen und so mal eben unverbindlich einen Blick auf die Fußball-Damen werfen können. Mit Kind und Kegel sozusagen. So kann über die Jahre sicher etwas wachsen.
    Ich war letzte Saison einige Male dort und empfand die Atmosphäre immer als sehr angenehm und würde mittlerweile auch bei erhobenen Eintrittspreisen (falls dies passieren sollte) Spiele besuchen.

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  • peter sagt:

    bayer 04 hat ja auch noch einiges aufzuholen in sachen frauenfussball. einige frauenteams sind da schon ein paar jahre weiter…

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  • Ralf sagt:

    @Peter

    Nöö, Peter. Ich kann Deiner Argumentation so nicht folgen!
    Ich bin bereit, für FF zu ‚löhnen‘, wenn ich weiß, das mein Geld auch dort landet – beim FF!
    Aber genau das ist beim FCB eben durch die besagte Gesamtverein-Vermarktungsmaschinerie nicht gewährleistet.

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  • peter sagt:

    die gesamtverein-vermarktungsaschinerie ermöglicht doch den fcb-frauenfussball erst. ohne sie gäbe es keinen.
    ohne aussicht auf ertrag wird da investiert. seit jahren ganz im sinne von: zuerst sport und dann kommerz…

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  • Ralf sagt:

    @Peter

    Wieviel!?
    Mich würde als gemeiner FF-Fan mal ’ne konkrete – relative oder absolute – Zahl interessieren!

    Das Verhältnis zwischen Ausgaben FF und MF in der Gesamtverein-Vermarktungsmaschinerie – das wär für mich eine kaufmännische/bilanztechnische Kennziffer, an der ich meine Entscheidung pro/contra FCB-TV ausrichten könnte!
    Wieso gibt’s dazu keine Info? Warum ist man da so bedeckt?

    Solange ich sowas nicht weiß, würde ich kein Abo abschließen wollen – wenn ich ein FCB-FF-Fan wäre! 🙂

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  • peter sagt:

    tja, das budget kennt man halt nicht. aber: seit 10 jahren wird ff beim fcb wieder intensiv betrieben. wenn jede saison sagen wir ganz grob geschätzt 300.000 euro kostet und aus dfb oder sonstwo die hälfte kommt, bleiben 150.000 * 10 = 1.5 mio die der fcb bisher in den ff steckte. minimum. wahrs. reichen die 300.000 nie pro saison…

    und da kommst du mit 36 euro?

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  • Jarmusch sagt:

    peter schrieb: ‚…bleiben 150.000 * 10 = 1.5 mio die der fcb bisher in den ff steckte. minimum. wahrs. reichen die 300.000 nie pro saison…

    und da kommst du mit 36 euro?‘

    Die Bayern haben in den letzten 3 Jahren für Spielerkäufe u.a. ausgegeben:

    Gomez – 30.000.000 €
    Ribery – 25.000.000 €
    Robben – 24.000.000 €
    Jansen – 14.000.000 €
    Klose – 14.000.000 €
    Breno – 12.000.000 €
    Toni – 11.000.000 €
    Tymoshchuk – 11.000.000 €

    In diesem Zeitraum ergibt sich eine Transfer-Unterdeckung von 89.900.000 € (Quelle: ‚transfermarkt.de‘)

    @peter
    Und da kommst Du mit 1,5 Mio verteilt auf 10 Jahre…Herrschaftszeiten!

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  • Jarmusch sagt:

    Aber vielleicht verkaufen sie ja am Saisonende den Ribery für 65 Mio € an Real Madrid.
    IRONIE AN: Dann wären sie auf die Frauenfan-Einnahmen aus dem FCB-TV wahrscheinlich gar nicht mehr so dringend angewiesen. :IRONIE AUS

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  • Jarmusch sagt:

    Der Verkauf eines Nachwuchsspielers (Mats Hummels) hat diese Saison übrigens läppische 4,2 Mio € in die Kasse des FC Bayern gespült.
    Davon könnte man die Frauenfußball-Abteilung dann ja die nächsten (fast) 30 Jahre unterhalten. Und mit den Einnahmen der Fans des FF, die brav für FCB-TV zahlen vielleicht sogar noch ein paar Tage länger.

    Nee, nee, nee…kopfschüttel

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  • Markus Juchem sagt:

    @Jarmusch: Nix für ungut, aber so ein bisschen werden da gerade Äpfel mit Birnen verglichen. Man muss es ja sicherlich nicht toll finden, wenn Fußballspieler im hohen zweistelligen Millionenbereich verpflichtet werden, Tatsache ist aber auch, dass diese Spieler das Interesse und somit auch, anders als der Frauenfußball, die Einkünfte generieren (Zuschauer im Stadion, TV-Rechte, Merchandising).

    Natürlich ist es schön, wenn ein Teil dieser Einkünfte dem FF zugeführt wird, aber eine Verpflichtung lässt sich eben daraus nicht ableiten. Um zu den Videos zurückzukommen: Hier entstehen hohe Kosten, die sich durch den FF (zumindest derzeit) noch nicht refinanzieren lassen. Aber es bleibt ja jedem freigestellt, das Angebot im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu nutzen oder eben auch nicht.

    Mit Fug und Recht könnten auch andere Abteilungen des FC Bayern München mehr Unterstützung einfordern. Basketball, Handball, Schach, um nur einige zu nennen. Der FF ist gefragt, Wege zu finden, um sich besser selbst zu vermarkten. Vielleicht kann die WM 2011 hier eine gewisse Anschubhilfe leisten.

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  • Jarmusch sagt:

    Markus Juchem schrieb: ‚Um zu den Videos zurückzukommen: Hier entstehen hohe Kosten, die sich durch den FF (zumindest derzeit) noch nicht refinanzieren lassen‘

    Warum müssen sich denn solche Service-Leistungen rentieren? Der FCB-Frauenfußball ist ein Imagegewinn für den Gesamtverein, das ist doch der eigentliche Gewinn und mit Geld überhaupt nicht aufzuwiegen.
    Abgesehen davon kann ich Deine Argumentation mit den hohen Kosten für die Videos nicht nachvollziehen. Das Equipment dafür wird doch im Gesamtverein bereits seit Jahren zahlreich vorhanden sein und für die technische Umsetzung braucht’s heutzutage auch kein Studium mehr.
    Und nebenbei noch, so wahnsinnig professionell finde ich die verfügbaren Videos der Bayern-Frauen nun auch wieder nicht.

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  • peter sagt:

    jarmusch, du hast da was nicht berücksichtigt: die millionen für die spieler amortisieren sich, d.h trotz hoher ausgaben rechnet sich das geschäftsmodell. zumindest für bayern.

    im frauenbereich sind die viel geringeren summen nicht refinanzierbar. daher kann man bayern verstehen wenn keine zahlen zum ff veröffentlicht werden. das signal wäre evtl: warum versenkt ihr geld im ff?

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  • Jarmusch sagt:

    Peter schrieb: ‚jarmusch, du hast da was nicht berücksichtigt: die millionen für die spieler amortisieren sich, d.h trotz hoher ausgaben rechnet sich das geschäftsmodell. zumindest für bayern.‘

    Das bestreite ich doch gar nicht!

    Peter schrieb: ‚daher kann man bayern verstehen wenn keine zahlen zum ff veröffentlicht werden. das signal wäre evtl: warum versenkt ihr geld im ff?‘

    Das würden ganz bestimmt einige Leute so sehen.
    Aber ich bin mir sicher, viel mehr Leute würden sagen: Schön, das ihr trotz euren gigantischen 300 Mio. € Jahresumsatz auch an den Frauenfußball denkt, dem sich schließlich immer mehr junge Mädchen mit Begeisterung widmen. Und ganz platt gesagt ist jeder 2.Mensch eine Frau, also ein Meer an Befürwortern.

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  • peter sagt:

    meer von befürworter, schön geschrieben.

    blos interessieren sich kickende mädels nur ganz wenig für frauenfussball-bundesliga und nationalteam.
    klingt seltsam für männer, aber so ist: männer sind vom mars, frauen von der venus

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  • Ralf sagt:

    @Peter


    😉

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