Gelungener Trainingsauftakt bei Turbine Potsdam

Von am 28. Juli 2009 – 11.01 Uhr

Während Vizemeister FC Bayern München die letzten Reisevorbereitungen für den Auftakt zur UEFA Women’s Champions League trifft, hat Meister 1. FFC Turbine Potsdam am Montag mit dem Training für die neue Saison begonnen. Trainer Bernd Schröder konnte gerade einmal zwölf Spielerinnen zur ersten Trainingseinheit begrüßen. Mit einigen aufmunternden Worten schwor der Turbine-Coach die „Turbinen“ auf die anstehende Saison ein, in „der wir viel vorhaben“.

Mit dabei waren die fünf Neuzugänge Nadine Keßler, Josephine Henning, Corina Schröder, Lena Hohlfeld und Nachwuchstalent Kristin Demann. Auf dem Plan standen Lauf- und Krafteinheiten, insgesamt ließ Schröder seine Schützlinge zwei Stunden schwitzen.

Hohe Ansprüche
„Alle haben gut mitgezogen, es gab keinerlei Probleme. Die Spielerinnen haben hohe Ansprüche an sich selbst, ebenso wie wir als Verein hohe Ansprüche an sie haben“, so Schröder. Ab heute stehen dann täglich drei Einheiten auf dem Programm.

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Verzichten müssen die „Turbienen“ in den nächsten zwei Wochen noch auf die U19-Nationalspielerinnen (Desirée Schumann, Laura Brosius, Marie-Louise Bagehorn, Jessica Wich, Tabea Kemme), die aufgrund ihrer Teilnahme an der U19-Europameisterschaft in Weißrussland noch einige Tage Regeneration und Urlaub erhielten.

Rumpfkader
Aufgrund der Vorbereitung für die Europameisterschaft in Finnland fehlen in Potsdam zur Zeit sechs weitere Nationalspielerinnen. Babett Peter, Bianca Schmidt, Jennifer Zietz, Anja Mittag und Fatmire Bajramaj befinden sich gegenwärtig beim Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft, Leni Larsen Kaurin bereitet sich in ihrer Heimat mit der norwegischen Auswahl auf das Turnier vor.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.