Lena Hohlfeld wechselt zum 1. FFC Turbine Potsdam

Von am 2. Juli 2009 – 16.07 Uhr 5 Kommentare

Mit der Verpflichtung von Torhüterin Lena Hohlfeld hat der 1. FFC Turbine Potsdam seine Kaderplanung für die Saison 2009/10 abgeschlossen. Die 28-Jährige ist beim 1. FFC Turbine Potsdam keine Unbekannte.

Denn sie durchlief in ihrer Jugend über viele Jahre die sportliche Ausbildung in Potsdam. Zwischen 1999 und 2002 absolvierte sie 13 Einsätze in Turbines Erstliga-Team, kam über die Rolle als Keeperin Nr. 2 nie hinaus. Hohlfeld erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2011 und soll in Potsdam die zum Hamburger SV abgewanderte Gaёlle Thalmann ersetzen.

So wechselte sie im Sommer 2004 zum polnischen Erstligisten KS AZS Wroclaw, für den sie zwei Jahre das Tor hütete. Anschließend zog es Hohlfeld zurück in die deutsche Bundesliga. Zunächst stand sie zwei Spielzeiten in Diensten des FCR 2001 Duisburg, ehe sie im Sommer 2008 zu Zweitligist SG Wattenscheid 09 wechselte.

Kaderplanung abgeschlossen
Mit den insgesamt fünf Neuverpflichtungen – Fatmire Bajramaj, Corina Schröder (beide vom FCR 2001 Duisburg), Nadine Keßler, Josephine Henning (beide vom 1. FC Saarbrücken) sowie Lena Hohlfeld hat Turbines Cheftrainer Bernd Schröder seine Kaderplanung für die Saison 2009/10 nunmehr abgeschlossen. „Wir werden in der nächsten Saison einen starken Kader haben, mit dem wir ganz oben mitspielen wollen“, so Schröder.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • mrx sagt:

    Die allseits gepriesene Jugendarbeit! Nur den Frankfurterinnen werden die steinzeitlichen Einkäufe um die Ohren gehauen… Nun denn, dann mal Feuer frei auch nach Potsdam! 😉

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  • BRANDY sagt:

    @mrx: ????????
    Eine bessere Nummer 2 war halt nicht zu bekommen. Und eine 15 jährige wäre des Jugendwahns wohl zu viel

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  • Jarmusch sagt:

    Mittlerweile 28-jährig hat Lena Hohlfeld ihr sportliches Glück irgendwie noch bei keiner ihrer Stationen gefunden.
    Ich kann mich noch an das Pokalfinale 2007 erinnern, wo sie in der 90.Minute als vermeintlich bessere Elfmeter-Killerin für die untröstliche Kathrin Längert eingewechselt wurde, dann aber keinen Strafstoß parieren konnte und mit Duisburg gegen den 1.FFC Frankfurt schließlich verlor.

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  • Ralf sagt:

    @mrx
    Ich weiß nicht, welche Schlußfolgerungen Du aus den Beiträgen der vergangenen Wochen gezogen hast – niemand hat dem 1. FFC Frankfurt ’steinzeitliche Einkäufe‘ vorgeworfen.

    Den anderen Vereinen in der 1. FF-BuLi ist es mit ziemlicher Sicherheit völlig wurscht, wie man in Frankfurt sein Geld ausgibt.

    Es wäre doch aber im Interesse des gesamten deutschen Frauenfußballs, wenn die Verantwortlichen aus der Mainmetropole ihre sportlichen Ziele nicht nur nach kurzfristigen -eigenen- Erfolgsmöglichkeiten ausrichten würden, sondern vielleicht auch mal das ‚große Ganze‘ im Blickfeld hätten!
    Da hätten Sie auf Dauer nämlich mehr davon, als immer nur mit beiden Augen auf die ‚Bilanz‘ und bestimmte betriebswirtschaftliche Kennziffern zu schauen.

    Aber offenkundig ist es halt so, dass das in ‚Mainhattan‘ halt das Credo ist – eine andere ‚DENKE‘, als die in Gewinn und Verlust, ist scheinbar nicht möglich!

    Und zuletzt:
    Glaubst Du denn, dass irgend jemand den Frankfurter Spielerinnen, dem Trainer und seinen Mitarbeitern und, ich schließe ihn ausdrücklich mit ein, Herrn Dietrich, den sportlichen Erfolg neidet, wenn sie auf dem Fußballfeld besser sind und am Ende einer Saison oben stehen?

    Wir sind doch letztlich nur in einer entscheidenden Frage nicht einer Meinung:
    Mit welcher Managementmethode erreicht man dauerhaft den größtmöglichen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg?

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  • Ralf sagt:

    Eines ist mir dann doch noch eingefallen, blieb gestern Abend auf der Strecke:
    Wem die ‚Nibelungen‘ eine zu schwere Kost sind, obwohl ich schon der Meinung war, dass das von mir Gemeinte durchaus zu verstehen ist, kann’s ja mal mit ‚Rulaman‘ (Jugendroman von 1878, David Friedrich Weinland) probieren.

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