Steffi Jones wird in Hall of Fame aufgenommen

Von am 1. Juli 2009 – 12.13 Uhr

Nach Maren Meinert wird nun einer weiteren ehemaligen deutschen Topspielerin eine besondere Ehre zuteil. Ihr früherer Verein Washington Freedom wird die Präsidentin des Organisationskomitees der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in die Hall of Fame aufnehmen.

Die offzielle Zeremonie wird am kommenden Sonntag im Rahmen des Spiels der US-Profiliga WPS zwischen Washington Freedom und Spitzenreiter Los Angeles Sol im Maryland-SoccerPlex-Stadion durchgeführt.

„Das ist eine große Ehre für mich, denn neben meiner Leistung als Sportlerin fühle ich mich auch als Person geehrt. Ich hatte eine wunderbare Zeit mit Washington Freedom, habe aber nie damit gerechnet, dass ich diese Auszeichnung bekommen würde“, so Jones.

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Höchste Auszeichnung
Die Aufnahme in die Hall of Fame gehört zu den höchsten Auszeichnungen für Sportler in den USA. Jones spielte 2002 und 2003 für Washington Freedom in der 2003 in Konkurs gegangenen US-Profiliga WUSA. Mit ihrem Verein gewann sie 2003 den Meistertitel.

Im Rahmen ihrer US-Reise wird Jones neben darüber hinaus das Home-Depot-Center im kalifornischen Carson besuchen, Endspielort der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2003. Außerdem stehen ein Treffen mit dem deutschen Botschafter in Washington, Dr. Klaus Scharioth, sowie zahlreiche Interviews mit lokalen Medien auf dem Programm.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.