Kyra Malinowski wechselt zur SG Essen-Schönebeck

Von am 15. Juni 2009 – 23.52 Uhr 4 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SG Essen-Schönebeck hat U17-Nationalspielerin Kyra Malinowski vom Zweitligisten Wattenscheid 09 verpflichtet.

Die offensive Mittelfeldspielerin, die bei drei Einsätzen in der U17-Nationalmannschaft vier Tore erzielte, erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2010.

Vielseitige Spielerin
Essens Teamkoordinator Detlef Loeschin freut sich über die Verstärkung: „Kyra ist eine Spielerin mit enormem Potenzial und individuell auf verschiedenen Positionen einsetzbar. Sie ist eine feste Größe in der U 17-Nationalmannschaft und wird auch bei uns durch ihre offensiven Qualitäten und ihrem enormen Spielverständnis überzeugen.“

Die Planungen bei der SG Essen-Schönebeck sind nach der Malinowski-Verpflichtung nahezu abgeschlossen, kurzfristig sollen aber noch ein bis zwei Neuverpflichtungen getätigt werden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • Jarmusch sagt:

    Markus Juchem schrieb:
    Die Planungen bei der SG Essen-Schönebeck sind nach der Malinowski-Verpflichtung nahezu abgeschlossen, kurzfristig sollen aber noch ein bis zwei Neuverpflichtungen getätigt werden.

    Eine davon steht mit Nadine Kraus ja bereits seit einigen Tagen fest.
    Nach 2 Jahren verlässt auch sie den 1.FC Saarbrücken.
    http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1864080-134,1,0.html#top

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  • Markus Juchem sagt:

    Das ist die Nächste: Bundesligist SG Essen-Schönebeck hat Torhüterin Jil Strüngmann vom Regionalligisten GSV Moers bis zum 30.6.2011 verpflichtet. 😉

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  • Jarmusch sagt:

    Jil Strüngmann spielte übrigens bis zum Winter der letzten Saison noch für den FCR 2001 Duisburg II. Sie kam dort am 4. + 5. Spieltag zu 2 Saisoneinsätzen, sah dann aber wohl keine reelle Chance gegen die stärker eingeschätzte Anke Preuß.

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  • Ralf sagt:

    @Markus Juchem
    @Jarmusch

    Es geht um Jugendspielerinnen, die noch in den diversen U-Teams ihrer Vereine spielen könnten. Das die Eine oder Andere bereits über herausragendes fussballerisches Können verfügt, um bei den Aktiven (1. + 2. BuLi) zum Einsatz zu kommen, macht sie natürlich für den Transfermarkt interessant.
    Das ist ja auch nichts Verwerfliches; das ist das ‚Geschäft‘.
    Jeder Verein muss gucken, wo er bleibt.
    Da muss Potsdam regelmäßig ‚bluten‘, und in diesem Jahr erwischt es den FCS mit einem schon an vorsätzlicher Körperverletzung grenzenden ‚Aderlass‘. Aber der FCS ist ein eigenes Kapitel – das würde den Rahmen sprengen, hierüber ins Detail zu gehen.

    Qualitativ ist das aber etwas anderes, als die Personalpolitik des 1. FFC Frankfurt. Die Kritik, die ich mit initiiert habe, richtet sich grundsätzlich an die Adresse des dortigen Managements (nicht an den Trainer und seinen Stab – und schon gar nicht an irgendeine Spielerin).
    Ich stelle mir unter einer nachhaltigen professionellen Mitgestaltung und Vorankommens des dt. FF z.B. mehr Engagement in der Jugendarbeit vor.
    Frankfurt, so mein subjektiver Eindruck, holt sich immer die talentiertesten Spielerinnen aus anderen Vereinen (u.a. Marozsan) und gibt aus der eigenen (sehr spartanischen) Nachwuchsarbeit relativ ungern ab. Man profitiert mehr, als man selbst gibt. Und das kann auf Dauer einfach nicht angehen!

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