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DFB-Pokalfinale 2010 findet in Köln statt

Von am 12. Juni 2009 – 15.05 Uhr 7 Kommentare

Köln wird neuer Austragungsort des DFB-Pokalfinales der Frauen 2010. Diesen Beschluss fasste das DFB-Präsidium auf seiner Sitzung am heutigen Freitag.

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Köln setzte sich gegen die Mitbewerber aus Frankfurt am Main, Gelsenkirchen, Leverkusen und Wolfsburg durch. Für das Endspiel 2010 im Rhein-Energie-Stadion stehen 46.000 Tickets zur Verfügung, es werden nur Sitzplatzkarten verkauft.

Bestes Gesamtkonzept
Hannelore Ratzeburg, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, erklärt: „Von den nach einer ersten Entscheidungsrunde noch verbliebenen fünf Kandidaten lagen uns hervorragende Bewerbungen vor. Die Entscheidung für Köln fiel aufgrund des exzellenten Gesamtkonzeptes. Köln bietet nicht nur gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sondern hat auch ein ambitioniertes Konzept entwickelt, um das Interesse der Fans für das Finale zu wecken.“

Bei der Entscheidung spielte die touristische Komponente eine wichtige Rolle. So soll das Endspiel in ein umfangreiches Kultur- und Rahmenprogramm von hoher Attraktivität integriert werden. „Ich bin davon überzeugt, dass Köln der richtige Standort ist, damit das DFB-Pokalfinale der Frauen einen noch höheren Stellenwert erhält“, so Ratzeburg weiter.

Ursprünglich 15 Bewerber
15 Städte, Stadionbetreiber und Vereine hatten sich für die Ausrichtung des Frauen-Pokalfinales beworben. In einer ersten Entscheidungsrunde reduzierte das geschäftsführende DFB-Präsidium die Zahl der Bewerber am 20. Mai auf fünf.

Seit 1985 wurde das Endspiel um den DFB-Pokal der Frauen gemeinsam mit dem Finale der Männer im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Der Beschluss über die Vergabe der Frauen-Endspiele ab 2011 und damit auch die Grundsatzentscheidung, ob das DFB-Pokalfinale der Frauen künftig am gleichen Standort ausgetragen wird, fällt nach der Auswertung des Endspiels 2010.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Ralf sagt:

    Markus, steht das nun definitv fest?
    Am gleichen Tag wie das Männerendspiel, nur eben zeitlich auch wieder am späten Nachmittag. Bei Unentschieden nach 90 Minuten sofort Elfmeterschießen?
    Unter einem echten eigenständigen DFB-Pokalfinale der Frauen stell‘ ich mir doch’n bisschen was anderes vor!
    Gibt’s dazu noch mehr Info?

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  • Markus Juchem sagt:

    Dass es 2010 wiederum am selben Tag wie das Männerfinale ausgetragen wird, steht fest. Das war eine Bitte der TV-Anstalten, der man nachgekommen ist. Siehe die letzte Antwort von Niersbach unter:

    Ich vermute, dass es dann 2010 auch bei der Regelung ohne Verlängerung bleibt. Allerdings sind inzwischen die DFB-Statuten dahingehend geändert worden, dass von Jahr zu Jahr neu entschieden werden kann, ob es mit oder ohne Verlängerung ausgetragen wird.

    § 46 Nr. 2.3.1 der DFB-Spielordnung wird mit Wirkung zum 1. Juli 2009 geändert:

    „Vor der Austragung des Endspiels der Frauen kann das DFB-Präsidium beschließen, dass bei unentschiedenem Ausgang am Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung um 2 x 15 Minuten entfällt. Der Sieger wird in diesem Fall durch ein Elfmeterschießen
    direkt im Anschluss an die reguläre Spielzeit ermittelt.“

    Siehe: , Seite 11

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  • Ralf sagt:

    Thank’s a lot!!!

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  • Averna13 sagt:

    Coloooogne, colooooogne, FINALE am Dom!!!!!

    Cool!!!

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  • Ralf sagt:

    🙂 Bitter für WEN?

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  • Max Diderot sagt:

    Eine umsichtige Entscheidung. Ob’s auch eine Gute ist, wird sich erst zeigen, wenn die praktische Anwendbarkeit des viel diskutierten und der Öffentlichkeit (oder zumindest mir) bis dato verborgen gebliebenen Konzeptes zur Geltung kommt. Anscheinend muss ja eine Filigranarbeit kölscher Heiterkeit die DFB-Technokraten so überzeugt haben, dass sie qua ihrer eigenen Vernunft nicht anders konnten, als die Finalbegegnungen der kommenden zwei Jahre an den Rhein zu vergeben.
    Für Köln spricht einiges. Eine sympathische Stadt, die nie so recht weiß, ob sie nun mehr dem säkularen oder eher dem profanen zuneigt; wobei diese zwei Komponenten nicht der Differenzierung bedürfen, laufen sie doch eh‘ und ausschließlich auf den FC hinaus.
    Sollte der DFB jetzt noch seine gut dotierten Marketingmitarbeiter davon überzeugen können, dass diese für das promoten der Veranstaltung mehr als nur die Regelarbeitszeit und ein wenig keckere Ideen investieren (wobei der Verdacht nicht unbegründet ist, dass arbeiten nach Vorschrift zu einem Abzugsbild des Männerfinals führen könnte), kann es ja noch etwas werden mit dem herausgehobenen Ereignis eine Frauenfußball-Pokalfinales!

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  • Ralf sagt:

    @ Max Diderot

    Lieber Max,
    Humor ist, wenn man trotzdem lacht: „Habemus Pappnas‘!“

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