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B-Juniorinnen: Duisburg empfängt Potsdam zum finalen Duell

Von am 12. Juni 2009 – 11.49 Uhr

Nur eine Woche nach dem packenden Saisonfinale in der Frauenfußball-Bundesliga steht bei den B-Juniorinnen das nächste Frauenfußball-Higlight auf dem Programm. Der dreifache Meister und Gastgeber FCR 2001 Duisburg empfängt am Sonntag, 14. Juni, ab 11.00 Uhr den siebenfachen Titelträger 1. FFC Turbine Potsdam. Können die kleinen „Torbienen“ den nächsten Titel nach Potsdam holen oder darf Duisburg über eine neuerliche Trophäe jubeln?

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Angeführt von Torhüterin Anna Felicitas Sarholz wollen die Potsdamerinnen an die starken Leistungen der Zwischenrunde anknüpfen. Dort nahm man die Hürden Wattenscheid 09, 1. FC Saarbrücken und Bayern München.

Glückliche Finalteilnahme
Finalgegner Duisburg, der nur dank des überraschenden Ausrutschers des FC Gütersloh gegen Heike Rheine das frühzeitige Aus verhindern konnte, setzte sich in der Zwischenrunde souverän gegen Sindelfingen, Werder Bremen und den Leipziger FC durch. Duisburgs Trainerin Petra Hauser meint: „Meine Truppe freut sich einfach, dass sie soweit gekommen ist und jetzt werden wir noch einmal alles geben für den Titel.“ Doch sie spart nicht am Lob für den Gegner.

„Turbine Potsdam leistet eine phantastische Jugendarbeit, der Verein ist mit seinen Mannschaften praktisch Dauergast in den Nachwuchs-Endspielen und hat sich auch in der etwas schwierigeren Gruppe durchgesetzt.“

Duisburg hofft auf seine Fans
Und so hofft man, mit der Unterstützung der Fans im Rücken den Erfolg von vor zwei Jahren wiederholen zu können, damals bezwang man Bayern München durch ein Tor von Turid Knaak mit 1:0.

Potsdams Teamkoordinatorin Bettina Stoof beklagt zwar den Kräfteverschleiss, ist vor dem Finale aber optimistisch, den Erfolg von 2008 wiederholen zu können. „Wir spielen jetzt seit einem Jahr in dieser Konstellation. Erst dachte ich, wir sind nicht so stark, doch die Mädels haben mich oft eines Besseren belehrt.“

Potsdams Sturm soll es richten
Die Hoffnungen ruhen auf dem erfolgreichen Sturmduo Sandra Starke und Lyn Meyer. „Lyn ist sehr flink und überzeugt durch eine elegante Ballarbeit, Sandra ist besonders laufstark“, so Stoof.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.