Fairplay und Respekt nur Muster ohne Wert?

Von am 29. Mai 2009 – 12.38 Uhr 76 Kommentare

Mit wachsender Fassungslosigkeit habe ich in den vergangenen Tagen auf den verschiedenen Plattformen die Diskussionen verfolgt, die sich rund um die Entscheidung des FCR 2001 Duisburg entwickelt haben, seine komplette erste Mannschaft nicht beim für die Meisterschaft bedeutenden Bundesligaspiel gegen den FC Bayern München antreten zu lassen.

Fassungslos, weil das unfaire, unsportliche und wettbewerbsverzerrende Verhalten des UEFA-Pokal-Siegers, das eine gesamte Meisterschaftsrunde ad absurdum geführt hat bzw. hätte, wäre das Spiel nicht den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen, von einem nicht geringen Teil der Öffentlichkeit als professionell, kaltschnäuzig und konsequent gefeiert wurde.

Sicherlich hätte jeder Verständnis dafür aufgebracht, wenn Duisburg vier Tage vor dem DFB-Pokalfinale einzelne Schlüsselspielerinnen geschont hätte, andere vielleicht früher vom Platz genommen oder erst später eingewechselt hätte. Doch seine komplette erste Elf inklusive Trainerin Martina Voss nicht anreisen zu lassen, war nicht nur eine schallende Ohrfeige für die Fans, die diesem Spiel eine ganze Weile entgegengefiebert haben, sondern auch ein Affront gegenüber dem DFB, der nicht nur plante, die 90-minütige Farce für einen ordentlichen  fünfstelligen Euro-Betrag live zu übertragen, sondern auch jedes Jahr die Vereine der Frauenfußball-Bundesliga mit viel Geld subventioniert, um die Entwicklung der Liga und des Frauenfußballs voranzutreiben.

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Kritische Stimmen
Umso bemerkenswerter, dass gerade Karin Danner, die Managerin des FC Bayern München, des Vereins also, der am meisten von der Duisburger Entscheidung profitiert hätte, recht unverhohlen ihre Missbilligung zum Ausdruck gebracht hat. „Als Ligavertreterin erwarte ich mehr Professionalität. Dieses Verhalten ist für die Frauen-Bundesliga wenig hilfreich und zeugt nicht vom Respekt gegenüber den anderen Vereinen“, so Danner. Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt, bezeichnete das Verhalten ebenfalls als „respektlos gegenüber dem FC Bayern und der gesamten Liga.“ Schädlich war die Entscheidung der Duisburger aber vor allem für die öffentliche Wahrnehmung der Frauenfußball-Bundesliga, die sich an diesem Tag der Lächerlichkeit preisgegeben hat.

„Die Meisterschaft ist den Bayern ohnehin nicht mehr zu nehmen. Ich glaube nicht, dass sie am letzten Spieltag in Crailsheim verlieren“, rechtfertigte sich Duisburgs Trainerin Martina Voss. Kein Wort davon, dass bei einem Duisburger Sieg der 1. FFC Turbine Potsdam durchaus noch mehr als rechnerische Chancen auf den Titel gehabt hätte und auch kein Wort davon, dass man selbst eine wenn auch nur noch winzige Möglichkeit gehabt hätte, den Titel zu gewinnen. Ein Titelkandidat, der offenbar nicht gewinnen will – eine bizarre Konstellation, die im deutschen Fußball ihresgleichen sucht. Die Titelentscheidung und somit die gesamte Meisterschaft wurde somit zum Steigbügelhalter für das DFB-Pokalfinale degradiert.

Verpasste Gelegenheit
Potsdams Trainer Bernd Schröder wollte sich an der Diskussion leider offenbar nicht beteiligen, wohl weil ihm die Absicherung des zweiten Platzes wichtiger gewesen wäre, als die mögliche Chance auf den Titel und er vor dem DFB-Pokalfinale keine Unruhe entstehen lassen wollte. „Wir hätten sicher genauso gehandelt. Turbine nimmt das gelassen hin“, erklärte Schröder, der bereits nach dem Sieg in Frankfurt gesagt hatte: „Wir sind nicht so böse, wenn wir nicht Meister werden, das war nie unser Ziel. Zumal es nicht zu vermeiden ist, dass junge Leute heute nicht mehr das rechte Maß finden.“ Doch der sonst so selten um ein kritisches Wort verlegene Schröder hat es hier verpasst, ein Signal zu setzen, zumal er sich durch seine Aussage selbst das Etikett möglicher Unfairness anheftet.

Und bei so viel Eintracht zwischen Voss und Schröder mag sich mancher Frauenfußball-Fan fragen, warum man die laufende Bundesligasaison nicht einfach im gegenseitigen Einvernehmen mit dem DFB vorzeitig beendet. Bayern München bekommt den Meistertitel überreicht (das ließe sich wunderbar vor großer Kulisse im Vorlauf zum DFB-Pokalfinale in Berlin machen), Turbine Potsdam löst als Bundesligazweiter sein Champions-League-Ticket und der FCR 2001 Duisburg muss als Bundesligadritter nicht noch einmal die beschwerliche Busreise nach München antreten und kann somit nicht nur seine Vereinskasse entlasten, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten und seine geplagten Nationalspielerinnen bereits in Ruhe auf die EURO vorbereiten lassen. Mit dem positiven Nebeneffekt, in der kommenden Champions-League-Saison drei deutsche Teams zu stellen.

Fatales Signal an die Jugend
Die Medien dürften sich indes in ihrem bisherigen Verhalten bestätigt sehen, auch in Zukunft Live-Übertragungen aus der Frauenfußball-Bundesliga nicht in Erwägung zu ziehen, junge Nachwuchsspielerinnen werden wohl weiter lieber mit den männlichen Bundesligakickern mitfiebern und am Fernseher die Premiere-Konferenz schauen, als das sportlich fragwürdige Geschehen der weiblichen Kickerinnen zu verfolgen.

Und auch der eine oder andere potenzielle Sponsor dürfte möglicherweise ins Grübeln gekommen sein, ob er mit dem Frauenfußball wirklich auf das richtige Pferd setzt. Genauso wie der Autor dieses Blogs, der lieber weiterhin mit den Leserinnen und Lesern sympathisiert, die Werte wie Fairness und Anstand einfordern, anstatt mit denen, die dies als Heuchelei oder moralinsaures Gesülze abtun oder ihm die Vereinsbrille aufsetzen wollen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

76 Kommentare »

  • Giggerl sagt:

    Danke Markus für diesen tollen Beitrag zu Fairness und Andstand… 😉

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  • labrys696 sagt:

    OMG….

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  • Crackfly sagt:

    Sorry Markus, aber wer hat denn davon mitbekommen, ausser denen, die sich eh schon für den Frauenfußball interessieren?

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  • Sarah sagt:

    @Lieber Markus
    Wie Eindimensional! Hast Du mal mit Herrn Schröder oder Frau Voss über die Angelegenheit gesprochen oder nimmst Du Dir nur die Zitate, die Dir gefallen?

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  • Madame sagt:

    Ach Herr Juchem…
    man kann es auch ein wenig übertreiben finden sie nicht?
    Das ein Herr Dietrich so einen Kommentar vom Stapel lässt war eigentlich zu erwarten..so kehrt er seine Verstöße gegen verschiedenste Regelwerke unter den Teppich (über die ja auch in diesem Blog berichtet wurden).
    Eine Martina Voss geht wenigstens offensiv mit der Problematik um und kündigt das Handeln an. Sicherlich ist es nicht erfreulich, wenn ein B-Kader anreisen muss, aber die Gründe sind in allen Hinsichten nachvollziehbar.

    Man muss einfach dem DFB die Schuld an diesem Zusammenhang geben. Immerhin stammt die Spielansetzung von eben diesem und man braucht sich nicht wundern, wenn der FCR nicht erst am Dienstag nach München fährt, am Mittwoch wieder zurück und am Donnerstag nach Berlin. Das hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern damit, dass die Spielerinnnen auch noch Schule/Studium/Beruf haben und sicherlich nicht mal eben 2 Wochen frei bekommen. Wie stellt man sich sowas denn vor? Wie soll das mit „Amateurkickerinnen“ funktionieren?

    Der gesamte Spielplan dieser Spielzeit ist eine Farce..nur Herumgeschiebe und ein „*“ am letzten Spieltag der einfach insgesamt verschoben wird, falls ein deutsches Team im UEFA-CUP Finale steht. Das ist doch ein großer Witz und zeigt, dass dieser Cup anscheinend nicht gewürdigt wird. Man ist noch weit von professionellen Strukturen entfernt und man kann den Eindruck gewinnen, dass diese beim DFB noch unterentwickelter sind, als in manch einem Frauenfußballverein der Liga.

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  • Conny68 sagt:

    Vielen Dank Markus für diese klaren Worte, denen ich mich absolut und 100% anschließe.

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  • Zaunreiter sagt:

    Wie oft soll das denn noch hochgekocht werden?

    Ich ziehe vor der Konsequenz von Martina Voss meinen Hut, der Fehler war wohl, dies öffentlich kundzutun.
    Ganz zu der Freude von Markus und anderen Gesellen wie z.b. jenem Frankfurter Mephisto, dem man dabei schon der Geifer aus dem Mund tropfte und die nun ihre klammheimliche Freude ausleben können.

    Doch im übrigen gilt auch in einer medialen Welt:

    Wer mit anderen spielt, verliert.

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  • Ralf sagt:

    @ Markus Juchem

    Lieber Markus,
    was schreibst Du dann am 03. Juni 2009?
    Woher kommt denn immer diese hypothetische Annahme, dass
    Duisburg II+ gegen FCB I verliert oder Duisburg I einen oder drei Punkt(e) aus München mitnimmt?
    „Wichtig is‘ auf’m Platz.“
    St. Petrus hat es sich anderst überlegt!

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  • Sikozu sagt:

    Der einzige Schaden für den FF ist das künstliche Hochkochen dieser Angelegenheit durch Womensoccer.

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  • hannibal sagt:

    Was ist das nur für ein einseitiger Blog hier. Gibt es engere Verbindungen zum FCB oder DFB?
    Wo waren denn entsprechende Beiträge als alle Bitten des FCR um Terminverschiebungen rund um das UEFA-CUP Halbfinale abgelehnt wurden und sich der FCR infolge dessen durch die beiden Heimniederlagen von der Meisterschaft verabschieden durfte? Warum wohl wurde auch der letzte Terminwunsch des FCR für das Spiel in München vom FCB und DFB abgelehnt? Frau Voss hat seit Wochen darauf hingewiesen, dass man so nicht mit einem Verein umspringen kann, der zudem noch regelmäßig jede Menge Spielerinnen für den DFB abstellen muss. Irgendwann ist Schluss mit Lustig, man muss sich auch mal wehren und aufpassen, dass einem nicht auch noch die letzte Titelchance geraubt wird. Anscheinend hat Frau Danner bereits von Herrn Hoeneß gelernt, wie man die Konkurrenz (Hoffenheim, Schalke, …) geschickt an den Pranger stellt.
    Wenn das hier so weiter geht, kann ich diese Seite getrost wieder aus meinen Bookmarks entfernen.

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  • Madman sagt:

    Ich hätte im Vorfeld der Ansetzung einen Beitrag mit dem Tenor „DFB sorgt für Wettbewerbsverzerrung“ erwartet.
    Inhalt ungefähr so: „Das mit Spannung erwartete Finale der Frauenfußballbundesliga erhält einen faden Beigeschmack. Denn das Spitzenspiel des vorletzten Spieltages, in dem der Tabellenführer
    auf den Dritten trifft, ist vom DFB so terminiert, dass …“

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  • Giggerl sagt:

    Was wäre den gewesen, wenn es der letzte Spieltag gewesen wäre und Potsdam noch eine Chance auf den Titel gehabt hätte….
    Ob Hr. Schröder dann auch so verständnisvoll wäre?!
    Die Situation wäre die gleiche…
    Hätte Fr. Voss dann auch so gehandelt??
    Den Mum gehabt, dass durchzuziehen ??
    Und was hättet IHR Befürworter dann für eine Meinung darüber??

    Markus denkt nicht eindimensional, IHR tut es…

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  • mrx sagt:

    1000% Zustimmung zum Artikel und den geschriebenen Worten!

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  • Ralf sagt:

    @Bernhard

    Sorry for my nescience. Übersetz‘ mal bitte ACK.

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  • thoddey sagt:

    Fassungslosigkeit, Farce, Fatales Signal, Grübeln der Sponsoren…man kann den Frauenfußball auch wichtiger machen, als er momentan ist…Hätte das Spiel in der Formation so statt gefunden, hätte drei Tage danach kein Hahn mehr danach gekräht, weil viele Vereine genauso gehandelt hätten (und das nicht nur im Frauenfußball).

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  • mercator03 sagt:

    Lieber Markus,
    mit wachsender Fassungslosigkeit habe ich deinen Artikel gelesen. Da trifft ein Fußballverein die Entscheidung, wenige Tage vor einem Endspiel lieber 3 Punkte wegzuschenken, als die Leistungsträgerinnen weiteren Belastungen auszusetzen, und du konstruierst daraus die Apokalypse?
    Die Meisterschaft könnte gleich abgebrochen werden, die Jugend wird bis ins Mark verdorben, Sponsoren laufen davon!!!
    Hallo, gehts noch ein bißchen dicker??? (Haustiere begehen Selbstmord, das Abendland geht unter, die Inquisition muss wieder eingeführt werden?)

    Was ist denn das für eine künstliche Aufgeregtheit? Du schreibst doch sonst so vernünftige Artikel!

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  • Zaunreiter sagt:

    Wer über Eindimensionalität herumphilosophiert sollte wissen, wie sich Mehrdimensionalität anfühlt.

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  • Mini sagt:

    das ist doch nun wirklich von gestern…schon allein weil die partie ja dann ausgefallen ist…muss man nun darüber nicht nochmal herziehen…
    ein artikel über das morgige finale wäre irgendwo sinnvoller…als über dieses vergangene zeug…

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  • Vorneweg: ich finds auch sehr hart formuliert (ob man das jetzt hart oder einseitig nennt, liegt glaube ich rein in der Position des Betrachters), trifft aber genau das Szenario, weswegen ich im Kern der Aussage mit Markus voll und ganz übereinstimme.

    @Madame:
    „Man muss einfach dem DFB die Schuld an diesem Zusammenhang geben. Immerhin stammt die Spielansetzung von eben diesem und man braucht sich nicht wundern, wenn der FCR nicht erst am Dienstag nach München fährt, am Mittwoch wieder zurück und am Donnerstag nach Berlin. “

    Ich möchte Dir erstmal recht geben, ja, ich glaube auch, auch in Frankfurt wurde da auch eine Kette von Fehlern gemacht. Und natürlich ist das eine alles andere als wünschenswerte Ansetzung gewesen. Aber ich sehe auch immer dabei die andere Seite: der DFB ist die Interessensvertretung der deutschen Fussballer, ein Sechstel von Deutschlands Kickern sind weiblich. Dazu kommt die Staffelleitung der Bundesligen (die ist natürlich auch Teil des DFB in dem Fall, bei den Herren gibt es ja da die DFL).

    Die Staffelleitung hat doch nur den einen Sinn: einen für alle möglichst guten Spielalltag zu schaffen. Dazu gehören sinnvolle Spielpläne, aber natürlich auch, dass bis zum Schluss einer für alle zumutbarer, ausgeglichener und damit fairer Spielbetrieb organisiert wird. Klare Sache, ich glaube, da sind sich wohl fast alle einig: diese Aufgabe ist diese Saison schon ganz früh nicht erfüllt worden – und das zieht sich bis zum Saisonende durch. Allein schon die Idee des „Gummispieltags“ am Ende (wenn ein Team im UEFA-Cup-Finale steht, spielen wir eben später) zeugt von keiner Weitsicht und macht eine ordentliche Zusammenarbeit z.B. mit dem Fernsehen am letzten Spieltag enorm schwierig (Aussagen wie „Vielleicht spielen wir dann, könnte aber auch ein, zwei Wochen später sein“ sind da sicher nicht förderlich). Aber umgekehrt denke ich immer wieder: der Frauenfussball ist ein Teil des DFBs (und so ziemlich der einzige nennenswerte, der Wachstum bringt…), die Vereine sind die Liga – warum schaffen es die Vereine nicht, ihre Interessen ganz offensichtlich nicht durchzusetzen?

    Für mich sieht es so von außen so aus, als dass die Vereine zu schwach dazu sind. Abschließend beurteilen kann ich das nicht, weil ich dazu den Einblick nicht habe und z.B. nie das Vergnügen einer Ligatagung hatte (bzw. das nur aus Erzählungen kenne…). Natürlich fließt Geld vom DFB in die Frauen-Bundesliga, wenn man aber 1 Mio. Mitglieder“innen“ und ihre Abgaben an den DFB dagegen hält, ist das vielleicht gar nicht so viel, wie es zunächst scheint. Wenn man auch Zuschauerzahlen von Länderspielen und den beiden UEFA-Cup-Finals mit der Bundesliga vergleicht, muss man sich fragen, wie die höchste deutsche Spielklasse ihr Potential ausschöpfen kann. Auch das finde ich ist ein Indiz für die Stärke des Sports und der Vereine. Ich erinnere mich auch noch an den Dragon Cup 2008, in dessen Vorfeld manche Vereine ganz offenbar nicht wussten, dass sie 1. Runde DFB-Pokal spielen mussten… Solche Events „auf den Dörfern“ braucht der Sport aber, damit die Mädels später in die Bundesliga strömen…

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der DFB einen Spielplan durchsetzen kann, wenn 12 Vereine der Bundesliga sagen „Nein, das wollen wir nicht“ (U17-WM, U20-WM…). Deswegen finde ich, man muss im ersten Schritt sehen, was die Vereine aus dieser Saison lernen können und vor allem nächste Saison besser machen, damit so eine Situation nicht wieder entsteht. Denn wenn das Spiel stattgefunden hätte, da gebe ich Markus völlig Recht, ist das für die Außenwirkung der Liga ein bitterer Schaden. Vor allem aber sollte so eine Situation nächste Saison nicht wieder hochbeschworen werden, denn im Zuge von 2011, rechne ich, wird es die nächsten zwei Jahre, was das Interesse an der Liga angeht, tierisch abgehen…

    LG,
    Florian

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  • Giggerl sagt:

    Das Problem ist doch, dass sowas weitreichende Folgen hat…
    Zum Beispiel, wenn es bei Wettagenturen angeboten gewesen wäre. Frauen-Bundesligaspiele werden auch dort mal gehandelt…
    Über die Quoten kann man spekulieren…ich denke mal, auf einen Bayern Sieg, hätte man mehr bekommen.
    Als Insider des Frauenfussball und Leser diverser Foren, hätte man gut ein Batzen Geld auf Bayern setzen können und sich wahrscheinlich die goldene Nase verdient…

    Theoretisch hätte Werder Bremen ja auch so handeln können…lässt die Amateure gegen Wolfsburg auflaufen…weil es geht ja um nichts mehr…
    Schaf hätte dann nen Brief an Hoeneß geschrieben..“Sorry Ulli, aber wir hatten so nen Stress mit dem UEFA-Cup, in der Meisterschaft geht es bei uns, um nichts mehr…aber den DFB-Pokal haben wir noch im Visier, deshalb Bitten wir um Verständnis…bla bla bla“

    Beispiele die die Unprofessionalität dieses Handelns unterstreichen…

    Und ich finde nicht, dass man dieses Thema zu den Akten legen sollte…
    Es gehört bei der nächsten Tagung auf dem Tisch und ausdiskutiert…

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  • Baraka sagt:

    Prima. Nun also Moralerguss, der Zweite. Liest sich wie eine dringende moralische Notdurft, und nicht mehr als das. Herr Juchem, ich hoffe, es geht Ihnen nun besser! Hiermit überreiche ich Ihnen jedenfalls meinen ganz persönlichen, eigenen, offiziellen Preis für Moral und Anstand. Leider undotiert. Trotzdem Herzlichen Glückwunsch!

    PS: Womensoccer verschwindet jetzt auch von meiner Favoritenliste. Wenn ich mir infantil-affektive Moralpredigten anhören will, gehe ich in die Kirche.

    PPS: Noch einmal Hochachtung und größten Respekt vor Martina Voss und dem FCR! Ihr einziger Fehler war in der Tat, mit offenen Karten zu spielen (=“unprofessionelles Verhalten“ im Sinne des massenmedialen Kasperletheaters, das sich über Rhetorik und nicht Authentizität charakterisiert) und sich anschließend auch noch dafür zu rechtfertigen, vor den Hütern von Moral und Anstand, angeführt von Markus Juchem, dem Edelsten aller Ritter in der Schlacht gegen das Böse, das sich nun auch des Frauenfußballs bemächtigt.

    Was lernen wir daraus? Wenn die Interessen des Frauenfußballs, stellvertretend die des FCR mit Füßen getreten werden, wie durch das Verhalten des DFB und seinem Günstling, des FC Bayern, dem der andere, der FFC Frankfurt postwendend zur Seite springt, reicht es aus, mit apokalyptischem Pathos den moralischen Untergang des Frauenfußball-Abendlandes zu besingen, und diejenigen, die sich mit ihren einzigen, und darüber hinaus legitimen Waffen zur Wehr setzen, zum Sündenbock zu machen, um damit die tatsächlichen „Defizite“ des Frauenfußballs unter den Teppich zu kehren. Denn das, was dem Frauenfußball wirklich schadet, ist derartige Eindimensionalität, Voreingenommenheit und Affektivität, wie sie hier zur Schau gestellt wird. Die das System und die Strukturen, in deren Rahmen der Frauenfußball organisiert wird, nicht in Frage stellen. Können oder Wollen.

    Denn der Fisch stinkt wie immer vom Kopf her. Die bekannte Fußballweisheit „Fußball-Mafia DFB“ bleibt also auch weiterhin ein durchaus verständlicher Schlachtruf, und in seiner Polemik eine dankbare Zielscheibe für die Moralapostel hoch zu Blog&Foren-Ross auf ihrem Kreuzzug für „Anstand“ und „Fairness“. Dies ist die große Errungenschaft der postmodernen Informationsgesellschaft: Die Kunst der konditionierten 08/15-Totschlagsfloskel-Rhetorik, die für eine flächendeckende Wirkung und Zustimmung keinerlei intellektueller Essenz vorhergehender (Selbst-)Reflexion und daran anschließender Sinn- und Substanzgebung mittels koordinierter, rationaler Gedankengänge bedarf.

    Schlussendlich bleibt noch festzuhalten: Die Moralfetischisten und Saubermänner und -frauen haben nicht nur den längsten Atem, sondern sind stets auch in der Majorität. Daran ist nichts neu oder außergewöhnlich. Die Interessen des allgemeingültigen Konsens durch massenkompatibles Geschwurbel zu bedienen ist und bleibt der Weg des geringsten Widerstandes. Sich über dargebotene oder sich darbietende Strohpüppchen zu entrüsten bleibt die Lieblingsbeschäftigung derjenigen, die sonst nichts zu tun haben und denen es in tieferen Gewässern zu gefährlich ist. In diesem Sinne: Ring frei und viel Spaß in der Manege der moralischen Entrüstung auch weiterhin.

    Baraka

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  • Bernhard sagt:

    „Full ACK“ steht für „Full Acknowledgment“
    s.a.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)

    Aber zum Thema: Man kann die Sache mit Begriffen wie Moral, Fairness, Respekt etc. beurteilen.

    Die davon losgelöste Frage ist, wie man das Eigeninteresse der Vereine und das Gesamtinteresse der Vereine unter einen Hut bekommt. Das ist ein Spannungsverhältnis, das zu mal mehr, mal weniger Problemen führt.

    In diesem Fall hat Duisburg nur auf sich geschaut und das Eigeninteresse über das Allgemeinwohl gestellt. Das ist legitim, aber unsolidarisch und egozentriert.

    Das ist der Preis, wenn Frauenfussball langsam aus der Nische kommt und zum Geschäft wird. Und ich vermute mal: Zur WM 2011 werden wird noch einige solcher Terminprobleme bekommen.

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  • Antje aus London sagt:

    Wir sind uns doch ueberwiegend einig, dass mehr Professionalitaet dem Frauenfussball gut tut. Leider gehen damit auch andere Dinge einher, die nicht unbedingt moralisch und anstaendig sind. Ich denke da nur an Spielerinnen, die ihrem Verein ewige Treue schwoeren, um wenig spaeter zum Erzrivalen zu wechseln, weil das ihrer persoenlichen Karriere foerderlich ist.

    Die Entscheidung der Duisburger Vereinsfuehrung ist moalisch vielleicht nicht einwandfrei, fuer mich aber menschlich und vor dem Hintergrund, dass die Spielerinnen eben keine Vollprofis sind, gut nachzuvollziehen.

    Ich wuerde mich ueber einen Vorbericht auf das Pokalfinale freuen!

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  • Bernhard sagt:

    Mit welchem Team tritt Duisburg denn in Berlin an?
    Auf der Vereinswebsite steht dazu nichts…

    Könnte ja sein, dass die Chance auf den Pokalsieg als zu gering erscheint und die 2te Mannschaft spielt! Wär nur konsequent…

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  • Ralf sagt:

    @Bernhard

    2nd try: Sorry for my nescience. Übersetz’ mal bitte ACK.

    Oder hab ich das als Duisburg-Sympathisant nicht verdient?

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  • franksquasher sagt:

    Ich stimme voll zu. Vielen Dank für diesen Bericht. Seit knapp zwei Jahren gehe ich regelmäßig zum FCR und freue mich über die Entwicklung und über die jüngsten Erfolge, habe viele schöne Vor- oder Nachmittage im Homberger PCC-Stadion verbracht und im Schatten des „großen“ MSV lieber die familiäre Stimmung hinterm Rheindeich genossen…aber ich kann die Einstellung von Frau Voss in diesem Punkt in keinster Weise verstehen. Ich halte sie ansonsten für das Beste was dem FCR passieren konnte, nur soviel…

    Wenn sie schon ihre Ersatztruppe nach München schickt, dann erwarte ich zumindest dass sie Ihren Hintern genau dort auch auf die Trainerbank setzt und diese Aktion persönlich vertritt.

    Und ich hoffe insgeheim, das der kommende Gegner SC Freiburg zum letzten Heimspiel des FCR, es geht ja um „nix“ mehr, seine C-Jugend vorbeischickt, den Busfahrer auf die Bank setzt, damit dem letzten Fürsprecher dieser Aktion die Bratwurst im Halse stecken bleibt. Aber wahrscheinlich würden genau diese Leute das gar nicht bemerken und sich dann auch noch bei einem 30:0 vor Freude die Schenkel klopfen…

    Von Fairplay nix kapiert…Schade…

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  • mrx sagt:

    Full Acknowledge = „Volle Zustimmung“

    Google hätte das auch gewusst…

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  • hannibal sagt:

    Dank an Florian Büchting und Baraka. Jetzt scheint es den Moralaposteln aber mächtig die Sprache verschlagen haben. Es wäre an der Zeit diesen unsäglichen Artikel aus dem Blog zu entfernen. Der Beitrag vom 26.05. war schon übel genug. Oder soll dieses Thema jetzt noch die kommende Sommerpause bis zur EM füllen?
    Das Problem liegt doch wie immer in unserem Funktionärsunwesen, während alle unsere Fußballerinnen Woche für Woche ehrliche Arbeit abliefern.

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  • Ralf sagt:

    @mrx
    Ja gut, trotzdem Danke!
    Dann tu‘ ich Dir halt den Gefallen, und mach Dir den Newbie.

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  • Spielfeldschnitte sagt:

    Lieber Markus Juchem,
    das Projekt Spielfeldschnitte dankt für den Artikel. Die Diskussion ist inhaltlich (wie die Beiträge hier und anderso zeigen) nicht weiter auszudifferenzieren – wir finden es nichtsdestotrotz wichtig, dass es sie gibt, markiert sie doch vielleicht einen der vielen Umschlagspunkte für den Frauenfußball. Wir möchten uns mit deinem Unmut solidarisieren und schließen uns deiner Argumentation aus voller Überzeugung an.
    Beste Grüße!

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  • schmiddi sagt:

    „Mit welchem Team tritt Duisburg denn in Berlin an?
    Auf der Vereinswebsite steht dazu nichts…

    Könnte ja sein, dass die Chance auf den Pokalsieg als zu gering erscheint und die 2te Mannschaft spielt! Wär nur konsequent…“

    @ Bernhard

    Bisher waren mir die Bayern-Ladies, im Gegensatz zu den Herren, durchaus sympathisch!
    Du arbeitest mit solchen Statements am perfekten „Bayern-Image“!

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  • eisbär sagt:

    Ich weiß nicht, warum immer wieder Werder Bremen als Beispiel genommen wird.
    1. Werder Bremen ist zwar nicht mit der 2. angetreten (die übrigens in der 3.Liga noch um den Klassenerhalt gespielt haben), haben sich aber auch kein Bein ausgerissen um das Spiel zu gewinnen.
    2. Haben sie ganz andere Möglichkeiten zur Regeneration.
    3. Haben die keine (Geld-)Probleme, um zu einem Spiel zu fliegen

    In anderen Ligen werden Spiele am Saisonende verkauft und trotzdem springen die Sponsoren nicht ab oder das Interesse nimmt ab.
    Außerdem ist der Frauenfußball noch sehr sehr weit weg von Professionalität; angefangen bei den Spielerinnen.
    Desweiteren wurde in den Medien Aufmerksamkeit erweckt und ich habe nirgendwo (Kicker,Eurosport,Videotexte) etwas von Wettbewerbsverzerrung gelsen. Im Eurosportforum gab es sogar Kommentare zu dem Artikel, was sonst fast nie vorkommt zu Berichten über FF.
    Der obige Bericht ist m.E. zu überzogen und überflüssig.

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  • mrx sagt:

    Was hat die grottenschlechte Duisburger Internetseite mit den Bayern zu tun? Es soll auch Leute geben, die haben hier eine private Meinung… es würde von Fairness und Respekt zeugen, wenn man diesen Leuten ihre private Meinung lässt, ohne es auf den Verein zu übertragen.

    Und: Duisburg hat keinen Vorbericht für das morgige DFB-Pokal-Finale online! Die News über den UEFA-Cup-Gewinn kam ganze 2 Tage später… und von der Verschiebung vom Bayern-Spiel liest man auch nichts. Die Entwicklung im Frauenfussball hat anscheinend noch nicht alle Vereine erreicht!

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  • Brandy74 sagt:

    Das war mein letzter Besuch dieser ach so neutralen Fußballseite. Für diesen wieder sehr einseitigen ketzerischen Artikel herzlichen Glückwunsch. man fragt sich,was der Herr Juchem für ein Problem mit Duisburg hat , dass er sich plötzlich auf ffnews Niveau begeben muß ?? Mögen die Frankfurt und Bayern-Sympathisanten hier weiter ihre Weltverschwörungstheorie spinnen und Herr Juchem sein mittlerweile krankhaftes Moralaposteltum ausleben.

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  • Ralf sagt:

    Uiuiui, Leute.
    Kommt mal wieder zur Besinnung. Morgen ist wieder ein neuer Tag.
    Was soll ich denn machen, nach meinem Fauxpas heute?
    Einen auf ‚Lemming‘ …

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  • till sagt:

    Also ich muss auch ehrlich sagen, dass ich entsetzt war diesen Artikel zu lesen. Natürlich stehe ich jedem eine eigene Meinung zu, aber wenn man solche Artikel hier online stellt und einen „objektiven“ Bericht abliefern will geht das gar nicht.

    Das ist viel zu einseitig – das hat mit hart nix zu tun. Manche Sachen sind auch einfach nur übertrieben.

    Die beiden letzten Spiele von Bremen in der Meisterschaft diese Saison als moralisch korrektes Beispiel heran zu ziehen ist für mich als Fussballfan eine absolute Frechheit!!! Klar hat da vielleicht die nominiell beste Bremer Mannschaft auf dem Platz gestanden, aber anwesend oder gar gespielt hat da nur Wolfsburg/Karlsruhe.

    Des weiteren finde ich es auch unmöglich, dass der DFB ein Spiel gegen den ausdrücklichen Wunsch/Willen eines der Vereine anzusetzen. Ich meine es ist ja nicht so, als ob Duisburg da fünf Termine abgelehnt hätte… Ich meine die Vereine können ja auch Spiele wegen anderen Ereignissen (U17-WM, Landespokal,…) absagen können. Zumal das diese Saison ja nur wirklich nicht das erste Mal ist, dass der DFB die Wünsche des FCRs ignoriert/zuwider gehandelt hat.

    Einige Leute hier scheinen auch eine komische Vorstellung von dem Frauenfussball zu haben. Ich meine das sind Amateurkickerinnern, d.h. die haben tagsüber eine ARBEIT. Sie machen abends Training. Das ist gerade im Vergleich zu den Profi-Herrenkickern eine immense Mehrbelastung. Deswegen ist gerade in der Woche vor einem DFB-Pokalfinale eine Woche, wo eine Mannschaft nicht noch viel Stress gebrauchen kann mit einer Reise nach München – welche wahrscheinlich nicht mit dem Flugzeug stattfindet.
    Zumal man hier auch mal ganz deutlich klarstellen sollte, dass Frau Voss und ihre Spielerinnen sich nicht den Abend freigenommen haben, sondern Training hatten um sich auf das Finale vorzubereiten.

    Ich habe diese Seite erst vor kurzem gefunden und bin kurz davor sie wieder zu vergessen, da mir die Berichte viel zu einseitig und teilweise absolut überspitzt sind. Das ist Sensationsjournalismus! aber ein schlechter. Diskussionen sind schön und gut, aber ich habe mittlerweile den Eindruck, dass das hier nicht gewünscht ist. Hier schient nur eine Meinung ohne kritische Betrachtung der Dinge und ohne Voreingenommenheit dargestellt werden zu sollen.

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  • Madman sagt:

    Ich vermute: Da konnte einer zwei Nächte lang nicht schlafen, hat sich gewälzt, viel geweint ob der zunehmenden moralischen Verwahrlosung der Frauenfußballfans und konnte nicht anders, als sich alle ethischen Bedenken nochmal von der belasteten Seele zu schreiben und seine Thesen ans Tor zu heften und der Öffentlichkeit kund zu tun: Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
    Nichts gegen eine protestantische Ethik, aber hier wird der Kontext mal wieder völlig außer Acht gelassen. Was kann man in welchem Verfahren noch vertreten bzw. was ist zumutbar?
    Ich denke, dass auch den Diskutanten, die hier kurz und knapp die Zustimmung zu Voss‘ Entscheidung (die ihr offensichtlich nicht leicht gefallen ist) kund taten, nicht moralisches Verlottertsein in ostmoderner Beliebigkeit unterstellt werden kann, sondern dass alle im Hinterkopf hatten: ist das eine zumutbare Terminplanung? Und: wem nützt die?
    Ich vermute, der Autor der moralischen Entrüstung könnte neben seiner Gewissenserleichterung (wäre er katholisch, könnte er zur Beichte gehen) noch zwei andere Ziele im Kopf gehabt haben: einen Freundschaftsdienst für seine Kollegen und Freundinnen beim DFB und vielleicht noch eine Referenz für eine Bewerbung beim Verband. (Letztere „natürlich“ sehr boshafte Unterstellungen.)

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  • Brandy74 sagt:

    @madman: ich hatte auch schon ähnliche Gedanken wie Du in deinem letzten Absatz,gerad wo die Bahn doch auch wieder Schlagzeilen im Zusammenhang mit gekauften Meinungsumfragen ect macht…

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  • franksquasher sagt:

    Tja, Brandy, Dir und Deinen Sportfreunden wünsche ich tatsächlich mal so einen „Gästeauftritt“ wie es der FCR vorhatte…aber wie schon beschrieben…Ihr würdet es wohl gar nicht bemerken.

    Was Fairplay angeht, hier eine Ankündigung in der heutigen Tagespresse in Oberhausen:

    „Sonntag beim zweiten Relegationspiel in Grevenbroich geht’s für die U 23 von RWO um nichts mehr.
    Als eine Charakterfrage stuft Frank Kontny das zweite Relegationsspiel der U 23 von RWO Sonntag in Grevenbroich ein. Sportlich geht es für die Kleeblätter” nach dem derben 0:5 daheim gegen Hiesfeld um nichts mehr. Dennoch verlangt der Trainer im letzten Spiel der Saison eine vernünftige Einstellung. „Wer die nicht hat, kann nach zehn Minuten wieder runter sein”, kündigt Kontny hartes Durchgreifen an. Für einige der Oberhausener wird es zugleich das letzte Spiel im RWO-Dress sein. Am meisten motiviert dürfte Serhat Erdogan sein, der morgen seinem künftigen Verein aus Hiesfeld einen Gefallen tun könnte. Aber auch die anderen wie Kapitän Stephan Schneider haben angekündigt, sich mit einer ordentlichen Leistung verabschieden zu wollen. bö“

    Landesliga-Relegation, Amateure die einer Arbeit nachgehen, keine Chance mehr auf den Aufstieg, geht um nix mehr, knapp 500 Zuschauer, also ähnlicher Rahmen…

    Wie gesagt, ist halt alles eine Charakterfrage….

    Schönen Gruß, Frau Voss…

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  • till sagt:

    @franksquasher
    mit dem entscheidenden Unterschied, das die nicht fünf Tage später in einem DFB-Pokalfinale stehen …
    Da würde mich doch interessieren, wie sie sich dann verhalten würden.

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  • Brandy74 sagt:

    @franksquasher:
    Habe ich da was übersehen,o der hatte deine angegebene mannschaft in 7 tage auch ein UEFA-Cup Endspiel,ein DFB-Pokalendspiel. Und ehrlich gesagt,deine Landesligaspieler trainieren auch 10 mal die Woche ,haben Länderspiele und die entsprechende Vorbereitung dafür in den Knochen….

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  • Ralf sagt:

    @ Markus Juchem

    Lieber Markus,
    ich bin wirklich interessiert, auf dieser Website mitzulesen und mitzudiskutieren. Auf einem anständigen Niveau!
    Aber das was ich jetzt feststellen muss, ist leider nur mit ‚unterirdisch‘ zu bezeichnen.

    Ich habe gestern einen „kapitalen argumentativen Bock“ geschossen, und den FCR-Anhängern damit einen Bärendienst erwiesen und den 1. FFC Frankfurt-Fans eine Steilvorlage gegeben.

    Es ist mir völlig wurscht, wie hier die administrativen Rechte an wen und in welchem Umfang vergeben sind – aber verulken muss ich mich nicht lassen!
    Ich bin HIER zu GAST, und so möchte ich auch behandelt werden; ansonsten brauchen wir keine Regeln hier.

    Auch wenn ich offensichtlich nicht zum Mainstream der hier vorherrschenden ‚Vereinsfarbenlehre‘ passe, Diskussionsstil sowie Art und Weise der kommunikativen Wortwahl sind bei Einigen hier stark verbesserungsfähig – da ist noch Luft nach oben!
    Es geht nicht darum, dass man(n)/frau seine Meinung wechselt, um hier mitmachen zu dürfen – aber Kommentare lesen zu müssen, in denen zu (fast) jeder Antwort noch eine agressiv-provozierende Spitze mitgesandt wird, ist auf Dauer dem Niveau abträglich.
    Dann kann ich gleich in die einschlägigen Männerfussball-Foren wechseln.

    Und somit schließe ich den Kreis und greife die Überschrift „Fairplay und Respekt nur Muster ohne Wert?“ und die darin gestellte Frage auf:
    Meine persönliche Antwort – JA!!!

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  • Peter Pan sagt:

    Jetzt sind wir doch mal ehrlich: Moral hin, Fairplay her…in dem Moment wo es um Geld geht ist es damit vorbei! Das ist im Männerfußball so und das wird auch bei den Frauen so werden, wenn die Professionalisierung weiter geht. Das ist mal Fakt. Natürlich ist es vom Fairplay-Gedanken her nicht richtig die zweite Mannschaft nach München zu schicken, oder wenn, dann wenigstens mit der Trainerin der 1. Aber mal ganz ehrlich, der DFB-Pokal ist die größtmögliche Einnahmequelle für die Frauenteams, noch über dem UEFA-CUP! Und das legitimiert dieses Verhalten vor Sponsoren, Fans und Spielerinnen. Gerade im Frauenfußball wird das geld eine immer entscheidendere Rolle bekommen, und jeder muss zusehen, dass er auch an Geld kommt. Da werden in den nächsten Jahren noch einige Fälle auf uns zukommen. Wenn allerdings jeder so diskutiert wird wie dieser, glaube ich, dass wir uns dann keine Sorgen mehr um Moral im Frauenfußball machen müssen…der professionelle Frauenfußball ist dann nämlich totgeredet!

    Am Bedenklichsten aber finde ich die Einseitigkeit dieses Artikels. Duisburg an den Pranger zu stellen für eine öffentlich getroffene Entscheidung ist auch kein Fairplay. Dieser Artikel sorgt dafür, dass in Zukunft alle strittigen Entscheidungen im Stillen getroffen werden, heisst, dann steht halt plötzlich ne 2. Mannschaft auf dem Platz. Und ganz ehrlich Herr Juchem, ich kann auf ihre Sympathie verzichten. Vielleicht setzen sie mit dem Frauenfußball wirklich auf das falsche Pferd, vielleicht sollten sie besser über die TeleTubbies berichten, die haben sich nämlich alle lieb – das wird im Sport nie so sein und das ist gut so, denn von diesen Emotionen lebt der Sport!
    Leuten ihre Meinung nicht zuzugestehen und diese zu verurteilen hat für mich nichts mit seriösem und unparteilichem Journalismus beziehen.
    Stellung beziehen und seine Meinung vertreten – JA, aber bitte mit Moral und Fairplay!

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  • laasee sagt:

    Respekt??????

    Sorgten sich Platini und Zwanzigger das UEFA-Pokalspiel an der MSV Arena? Ich rufe nicht Women Soccer – scharfe uber den zuruck!!!

    Heute gewinnendes FCR mit Inka tor. Und mit Martina Voss mit einem grossen Lacheln.

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  • Conny68 sagt:

    Ich weiß nicht, was hier einige FCR-Duisburg-Fans in den letzten Monaten auf diesem Blog gelesen haben…

    Die Beiträge von Markus Juchem sind informativ – ja und oft auch sehr kritisch. Da denke ich an Kommentare über Frau Neid und die Nationalmannschaft, aber vor allem auch über den 1. FFC Frankfurt. Z.B. der Weg der Birgit Prinz – da hat Markus doch auch sehr klar angemerkt, dass Spielerinnen wie Birgit Prinz oft nicht die nötigen Regenerationspausen erhalten haben (z.B. bei einem 8:0 spielten Natio-Spielerinnen durch, statt sie mal zur Halbzeit vom Feld zu nehmen), um nur ein Beispiel zu nennen.

    Ja, Markus war jetzt mal sehr kritisch zum FCR, aber das wäre er auch mit Potdsam, Wolfsburg, Frankfurt, Bayern usw. gewesen. Es geht nicht um den FCR, sondern um die sportliche Situation, die durch diese Entscheidung – eine zweite Mannschaft zu einem wichtigen Punktspiel zu senden – entstand.

    Wenn hier dauernd über die für den FCR benachteiligte Terminplanung gesprochen wird , dann bitte ich dabei auch zu bedenken, dass der FC Bayern sein letzten BuLi-Spiel am 10.05. ausgetragen hat. Im Gegensatz zu Duisburg haben die Bayern-Frauen am 03.06. das andere Problem – seit über drei Wochen keine Wettkampfpraxis. Auch das ist ein Nachteil, der nicht unterschätzt werden darf.

    Markus steht für Werte ein, die in unserer Gesellschaft, ja und leider auch im Sport/Fußball, immer weniger eine Rolle spielen, obwohl ständig darüber geredet wird: Fair play und Respekt. Leider gibt es viel zu wenig mutige Menschen, die für ihre Wertevortellungen so klar eintreten, wie es Markus hier getan hat, auch wenn es Nachteile für ihn bringen wird: Er verliert Leser/innen – das haben ja einige von Euch bereits angekündigt.

    Die Diskussion zeigt, dass eine sachliche Auseinandersetzung über dieses Thema „welche Werte zählen im Sport/Fussball“ wohl nicht möglich ist, weil die meisten doch durch eine Vereinsbrille argumentieren. Schade.

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  • maxsee sagt:

    Womensoccer hat wohl die Sprache verloren. Keine Äusserung zum Pokalfinale? Hat man an den Finalisten kein Interesse? Ist Frauenfussball in Deutschland für Womensoccer nur an Profis, und nicht an der Nachwuchsentwicklung und -förderung interessiert?
    Maxsee

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  • SOB sagt:

    Ich wollte eigentlich schweigen, aber bei sovielen diskussionsunwürdigen Beiträgen kann ich nicht zurück halten.
    Das Thema war und ist hier „Fairplay und Respekt nur Muster ohne Wert?“. Dazu hat der Autor einen persönlichen Kommentar abgegeben. Doch die Folge daraus ist, dass er Zustimmung oder absolute Ablehnung erhält.
    Die Ablehnung erhält er durchweg von Menschen, die mit einer Doppelmoral ausgestattet sind. Ich unterstelle mal, dass gerade die Kritiker genau anders reden würden, wenn der FCR Duisburg betroffen wäre. Man muss nur mal in einem anderen Forum nachlesen, wie belegbare Kritik am FCR teilweise beleidigend zerrissen wird. Und dann soll man noch von Fairplay und Respekt sprechen.
    Diese Diskussion macht wieder einmal klar deutlich, woran es in unserer Gesellschaft fehlt. Nämlich an der Beachtung von Werten.
    Hier sind dies Respekt und Fairplay. Aber auf den Sportplätzen unserer Nation werden noch viel mehr Werte mit Füßen getreten.
    Rücksichtnahme, Freundlichkeit, Menschenwürde und viele mehr kennt doch der gemeine Fußballfan gar nicht mehr. Und das nicht nur beim Männenfußball.

    Darüber sollte man mal nachdenken und dafür seine Energie verbrauchen und eben nicht um andere Menschen zu diskreditieren.

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  • Giggerl sagt:

    Was Ihr alle vergesst..ist…dass in Tagungen zu den Terminplänen des DFB´s zugestimmt wurde und das hat auch der FCR und jetzt im nachhinein, passt in der Termin nicht und der schon gleich garnicht…
    und überhaupt wir werden nur benachteiligt…und weiß Gott noch alles.

    Was ICH denen zum Vorwurf mache ist, dass Frau Voss nicht anwesend war und das finde ich eine schwache Aufführung…das hat nichts mit ihren Trainerqualitäten zu tun, sondern mit Anstand!!!

    Den Feldzug gegen Markus und womensoccer kann ich nicht nachvollziehen…nur weil hier auch mal kritische Beiträge kommen, die den ein oder anderen nicht gefallen.

    Zum Glück herrscht hier in Deutschland noch Meinungs-und Pressefreiheit!!

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  • till sagt:

    @SOB
    Ich finde Verallgemeinerungen gar nicht gut, denn sie sind der Anfang davon, dass sich Leute beleidigt fühlen und man an Sachen/Personen nicht mehr objektiv und unvoreingenommen ran geht.
    Zitat: „Die Ablehnung erhält er durchweg von Menschen, die mit einer Doppelmoral ausgestattet sind.“

    @Conny
    Gegen kritisch hat bestimmt keiner hier etwas auszusetzen und da werden dir auch und auch Markus bestimmt auch die größten Duisburg-Fans zustimmen. Womit ich aber ein Riesenproblem habe ist Einseitigkeit und genau das stört mich hier in letzter Zeit.
    Natürlich entsteht so für den FC Bayern vielleicht eine längere Wettkampfpause, aber um mal ehrlich zu sein, ob sie nun zweieinhalb oder dreieinhalb Wochen ist, ist relativ egal. Außerdem könnten sie ja zwischendurch ein Freundschaftsspiel organisieren um sich in ihrem Rhythmus zu halten.
    Das sehe ich übrigens auch als ein großes Versäumnis des DFBs. Dann muss die Saison halt von Anfang an anders geplant werden, aber es kann nicht sein das manche Vereine einen Haufen Spiele in kurzer Zeit haben und die anderen sich „langweilen“.

    Übrigens muss ich an dieser Stelle nochmal Herrn Schröder ausdrücklich loben, dass er nicht auch auf diese „Duisburg ist so scheiße“-Kamapgne eingestiegen ist. Denn wer glaubt, dass ein anderer Verein in der gleichen Situation anders gehandelt hätte vom Ergebnis her – der sollte lieber auch noch an den Stroch glaube – das ist meine Meinung. Klar hätten das vielleicht viele nicht angekündigt bzw. ein paar Spielerinnen der ersten Wahl aufgestellt, die dann aber bloß über den Platz getrabt wären um die Zeit totzuschlagen.

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  • till sagt:

    @Giggerl
    Ach und auf der Tagung der Terminpläne wurden auch gleich die ganzen Nachholspieltermine besprochen – für den Fall das das eine oder andere Team noch in diesem oder jenen Wettbewerb steckt?
    Das glaube ich wohl nicht. Genau das ist doch aber hier das Problem, es geht ja nicht um die regulären Termine, sondern die Verschobenen.

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  • eisbär sagt:

    Es geht hier nicht darum, ob man eine Vereinsbrille auf hat oder nicht. Es ist doch legitim seine 2. Mannschaft zu schicken, denn die 1.Mannschaft wäre mit dem Kopf ohnehin nicht bei dem Spiel gewesen. Die 2.Mannschaft hätte mit Sicherheit mehr Einsatz gezeigt als die erste.
    Dann wird hier von Moral und Werten gesprochen. In der heutigen Zeit ist es nun mal leider!!! so, dass Geld die Welt regiert und jeder erstmal an sein eigenes Wohl denkt. Und wenn immer gefordert wird, dass der FF mehr Professionalität erlangen soll, dann darf man sich nicht wundern, wenn Vereine, Verbände etc. ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen. Bayern München hat seine Interessen versucht durchzusetzen in dem er den vorgeschlagenen Termin des FCR widersprochen hat, der FCR hat dementsprechend darauf reagiert und ihre 2. hingeschickt, weil sie andere Prioritäten/Interessen verfolgen.
    Dass der FCR sein Fokus aufs Pokalfinale abzielt, ist doch auch verständlich, da es für den Verein mehr bringt, wenn er versucht den DFB-Pokal mit der besten Mannschaft zu bestreiten und einen positiven Eindruck bei potenziellen Sponsoren zu hinterlassen, als die Sympathien irgendwelcher Konkurrenten zu gewinnen, weil man aus Sicht des FCR ein bedeutungsloses Meisterschaftsspiel mit vollem Einsatz bestreitet. Ich bin mir Sicher jeder andere ambitionierte Verein hätte genau so gehandelt, da die eigenen Interessen Vorrang haben.

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  • Conny68 sagt:

    @Till und auch noch andere Meinungen
    Wenn Du meinst, dass jeder Verein in dieser Situation so gehandelt hätte, stellt das in der Tat die zukünftige Bedeutung der Bundesliga stark in Frage.

    Wenn es nach diesen Euren Meinungen geht, wird bei den Vereinen die Champions-League und der DFB-Pokal aufgrund der scheinbar öffentlich besseren Wahrnehmung Priorität haben. Also dann – wie ich schon einmal bemerkte – ich werde zukünftig die Bundesliga eben genauso ernst nehmen…

    Wie man dann allerdings mehr Zuschauer erreichen will…

    Viel Spaß dann heute beim Pokalendspiel. Ich schaue mir jetzt doch lieber ein Kreisligakick an.

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  • Stefan sagt:

    @Baraka:

    Ich glaube, Dir könnte mal nicht schaden, wieder in die Kirche zu gehen.

    Und an alle:

    Einmal verübtes Unrecht rechtfertigt niemals neues.

    Es gibt auch dafür eine (Sport-)Gerichtsbarkeit, an die man sich wenden könnte, aber Selbstjustiz ist nicht in Ordnung.

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  • Max Diderot sagt:

    maxsee, so ganz habe ich Deine Argumentation noch nicht verstanden, aber mich erfasst ein wohliges Gefühl, dass ‚mal jemand abseits der teilweise hypochondrisch anmutenden Eitelkeiten die Aktualität ins Auge fasst.

    Für mich ist Markus‘ Intention okay und legitim. Natürlich werden explizite Fans aus Duisburg und München die Angelegenheit ganz anders sehen und interpretieren. … und das ist gut so! Aus dieser Gemengenlage aber gleich die große ethische Grundsatzdiskussion machen zu wollen, hielte ich für falsch. Eine gewisse Cleverness ist den bis dato erfolgreichen Duisburgerinnen halt zu eigen, auch wenn ihre personale Disposition für das Spiel gegen den FC Bayern eher an den Schwank eines schlechten Bauernstückes erinnert. Gleichzeitig können sie heuer aber zwei von drei Titeln gewinnen, was die Komödienhaftigkeit ihres Tuns auch wieder in einem rechten Licht erscheinen lässt.

    Diesen Aspekt, das man/frau auch im Sport auf den eigenen Vorteil bedacht ist, gab es schon und wird es immer geben. Zahlreiche Beispiele aus dem Männer-Fußball gieren doch zur Nachahmung. Erst jüngst trat der FC Barcelona in einem Ligaspiel gegen Osasuna mit einer C-Mannschaft an, verlor 0:1 im heimischen Nou Camp und verschaffte den Gästen einen gewissen Vorteil im Abstiegskampf. Vier Tage später gewannen die Katalanen die Champions Leaque. Und gestört hat diese Unsportlichkeit keinen, da die Mittel ja scheinbar dem Zweck heiligten.

    Also wärs doch schön, wenn wir uns neben der nicht zu klärenden Frage über die Bedeutung der Ethik im Sport auch wieder mit dem Spannung versprechenden Pokalfinale beschäftigen würden. Und bekäme Duisburg von den Potsdamerinnen eins auf die Mütze, könnten zumindest jene ihr Frohlocken nicht unterdrücken, die das jüngere Verhalten der Rheinländerinnen als nicht ladylike bezeichnen würden.

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  • Jens Speh sagt:

    kicker: Ihre Ankündigung, beim nun abgesagten Meisterschaftsspiel in München nicht zu erscheinen und eine B-Elf aufzustellen, sorgte für Gesprächsstoff. Warum diese Entscheidung, Frau Voss?

    Voss: Wir standen vorher in Kontakt mit den Bayern-Verantwortlichen und dem DFB. Das hatte nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Falls das jemand so empfunden hat, entschuldige ich mich hiermit. Meine Priorität liegt auf dem Pokalfinale. Wir wollen einen weiteren Titel.

    Schröder: Eins ist doch klar: Bayern hat sein letztes Spiel bei Absteiger Crailsheim, da müssen wir nicht von Wettbewerbsverzerrung sprechen, Bayern wird Meister. Duisburg will – und das ist unser gemeinsames Anliegen für Samstag – ein Spiel mit Nachhaltigkeit im Olympiastadion zeigen.

    Zitat von Kicker online…

    Im Moment sollte man wieder die Kirche ins Dorf zurücktragen…
    Ich werde mir auf jeden Fall das Finale anschauen, und noch viele weitrere Spiele der Frauen im Fernsehen. Egal wer spielt. Für etwas anderes bin ich nicht fanatischer Fan genug.

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  • eezy sagt:

    @Markus
    Unter Respekt und Fair Play verstehe ich aber auch, dass ich als professioneller Bundesligist nicht immer genau auf die Nachholtermine bestehe, die für meinen Gegner die denkbar ungünstigten sind. DAS ist meiner Definition nach unsportlich. Der Fakt, das schon das erste Nachholspiel FCR gegen Bayern zwischen die beiden Uefa-Cup-Halbfinals gegen Olympique Lyon terminiert wurde, wird in Deinem Artikel nicht mit einem Wort erwähnt! (Du hast Dich damals selbst gewundert, wieso der FCR dem „zugestimmt“ hat – erinnerst Du Dich??? Für Dich klang der Termin am 1.4. nach „Aprilscherz“). Dass Du das Thema nun zum zweiten Mal so appellativ kommentierst, hat für mich wirklich langsam nur noch Boulevard-Niveau und nimmt mir die Freude am Lesen dieses Blogs.
    Ein fairer Sportsmann wie Bernd Schröder sagt, er hätte in dieser Situation GENAU wie Voss gehandelt. Gibt Dir das nicht den leisesten Anlass, Deine Position mal zu hinterfragen??

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  • laasee sagt:

    @eezy

    Ja, Sie haben recht. Zweimal taten den FCB-Suchvorgang ein unfairer und unsporting Vorteil. Mit der Unterstutzung des DFB, Bei der zweiten Gelegenheit entschieden die Himmel, dass der Spiel nicht fortfahren Sollte. Wer schreit am meisten?……………Sidi und Women Soccer.de!!

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  • Ralf sagt:

    Und weil heute und morgen Pfingsten ist:
    Ich bin gottfroh, dass der DFB mit der Neuansetzung des Wiederholungsspiels für den 03. Juni ‚intelligenten Weitblick‘ bewiesen hat.
    So besteht berechtigte Hoffnung, das dann wieder ‚Geist‘-reicher Meinungsaustausch möglich sein wird! Einschließlich meiner Wenigkeit.
    ‚Heilig‘ muss er ja nicht sein.

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  • Ralf sagt:

    Quatsch 😉 … Neuansetzung des abgesagten Spiels …
    ‚Geist‘ noch in der Warteschleife.

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  • laasee sagt:

    Und das „Wunder von 7 Juni“ wenn FCR Gewinn das Bundesliga. Und dann schreit Sidi mehr.

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  • Lucy sagt:

    @laasee

    Was willste denn jetzt dauernd mit Sidi hier ?
    Meinst du nicht, dass es ihm egal sein kann, wer Meister wird, wo es Frankfurt eh nicht mehr auf die ersten Plätze schaffen kann ?

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  • Ralf sagt:

    @ Lucy

    Und aus genau diesem Grund, hätte ich mir, viele andere FCR-Fans und vielleicht FF-Fans allgemein landauf, landab, gewünscht, dass aus FFM, als die Entscheidung aus Duisburg publik geworden ist, kein Kommentar zu hören gewesen wäre.

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  • Ralf sagt:

    Bis auf das Zuspiel von Bernhard, das ich per Volleyabnahme zum Eigentor verwandelt habe, stimmt ALLES, was ich in meinem Beitrag geschrieben habe.

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  • Lucy sagt:

    @Ralf

    Kann mich nicht erinnern, dass der FFC Frankfurt so etwas im Terminstress der letzten Jahre mal gebracht hat (in Meisterschaft, DFB oder UEFA-Pokal) ! Dort haben immer alle Leistungsträgerinnen spielen, zumeist sogar noch durchspielen, müssen…

    Ist ja auch klar, wenn jemand so blöd ist und Sidi um ein Statement bittet, dass er natürlich seinen Senf dazu gibt 🙂

    Ansonsten hatte ich mich bisher so weit wie möglich raus gehalten.

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  • Ralf sagt:

    @ Lucy

    Dass er, SiDi, seinen Senf dazu gibt, war dem Blödmann von vornherein klar!
    Nur der erhobene moralische Zeigefinger, mit Fassungslosigkeit und Erschütterung, hat vielen im wahrsten Sinne des Wortes die Galle überkochen lassen.

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  • laasee sagt:

    @Lucy

    Hi Lucy. Ich hoffe das Sie das Pokal Finale genossen. Ich denke, dass einige Leute das Niveau des Fussball beneiden das FCR spiel. So, Sidi Schreie. Sie und ich sind okay – weil wir Fans des guten Fussballs.

    Viva FCR. Oh, und Inka ist besser als Prinz. Ja?

    hugs & kisses

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  • Lucy sagt:

    @Ralf
    Wenn das doch aber nun mal seine Meinung dazu war… 😉 Die eine Dame von Bayern hatte ja iwi eine ähnliche oder sogar die gleiche Meinung…

    @laasee
    Man kann Inka nicht mit Birgit vergleichen. Das sind ganz unterschiedliche Spielertypen.

    Ich beneide nicht den FCR. Sie hatten ohne Zweifel eine sehr gute Saison und haben die geholten Titel in dieser Spielzeit auch mehr als verdient. Nur, müssen sie jetzt erst mal zeigen, dass es ab jetzt professionell weitergeht und man Titel auch verteidigen kann und vielleicht schafft man ja auch mal die Meisterschaft…

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  • Lucy sagt:

    Ansonsten habe ich das Gefühl, wie schon öfter hier angemerkt, dass anscheinend die meisten FCR Fans tatsächlich nicht damit umgehen können, wenn der Lieblingsverein mal von außen kritisiert wird. Das müsst ihr iwi noch lernen. So ist das halt, hat man Erfolg, weht einem auch gleich jede Menge Gegenwind ins Gesicht. Gestern noch everybodys Liebling, heute schon kritisiert… Damit muss man leben…

    Das hat mit Ketzerei überhaupt nichts zu tun.

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  • Ralf sagt:

    @ Lucy

    Das er (s)eine Meinung hat und haben darf, streitet absolut niemand, wirklich niemand, ab.
    Interviews kann man authorizieren – oder eben nicht.
    Muss das an die Öffentlichkeit? – Das ist die Frage.

    Aus sportlicher Sicht, hat es ihn garnix anzugehen, wie die letzten drei verbliebenen Vereine, die allesamt noch mehr oder weniger im Rennen um den Titel sind, ihre personellen Dispositionen treffen.

    Aber das er moralisch daherkommt, und dann hier auf dieser Website der ‚Spieß rumgedreht‘ wird, ist – FCR-Fan hin, FFC/FCB-Fan her, nicht in Ordnung.
    Und das haben einige Leute hier auch deutlich zu verstehen gegeben.
    Das war keine journalistische Sternstunde.
    Wobei ich das, wie in Einzelfällen angekündigt, Meiden dieses Diskussionsforums für total übertrieben halte.
    Ich hoffe, Sie/Er überlegt sich das nochmal – ‚beleidigte Leberwurscht‘ ist kindisch!

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  • laasee sagt:

    @Lucy

    „Man kann Inka nicht mit Birgit vergleichen“. Ja korrekt. In der Geschichte das Buli – Inka tor alle 56 mins und Birgit alle 78 mins. Kein vergleich. Erinnern sie nicht Sidi, andernfalls schreit er mehr.

    So Lucy – und das „Wunder von 7 Juni“ wenn FCR gewinn das Liga. Wunder konnen geschehen. Ja?

    have a nice day.

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  • Ralf sagt:

    @laasee

    Sorry for not-communicating with you.
    I hope, you are not offended.

    It’s not easy these days, to have an emotion-free discussion here.

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  • laasee sagt:

    @Ralf

    Hi. It is good on here. People have emotions and then FCR go to Berlin and win 7 – 0 . I am really happy. Two Pokals for the best team in Germany is brilliant. It makes the summer months more enjoyable.

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  • Ein Gutes hatte dieser Artikel: so viel gespielte moralische Entrüstung über eine hätte/könnte/würde Geschichte mit teilweise fragwürdigen Schlussfolgerungen und einer recht einseitigen Betrachtungsweise hat mich so richtig zum Schmunzeln gebracht! Könnte glatt als Satire durchgehen.
    VG
    Frank-M. Fischer

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  • Stefan sagt:

    4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0, 4:0,

    Wettbewerbsverzerung ???

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  • Heiner sagt:

    Vielleicht ein bisschen dramatisiert, aber im Kern die richtige Aussage.

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