Unruhige Zeiten beim 1. FFC Frankfurt

Von am 8. Mai 2009 – 17.40 Uhr 28 Kommentare

Wenn an diesem Wochenende die Frauenfußball-Bundesliga auf die Zielgerade biegt und entscheidende Weichen im Kampf um Meisterschaft und Champions-League-Plätze gestellt werden, muss sich Seriensieger 1. FFC Frankfurt nach einer verkorksten Saison auf die Zuschauerrolle beschränken. Doch nicht nur sportlich weht dem Verein derzeit ungewohnter Gegenwind entgegen.

Dabei wurde das Team vom Main in den vergangenen elf Jahren sieben Mal Meister, sieben Mal DFB-Pokalsieger und gar drei Mal UEFA-Pokal-Sieger. Doch in dieser Saison mussten die Hessinnen und ihr Manager Siegfried Dietrich gleich mehrere Nackenschläge verkraften.

Das frühe Aus in DFB- und UEFA-Pokal, dazu hamsterten Teams wie der FC Bayern München, der 1. FFC Turbine Potsdam und der FCR 2001 Duisburg in der Meisterschaft eifrig Punkte, während Frankfurt diese in der entscheidenden Phase gleich reihenweise liegen ließ, wie etwa beim Aufsteiger FF USV Jena, gegen die SG Essen-Schönebeck oder auch beim SC Freiburg.

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Vielschichtige Problematik
Über die Ursachen ist in dieser Saison viel geschrieben und geredet worden. „Es kann keiner im Juli wissen, dass ihm im Oktober eine komplette Mannschaft ausfällt“, sieht  FFC-Trainer Günter Wegmann den Hauptgrund in den Verletzungen zahlreicher Spielerinnen. Doch neben den verletzten Spielerinnen waren es die ausgelaugten Olympiafahrerinnen sowie die Karriereenden von Silke Rottenberg, Renate Lingor, Louise Hansen und Nia Künzer, die das Gefüge im Team durcheinander gebracht haben.

Der oft geäußerte Vorwurf, man habe in den vergangenen Jahren versäumt, mehr junge Spielerinnen zu integrieren, ist von der Grundidee sicherlich nicht gänzlich von der Hand zu weisen, berücksichtigt aber auch nicht, dass ein Team wie Primus 1. FFC Frankfurt aufgrund seines besonderen Konstrukts noch viel stärker erfolgsorientiert denken und planen muss, als etwa der FC Bayern München, wo man nicht zum Erfolg verdammt ist und die Zukunftsplanung identisch aussieht, unabhängig davon, ob man Meister oder Fünfter in der Liga wird. Eine Einbindung junger Spielerinnen muss in Frankfurt also mit größerem Augenmaß erfolgen und mit größeren Erfolgschancen verbunden sein.

Undankbare Aufgabe
Nach dem Triple-Sieg war die Aufgabe für Wegmann in seiner Debütsaison sicherlich undankbar, doch warum gestandene Spielerinnen wie etwa Petra Wimbersky und Kerstin Garefrekes noch immer von der Form entfernt sind, die sie noch in der vergangenen Saison ausgezeichnet hat, ist eine der ungeklärten Fragen. Denn trotz der Verletztenmisere steckt immer noch genug Qualität im Frankfurter Kader, um nicht nur Spiele wie in Jena oder Freiburg zu gewinnen. Liegt es also auch an taktischen Fehlern, die ihm etwa heute die Frankfurter Rundschau zum wiederholten Male ankreidet, oder auch daran, dass sich einzelne Spielerinnen mehr Vielfalt im Training wünschen würden?

Nach der 1:2-Niederlage gegen den FCR 2001 Duisburg am vergangenen Sonntag meinte Wegmann: „Wenn wir es geschafft haben, bis heute noch oben mitzuspielen, ist das eine hervorragende Leistung und eine hervorragende Saison, die wir bisher gespielt haben.“ Eine Einschätzung, mit der er ziemlich alleine da stehen dürfte, auch wenn man ihm zugute halten muss, dass er kein einziges Mal seinen kompletten Kader zur Verfügung hatte. „Wenn der Kader komplett gewesen wäre, wäre er auch breit genug aufgestellt gewesen“, so Wegmann.

Schonfrist für Wegmann
Vielleicht ist dies einer der Gründe dafür, dass Manager Dietrich seinem Trainer weiter den Rücken stärkt und Schonfrist gewährt. Die ersten Spiele der neuen Saison dürften dann wohl als Messlatte für Wegmann dienen und über dessen Wohl und Weh entscheiden, wenn verletzte Spielerinnen zurückkehren und auch Neuverpflichtungen den Kader verstärken werden. Ein weiterer Grund am Festhalten dürfte sein, dass der Markt derzeit nur wenige Alternativen bereit hält. Sissy Raith, Wunschkandidatin im vergangenen Jahr, trainiert inzwischen das Männerteam des TSV Eching und hat sich auch hauptberuflich an ihren Wohnort gebunden.

Wegmann gibt sich kämpferisch, stellt aber auch Forderungen: „Im Erfolg sonnen ist leicht, aber jetzt ist es viel entscheidender, die Ärmel hochzukrempeln. Wir brauchen vier, fünf neue Spielerinnen, damit man auch in der Breite vernünftig aufgestellt ist, um solche Situationen aufzufangen.“

Ringen um Kulig
Geht es nach dem Willen des Frankfurter Managements soll eine dieser Spielerinnen Kim Kulig heißen. Doch die hat beim Hamburger SV einen Vertrag bis 2011, allerdings versehen mit einer Ausstiegsklausel im März 2010. Der forsche Abwerbeversuch stößt in Hamburg jedoch auf wenig Gegenliebe. „Kim Kulig wird auch in der kommenden Saison bei uns spielen“, zeigte HSV-Trainer Achim Feifel bereits nach dem Spiel beim VfL Wolfsburg seine Zähne. Dagegen meint Dietrich: „Ich kann dieser Spielerin doch ganz andere Perspektiven bieten.“

Der HSV erzürnt sich vor allem daran, dass Dietrich nun auch eine Spielerin berät, die nicht im eigenen Verein aktiv ist, und Kulig, die sich vor einem Monat in der Hansestadt noch pudelwohl gefühlt hat, plötzlich von einer neuen Lebenssituation spricht und es ihr in den nördlichen Gefilden auf einmal vermeintlich gar nicht mehr gefällt.

DFB will schlichten
Dietrichs Doppelrolle als Vereinsmanager und neuerdings auch Kuligs Berater stößt den HSV-Verantwortlichen dermaßen auf, dass die Causa Kulig zur Klärung inzwischen sogar Anwälte beschäftigt, die DFB-Chefetage erreicht hat und gar Bundestrainerin Silvia Neid ein ernstes Wörtchen mit ihrem Schützling geredet hat.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger will den Disput intern schlichten, um vor der Frauenfußball-WM 2011 keine Missstimmung in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Auseinandersetzung liefert einen ersten Vorgeschmack darauf, dass die Bandagen, mit denen gekämpft wird, in den kommenden Jahren Richtung WM 2011 immer härter werden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

28 Kommentare »

  • labrys sagt:

    Super!!!! Macht Kulig kaputt, da hat sicher dann jeder was davon…

    Das ist ja unglaublich, da ensteht eine geniale Fussballspielerin, und dann entsteht ein seilziehen um sie, wo sich alle noch miteinmischen….War ja klar dass das Fräulein und Zwanziger sich melden, und das Sidi mit seinem Geld die halbe Buli nach der verkorksten Saison kaufen will, ist ja auch normal. Das er Vereinsmanager und Berater vieler Spielerinnen ist, nervt mich schon lange (wie sehen wohl die Verhandlungen aus??? sitzt er vor dem Spiegel und handelt mit sich selbst?!?), das sollte verboten werden. Und Kulig hat ja einen Vertrag, und wenn der HSV sie nicht gehen lassen will, dan ist das halt so, shit happens, für das gibt es ja Verträge… Dieses getue schadet nur dem HSV und vorallem Kulig. Tja, vielleicht gibt es ja den glücklichen dritten in dieser Geschichte: FC Bayern München, die am sonntag gegen den HSV spielen werden, und bei dem getue momentan wird es sicher schwierig sich aufs Spiel zu konzentrieren….

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  • djane sagt:

    reg‘ Dich doch nicht immer so auf, labrys. Dieses ganze Wechseltrara schadet nur einer Sache, nämlich dem Ansehen des Frauenfussball in Deutschland, das momentan durch solcherlei Mätzchen + der causa Saarbrücken einen heftigen Rückschlag erleidet. Mit Kulig habe ich da wenig Mitleid, die ist volljährig und muß wissen, was sie tut- und wenn sie bereit ist, für ein paar Versprechen und große Töne aus Frankfurt ihr Wort zu brechen, finde ich es gut, daß sich auch die Bundestrainerin da einmischt. Und ich habe es schon merhrfach erwähnt, SiDi ist Spielerberater und wäre blöd, wenn er es nicht mit allen Tricks versuchen würde. Ob die legal sind bzw. die Nummer mit der Doppelfunktion rechtlich zulässig, müssen andere entscheiden, aber diese moralische Entrüstung über die Art und Weise der Beratung finde ich unnötig.

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  • Marcel sagt:

    Ich finds auch richtig das sich Frau Neid einmischt soll sie ruhig wieder auf den Boden der Tatsachen bringen anscheinend wird ihr hier ordentlich der Kopf verdreht.So schnell es bergauf gehen kann so kanns auch wieder bergab gehen vor allem wenn man sich auf solche Mätzchen einlässt.

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  • sisyphos sagt:

    Ich finde diese Entrüstung leider nicht unnötig, sondern gerechtfertigt. SiDi gehört inzwischen einfach das Handwerk gelegt. Wo gibt es denn solche Aktionen, Berater von Spielerinnen (diverser Klubs) und Manager eines (oder DES) Vereins? Mit Vetterlein macht er Geld, weil er sie im eigenen Verein nicht spielen lässt … und dann will er eine aus einem anderen Verein rausholen, obwohl sie einen gültigen Vertrag hat, aber merkwürdigerweise auch ihn als Berater? Irgendwann ist Schluss! SO geht es nicht!

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  • Brandy74 sagt:

    @labrys: es geht primär nicht darum, Kulig kaputt zu machen, sondern der HSV ist der 1. Verein der gegen das seltsame Geschäftsmodell von Dietrich als Manager eines Vereins und Berater/Vermittler ( die Unterschiede verschwimmen mir da zu sehr) von Spielerinnen abzieht. Bei Angerer und Vetterlein wurde das ja acuh schon thematisiert, nur bei Angerer hat es den alten Klub nicht interessiert,weil im Ausland und bei Vetterlein hätte Dietrich ja bei sich selbst Protest einlegen müssen.

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  • Markus Juchem sagt:

    Also ich gehe da ganz mit djane. Man muss diese Doppelfunktion nicht toll finden, aber solange sie nicht gegen Satzungen von DFB bzw. FIFA verstößt, halte ich das Vorgehen für legitim und auch nicht verwerflich. Als rechtlicher Laie möchte ich zu dem Thema auch nicht spekulieren. Aber es wäre mit Sicherheit förderlich, wenn der DFB zu dem Thema einmal klar Stellung beziehen würde, so dass nicht mehrmals im Jahr dieselbe Diskussion erneut entfacht wird.

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  • Marcel sagt:

    Nur weil was in den DFB- oder FIFA-Satzungen nicht steht oder nicht konkretisiert wurde ist es nicht verwerflich ?
    Es mag wohl rechtlich legitim sein doch das heisst auch nicht das es richtig ist ich halte es für durch aus bedenklich wenn man sowas nicht Einhalt gebietet , den ob jeder andere Bundesligist eine faire Chance hat eine Spielerin ,die von SiDi beraten wird, zu verpflichten kann keiner sagen.

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  • laasee sagt:

    @Markus

    Please could you expain why is it possible for someone from one club to have arrangements with players from other clubs? I am confused about this.

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  • Markus Juchem sagt:

    Nein, ich halte es nicht für verwerflich, im Rahmen des nationalen und internationalen Fußball-Regelwerks seiner Geschäftstätigkeit nachzugehen, solange man nicht gegen Regeln verstößt. Sollte der DFB zu dem gleichen Schluss wie Du kommen, dass die Doppelfunktion bedenklich ist, wird er seine Schlüsse daraus ziehen und in Zukunft für entsprechende Regelungen sorgen.

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  • djane sagt:

    ich kann nur für mich sprechen und habe ja auch nicht gesagt, das ich das Procedere gutheisse, aber mich stört z. Bsp., das dann immer alle auf den bösen SiDi eindreschen, der dabei seine eigenen Interessen wahrnimmt. An Stelle aller anderen Vereine wäre es wünschenswert, wenn die sich mal auf die Barrikaden stellen würden und das Thema auch bei der nächsten DFB-Tagung auf die Tagesordnung käme.

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  • Marcel sagt:

    Also wenns der DFB festschreibt dann ist es für dich auch verwerflich oder wie soll ich das vertehen ?

    Naja kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen aber jedem das seine.

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  • mrx sagt:

    Ein Blick von der anderen Seite kann nicht schaden, nämlich: Keine Spielerin wird gezwungen, einen SiDi als Spielerberater zu haben… 😉

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  • Pinguin sagt:

    @laasee
    I don’t know why this is possible, however there seems to be no inhibiting stipulation in the DFB rules and standards.
    As you may understand, some people here are angry about that, others think this is not immoral because it is legal (by the way – in spite of the contrast between the moral and the legal that the german philosopher Kant underlined – but never mind about Kant 😉 )

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  • laasee sagt:

    @Pinguin
    Danke. Kant might have been a little bit crazy (hehe) but this football matter is absolutely crazy. It is the same in every country where money and influence is more important than the morality or ethics of the game.

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  • Max Diderot sagt:

    „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“, schalmeite schon anno dunnemal ein nicht als fußballerischer Feingeist bekannter Bert Brecht in die Welt hinaus. Nur kann ich an den Bestrebungen eines Herrn Dietrich, möglichst viele gute Spielerinnen für seine Mannschaft zu gewinnen, aktuell nichts verwerfliches erkennen. Da er augenblicklich versucht, die (noch immer) undefinierten ökonomischen Grenzen im Fußball auszuloten, dürfte es doch auch verständlich erscheinen, dass eine junge Spielerin zukünftig ihr soziales und sportliches Glück eher am Main als an der Alster sieht. Wie laasee schon richtig schreibt, Geld und Einfluss stehen über moralischen und ethischen Grundsätzen.

    Das ist doch alles nichts Neues. Einerseits wird die Professionalisierung des Frauenfußballs gefordert, und wenn dann ein smarter Manager kommt und die sportlichen und wirtschaftlichen Kriterien versucht zu definieren (… oder zu diktieren), kann doch nicht im Ernst von ihm verlangt werden, dass er dies im Gewand des Heiligen Franziskus tut und anderen Klubs selbstlos dient. Ich frage mich, weshalb der HSV, der nun gewiss nicht monetär darben muss, nicht die annähernd gleichen Standards im Frauenfußball anwendet, die seinem (Herren-) Manager Beiersdorfer den Spitznamen „Dukaten-Didi“ einbrachten. Aber solange es leicht ist, einen als Mohr zu benennen, wird die eingene Unzulänglichkeit gerne unter den Teppich gekehrt.

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  • suplo sagt:

    Danke Herr Diderot.

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  • laasee sagt:

    Fussball in Europa ist jetzt mit Geld auf Wall Street vergleichbar. Ohne Richtlinen und Ethik ist es nur ein Frage der Zeit, bis aller es Scheisse geht.

    Und dann gibt es Gleichheit im fussball ………………………. moglicherweise folgendes Jahrtausend !

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  • Metatron sagt:

    Was Du sagst Max, ist sicherlich richtig. Woran sich viele und auch ich mich stören, ist die Tatsache, dass Herr Dietrich eben NICHT nur Spielerinnenmanager, sondern auch Manager des FFC ist. Wer sagt denn, z. B. das wenn für Kim Kullig von einem anderen Verein ein höheres Angebot als von FFC kommt, dass Hr. Dietrich die Spielerin darüber überhaupt informiert und das Angebot nicht einfach unter den Teppich fallen lässt um Sie nach Frankfurt zu holen. M. E. verstößt er damit eindeutig gegen Statuten der Fifa & des DFB. Und da dies dem DFB bekannt ist und geduldet wird, macht sich der DFB mindestens der Beihilfe und/oder der Wettbewerbsverzerrung schuldig.

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  • SCW sagt:

    Solche Vorwürfe müsste man aber stützen können mit Beweisen! Solange dem dfb + der Fifa dies nicht gelingt kann man SiDi meiner Ansicht nach nichts vorwerfen. Ich stimme da zudem auch mrx zu. Denn Vereine treten sicherlich auch mit den Spielerinnen in Kontakt, sollten sie sowas in Verdacht haben (sprich dass er zB Kim Kulig Angebote vorenthält). SiDi wird sich da schon soweit kundig gemacht haben, dass er sich immer in der legalen Zone bewegt, denn sonst könnte das schnell das Ende für ihn und den Komplex Sportmanagement / FFC bedeuten. Hätte die Fifa oder der dfb oder sonst wer Beweise, würde es sicherlich Handlungen geben (zB ein Verbot dieser Doppelfunktion). Gutheißen tue ich das natülich nicht. Aber bevor man eben solche Vorwürfe in den Raum stellt wie du, Metatron, sollte man erstmal Beweise auftischen… sonst bleibt das Ganze im Rahmen der Spekulation und man regt sich nur weiter (unnötig) auf. Solang es solche Statuten mit „Schlupflöchern“ gibt (wie zB auch in Gesetzbüchern), wird es Leute geben, die diese zu wissen nutzen.

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  • laasee sagt:

    @Metatron

    Ja, und alles Kulig Gesprach war zungunsten FC Bayern. Leute in Frankfurt mochten nicht fur Duisburg die drei Titel gewinnen. Auch die DFB haben nicht FCR mit dem Bayern Spiel am 26 Mai geholfen. Ganz zu schweigen vom dem ersten Spiel mit Bayern vor dem Lyon semi-final.

    (traurig fur meinen schlecten Deutschen)

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  • labrys sagt:

    Ok, sagen wir mal ein Wechseln würde stattfinden, was sollte Kulig in Frankfurt machen? Nächste Saison hat sie im Sturm konkurenz namens Garefrekes, Huth, Prinz, Pohlers, Wimbersky und Marozan….Im Mittelfeld hat es in Frankfurt eine Bartusiak, Smisek (hört sie auf oder macht sie weiter???), Thomas, Weber oder eine Wunderlich….Fast alles Weltmeisterin/Europameisterin und co. Auch Alisa Vetterlein hatte man die Ausicht nach der Nr.1 gegeben, und dann? Dann kam Angerer, eine Weltmeisterin und versaute Alisa ein Jahr (Sie hatte Glück im Unglück das ihr Vertrag bis 2012 aufgelöst wurde) Das gleiche würde auch mit Kulig geschehen. In Frankfurt setzt man halt auf Erfahrung statt auf Jugend, das war so und wird es auch so bleiben. Kim Hat es beim HSV besser, da kann sie wenigstens Spielen und mit Patti hat sie eine gute Sturmpartnerin.

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  • Marcel sagt:

    Also das er Verträge unter den Tisch fallen lässt glaub ich weniger da die Vereine ja mit der Spielerin auch reden werden.
    Für mich ist das einfach nur wie ich schonmal sagte eine Art Claims abstecken sobald Spielerinnen unter seiner Fittiche sind haben andere Bulivereine so gut wie keine Chance diese Spielerinnen zu verpflichten.
    Herr Dietrich ist ja immer eindeutig in der besseren Verhandlungsposition da er alle Angebote einsehen kann und gegebenfalls seins nachbessern kann was die anderen aber halt nicht können und das ist zumindest nach meiner Auffasung wettbewerbswidrig.So werden höchstens Spielerinnen, die in den Reihen vom FFC keine Perspektive mehr haben wie jetzt Alisa Vetterlein,guten Willens für andere Vereine verpflichtbar.

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  • djane sagt:

    labrys, ich bin der Meinung, das Kulig perfekt zum FFC passen würde, da sie in absehbarer Zeit Prinz in ihrer Rolle als Torvorbereiterin, aber auch Vollstreckerin ablösen könnte. Zudem hätte sie noch ein wenig Zeit, als Führungsspielerin heranzureifen- denn gerade da liegt ja das Manko des FFC, wer bitte treibt denn die Mannschaft an, wenn Prinz oder Hingst verletzt sind ? Angerer aus dem Kasten, aber das ist auch keine optimale Lösung. Und in den nächsten Jahren dürfte Frankfurt auch um mehr Titel mitspielen als der HSV, von daher könnte es durchaus eine reizvolle Aufgabe für Kulig sein.

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  • Hullu poro sagt:

    Ich finde die Doppelrolle des Herrn Dietrich mehr als bedenklich. Es ist nur richtig, dass sich der HSV beim DFB darüber beklagt. Man stelle sich nur mal vor: Uli Hoeneß wäre gleichzeitig der Berater von sagen wir mal Bremens Diego. Ein bundesweiter Aufschrei wäre sicher.

    Solche Machenschaften müssen unterbunden werden, da der Wettbewerb doch deutlich behindert wird.

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  • SCW sagt:

    @djane: Sehe ich genauso wie du! Wer weiß ob Smi wirklich weiter macht, die berufliche Belastung scheint doch sehr hoch zu sein und es liegt noch keine Verträgsverlängerung bzw. ein unterschriebener Vertrag vor, soweit ich weiß. Wie lange Pia noch spielt steht in den Sternen. Sassi spielt natürlich sehr gut im Mittelfeld, aber ist auch öfters in der Abwehr zu finden, sollte da Not am Mann bzw an der Frau sein! Kim wird sich ihren Weg (wenn er sie denn dann zum FFC führt) schon gehen und sich auch ins Team spielen! Piwi und KG weiterhin über die Außen und dann Kim auf der Doppel 6 mit Ally.. was mit Meike dann ist muss man sehen….
    Ich denke da ist man beim FFC flexibel und um die Klasse einer Kim Kulig wissen wir ja alle. Sie wird m.E. auf keinen Fall auf der Bank versauern, oder abgeschoben werden wie Alisa. Das war einfach ein riesengroßer Mist den der FFC da veranstaltet hat!! Ich hoffe, er bzw. die Verantwortlichen hat / haben daraus gelernt und man geht nun ein wenig offensiver in langfristige Personalentscheidungen und holt weiter jüngere wie Maro und dann evtl. Kim!

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  • Tim sagt:

    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/1751171_1.-FFC-Frankfurt-Kim-Kulig-loest-Turbulenzen-aus.html?sid=

    Endlich traut sich mal ein Verein. Bin jetzt schön gespannt auf die Prüfung des Kontrollauschusses des DFB.

    Auch wenn Kim, selbst entscheiden kann, ist es schon merkwürdig das sie von einen Tag auf den anderen plötzlich weg möchte.

    Ok und SIDI weiss schon wohl wie weit er gehen kann und nicht, denn er kennt sich gut aus mit den Statuten.

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  • Fan sagt:

    Lasst Kim in Ruhe…als Außenstehender hat man meiner Meinung nach wenig Ahnung was wirklich abgeht!! Sie wird getan haben was sie für richtig hält, das geht allein sie was an

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  • labrys sagt:

    @Fan: Hier regt sich niemand über Kim auf, sondern die meisten nerven sich über die Doppelfunktion von Sidi….Kim ist eine klasse Spielerin, niemand hat das Gegenteil behauptet. Und ich weiss als Aussenstehende wirklich nicht, mit welchen Mitteln Sidi da ankam bei ihr, das geht mich aber auch nichts an. Da nun ihr bleiben beim HSV bestätigt wurde (quelle womensoccer), wünsch ich ihr viel Glück. Sie soll doch ihr Abi beenden, und dann kann sie ja noch Wechseln, ein solches Talent wie Kim Kulig wird bei jedem Verein willkommen sein.

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