Nadine Keßler und Josephine Henning wechseln nach Potsdam

Von am 7. Mai 2009 – 0.23 Uhr 36 Kommentare

Das Transferkarussell in der Frauenfußball-Bundesliga dreht sich munter weiter. Wie Womensoccer vorab erfuhr und die Spielerinnen inzwischen bestätigt haben, hat Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam Nadine Keßler und Josephine Henning von Zweitligist 1. FC Saarbrücken verpflichtet.

Die beiden U20-Nationalspielerinnen sollen bei Turbine jeweils einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben, zuvor hatte Turbine bereits Nationalspielerin Fatmire Bajramaj und Corina Schröder vom Ligakonkurrenten FCR 2001 Duisburg verpflichtet.

Keßler erklärt: „Die WM 2011 ist ganz klar mein Ziel und man mus sich in den Fokus stellen, Potsdam wird wahrscheinlich Champions League spielen. Eigentlich wollte ich hier niemals weg, aber konkrete Angebote oder eine konkrete Zukunftsplanung wurden mir nicht vorgestellt, deswegen musste ich mich so entscheiden.“

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Und auch Henning machte ihrem Verein Vorwürfe, erst zu spät ein Angebot erhalten zu haben: „Dann bekommt man als Spielerin das Gefühl, dass etwas nicht stimmt.“

Zufriedener Turbine-Trainer
Turbines Cheftrainer Bernd Schröder ist froh, „dass wir diese beiden Nachwuchstalente verpflichten konnten. Insbesondere hinter Nadine Kessler war fast die ganze Liga her, schließlich ist sie eine der begabtesten Spielerinnen, die Deutschland zu bieten hat“, so der 66-Jährige. „Die beiden passen sowohl von ihrem Alter als auch ihrer sportlichen Entwicklung her hervorragend zum 1. FFC Turbine Potsdam. Sie sind bei uns gut aufgehoben und passen ausgezeichnet ins Team.“

Darüber hinaus hat der 1. FC Saarbrücken zwei weitere Abgänge zu verzeichnen. Stürmerin Lisa Schwab wechselt zu Zweitligist Bayer 04 Leverkusen, Sturmpartnerin Selina Wagner wird den Verein in noch unbekannte Richtung verlassen. Wagner erklärt: „Der neue Verein wird in der nächsten Woche bekanntgegeben.“

Top-Verstärkung
Keßler gewann 2006 und 2007 mit der U19-Nationalelf die Europameisterschaft und stand mit ihrem Verein 2008 im DFB-Pokalfinale, das man gegen den 1. FFC Frankfurt mit 1:5 verlor. Im vergangenen Jahr musste die kreative Mittelfeldspielerin wegen einer Knorpelabsplitterung hinter der Kniescheibe mehrere Monate pausieren, trug aber in den vergangenen Monaten maßgeblichen Anteil an der Aufholjagd der Saarbrückerinnen in der 2. Bundesliga Süd.

Abwehrspielerin Henning gehörte zu den besten deutschen Akteurinnen bei der U19-Europameisterschaft in Frankreich 2008, wo die deutsche Elf erst im Halbfinale nach Elfmeterschießen gegen Norwegen unterlag. Mit der U20-Nationalelf bestritt sie danach im Vorjahr bei der Weltmeisterschaft in Chile alle sechs Spiele und holte die Bronzemedaille.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • Karen sagt:

    Warum gehen jetzt auf einmal alle nach Potsdam?????????? 🙁

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  • labrys sagt:

    Gute Verpflichtungen aber was will Potsdam mit soooo vielen guten Spielerinnen? Nächste Saison wird Schröder schon fast ein luxusproblem haben….

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  • djane sagt:

    Markus, irgendwie ist das etwas widersprüchlich formuliert, in der Überschrift ist hinter der Aussage ein Fragezeichen, der erste Satz klingt aber nach ner Tatsache. Also entweder Du hast die Informationen und weißt es genau oder eben nicht.

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  • Markus Juchem sagt:

    @djane: Ich habe die Information aus einer verlässlichen Quelle, deswegen die faktische Aussage, doch da die Bestätigung des Vereins noch aussteht, halte ich das journalistisch in der Überschrift so für sauberer.

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  • Lost sagt:

    Da scheint bei Potsdam ja viel Geld zur Verfügung zu stehen. Und da Lira Bajramaj und Nadine Kessler sehr attraktive Frauen sind, die sich gut verkaufen können, steigert das außerdem noch die Marketingmöglichkeiten. Wenn Bernd Schröder daran mitgedacht hat (wenn ich sein Statement beim Bajramajwechsel noch richtig im Kopf habe, dann war das ein Aspekt), dann hat bei ihm anscheinend ein großes Umdenken eingesetzt. Denn bis jetzt schien er ja sehr konservativ in dieser Hinsicht zu sein. Aber schön das auch ein alter Hase wie er lernfähig ist.

    Da ist er eigentlich schon weiter als Siggi Dietrich, der meines Wissens bislang seine Spielerinnen noch nicht unter diesem Aspekt vermarktet hat (zumindest nach meinem Eindruck). Als Ausnahme fällt mir im Moment nur Saskia Bartusiak ein, die glaube ich mal für Kosmetik Werbung gemacht hat.

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  • TP-fan sagt:

    @labrys

    Wieso??
    Da wird bestimmt noch die Eine oder Andere noch gehen (müssen). Schiewe, Sainio, Kaurin usw. und in dieser Saison war der Kampf um die Plätze sehr gering.

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  • Brandy74 sagt:

    Das wäre der Hammer….So leise wurde das unter Turbinefans schon gemunkelt,beim Pokalspiel in Sindelfingen haben beide auch zugeguckt….
    @labrys: denke,dann werden Essi und Kaurin vielleicht potsdam verlassen.

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  • jane sagt:

    so viel zum thema der FFC kauft nur ein. was ist denn aus dem grundprinzip von turbine geworden: auf die eigene Jugend bauen???
    in Zukunft sollte sich Schröder seine Spitzen wohl verkneifen und sich an die eigene Nase fassen=)!

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  • Chris sagt:

    Zum ersten: Es wäre sehr geil, wenn die beiden wirklich kommen würden. Keßler und Henning sind beide eine der besten Jugendspielerien die Deutschland hat.

    @labrys
    Wenn in der Abwehr sich wirklich mal 2 Verletzen oder gesperrt werden, sieht es schon schwieriger dort aus, und eine Spielerin wie Nadine Keßler kann man immer gebrauchen, auch und vorallem für die Zukunft.

    Ich freu mich erstmal für Potsdam, wenn es stimmt sollte.

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  • Hullu poro sagt:

    Keßler und Henning wären nach Lira zwei weitere Kracher. Der Kader muss in der Breite halt besser aufgestellt sein, wenn die Mannschaft nächstes Jahr international spielt.

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  • Jarmusch sagt:

    Da kann man ja nur hoffen, dass Saarbrücken NICHT in die 1.Liga aufsteigt. Denn was will man ohne Maroszan, Keßler und Henning da noch.
    So verkommt der sportliche Wert einer ganzen Saison, und der mitfiebernde Zuschauer wird regelrecht verarscht. Mir tut’s insbesondere für die tollen Saarbrücker Fans leid.
    Der Verfall der guten Sitten hat also auch längst im Frauenfußball Einzug gehalten…SCHADE!!!

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  • Marcel sagt:

    Jetzt hat wohl der Ausverkauf begonnen beim FCS schade eigentlich war ne tolle Mannschaft aber wohl auch abzusehen was da so abgelaufen ist.

    Ob der Schröder die Clique dann im Griff hat die er sich da zusammen geholt hat bin ich ja mal gespannt 🙂

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  • Stonie sagt:

    @ Jane
    @Jarmusch

    Laut PNN will TeBe mit Josephine Schlanke, Franziska Hagemann, Henrike Schödel, Chantal Willers und Anne- Rose Lindner gleich fünf Spielerinnen des Liga- Konkurrenten Turbine Potsdam II als Verstärkung für die nächste Saison holen.

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  • Jarmusch sagt:

    Stonie schrieb: „Laut PNN will TeBe mit Josephine Schlanke, Franziska Hagemann, Henrike Schödel, Chantal Willers und Anne- Rose Lindner gleich fünf Spielerinnen des Liga- Konkurrenten Turbine Potsdam II als Verstärkung für die nächste Saison holen.“

    Diese Wechsel machen vermutlich Sinn:
    Für Josephine Schlanke und Franziska Hagemann zeigte der Weg im letzten Jahr richtungsweisend nach unten. Die Perspektiven mit Turbine 1.Liga zu spielen haben sich dramatisch verschlechtert. Bei Henrike Schödel, Chantal Willers und Anne-Rose Lindner (alle Jahrgang 1990) hätte man vielleicht noch ein Jahr warten können. Schwer zu beurteilen ob der Verein oder die Spielerinnen kein Vertrauen aufbringen. Immerhin hat Lindner für die 2.Mannschaft in der laufenden Saison schon 11x getroffen.
    Aber wenn der Verein lieber einkaufen geht und/oder der Prophet im eigenen Land nicht so viel zählt, dann muss man eben die Konsequenzen ziehen. (Das hat in der Winterpause ja auch eine Pia Marxkord mit ihrem Wechsel zum VfL Wolfsburg gemacht.) Und wenn der mögliche neue Verein dann auch noch in der selben Stadt ansässig ist fällt vieles leichter.

    Na ja, mal sehen ob diese Wechsel denn überhaupt stattfinden.

    PS Im Übrigen würde ich mir von den Vereinen mehr Transparenz bei den Wechselaktivitäten wünschen. Auf den Internetseiten liest man immer nur von den Verpflichtungen, die Abgänge werden nicht selten gänzlich unterschlagen.

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  • Stonie sagt:

    @Jarmusch

    Gleiche Stadt?

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  • Sonja sagt:

    Es ist wirklich unfassbar, dass Saarbrücken scheinbar alle Leistungsträgerinnen verlieren wird – und das offenbar unabhängig von einem noch möglichen Aufstieg. Da fragt man sich schon, ob da im Verein nicht etwas grundsätzlich falsch läuft. Die Mannschaft hatte sensationelle Perspektive, es war klar, dass das bei anderen Teams Begehrlichkeiten wecken würde – und dennoch hat man anscheinend erst vor einigen Wochen mit Vertragsgesprächen begonnen. Andere Vereine verhandeln schon seit der Winterpause mit ihren Spielerinnen und möglichen Neuzugängen. Schade, dass das in Saarbrücken offenbar nicht geklappt hat. War immer ein sympathisches Team, dem man wirklich gerne zugeschaut hat.

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  • Markus Juchem sagt:

    Habe ein paar frische, aktualisierte Zitate in den Text eingebaut:

    Turbine-Trainer Bernd Schröder wollte die beiden Personalien am Donnerstag gegenüber Womensoccer nicht kommentieren, Saarbrückens Trainer Winfried Klein wollte von einem bevorstehenden Weggang der beiden genauso wenig wissen („Das kann ich nicht bestätigen“), wie auch von einem kolportierten Wechsel von Spielerinnen wie Lisa Schwab, Selina Wagner und Romina Holz: „Da müssen Sie sich mit der Geschäftsstelle in Verbindung setzen.“

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  • Jarmusch sagt:

    @Stonie
    Nach Berlin sind es ja nur 40km…das zählt für mich auf jeden Fall zum Großraum Berlin.

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  • Doc sagt:

    Wer die gesamte Saison verfolgt hat, kam nicht umhin, die enorme Belastung für die Spielerinnen zu bemerken…mit z. T. horenden Verletzungszahlen. Irgendwann belief sich die Gesamtzahl um die 70. Das ist in einer so kleinen Liga erschreckend. Ich persönlich möchte die sportliche Entscheidung um Meisterschaft und Pokal als Spiel auf dem Rasen haben..nicht in Form der schnelleren Genesung oder besseren medizinischen Abteilung.
    Offfensichtlich bauen die Vereine, die es sich finanziell leisten können, da vor und verbreitern in Quantität und Qualität ihren Pool. Sicher die bessere Taktik…auch für die Spielerinnen. Man erinnere sich, wie oft die noch nicht ganz Wiederhergestellten auf dem Rasen standen…wie B. Prinz z. B. mit den dann logischen Langzeitfolgen.

    Turbine hat die kommenden potentielen Stars eingekauft. Das ist eine andere Strategie als Endzwanzigerinnen zu holen, die ihre fußballerische Ausbildung längst abgeschlossen haben.

    Was am Monatsende in der „Lohntüte“ ist, spielt sicher eine angemessene Rolle bei der Entscheidung, wo ma seine (ihre) Schuhe schnürt…doch ich behaupte einfach mal ganz frech, anders als bei den Männern spielt bei den Frauen auch der Wohlfühlfaktor eine ziemlich große Rolle. Wenn also Spielerinnen einen Verein verlassen, mit dem sie lange verbunden und just gerade (wahrscheinlich) aufgestiegen sind, hat das evtl auch andere Gründe als nur Geld. Das ist aber nur so ein Gedanke… 😉 von einer Nicht-Frau. Erhebe da keinen Anspruch auf Richtigkeit.

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  • labrys sagt:

    Kessler hat laut Weltfussball.de einen Vertrag bis 2010 in Saarbrücken, es kann aber sein, das es mit einem mögliche aufstieg gekoppelt ist. Deshalb können wohl beide Trainer nix dazu sagen, denn Saarbrücken kann immernoch aufsteigen *daumendrück*

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  • labrys sagt:

    So jetzt ist es amtlich:
    Am Donnerstag haben insgesamt vier Spielerinnen des 1.FC Saarbrücken ihren Abschied vom Verein bekanntgegeben. Nadine Kessler und Josephine Henning wechseln zum Erstligisten Potsdam
    Schwab geht nach Leverkusen, Wagner wird auch wechseln…

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  • djane sagt:

    …die Quelle ist übrigens SR-online

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  • Mini sagt:

    @jane…

    wir haben wenigstens (im gegensatz zu vielen anderen vereinen) junge spielerinnen aus der eigenen jugend im kader der 1.mannschaft…und man kann nicht jede saison spielerinnen nachrücken lassen…das muss man nach und nach aufbauen…

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  • Chris sagt:

    Saarbrücken ist selber schuld. Wenn man Spielerinnen solch einem Potenzial nicht mal ind er Winterpause Signale geben kann, von wegen „wir bauen auf dich und würden dich gern hier behalten“, dann ist die logische Konsequenz nur die, was jetzt passiert.
    Sorry, ist aber meine Meinung.

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  • SCW sagt:

    Sehe ich auch so. M.E. nach lohnt der Aufstieg gar nicht mehr, denn was ist der FCS denn noch ohne Maro, Keßler, Schwab, Henning und Wagner (und evtl. Holz) noch? Traurige Sache.

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  • Norman sagt:

    Schon interessant. Bajmaraj, Schröder, Keßler und Henning haben alle den gleichen Berater D.Ness. 😉

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  • Marcel sagt:

    @Norman

    Und alle nicht beim FFC tja Zufall oder falscher Berater, um zumindest beim FFC zu spielen ? 😉

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  • Norman sagt:

    @Marcel

    kann doch nur Zufall sein 😉

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  • kath. sagt:

    Ich frage mich nur, warum immer noch Jugendspielerinnen nach Potsdam gehen. Realistisch gesehen, schaft es keine mehr in die „Erste“, da alle von außerhalb geholt werden.

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  • Brandy74 sagt:

    @ kath: Zietz,Mittag,Peter, Schmidt, Schumann, Bagehorn, Kemme, Wich, Kerschowski…. haben es alle in die 1. geschafft. Ist kein schlechter Schnitt.Und wenn sie es nicht in die 1. schaffen,haben sie noch so eine gute fußballerische Ausbildung,dass sie es in anderen Mannschaften schaffen können,siehe diverse Spielerinnen bei Wolfsburg, Frankfurt oder Weichelt in Essen

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  • Jarmusch sagt:

    Jetzt scheint das unlängst gemalte Szenario tatsächlich Wirklichkeit zu werden.
    Saarbrücken übernimmt am vorletzten Spieltag durch einen 4:0-Sieg über Jägersburg die Tabellenführung, da Sindelfingen überraschend mit 0:2 beim 1.FFC Frankfurt II verliert.
    Nun können die Saarländerinnen aus eigener Kraft am letzten Spieltag in Leverkusen die Meisterschaft und den Aufstieg perfekt machen…aber mit was für einer Mannschaft bitte, nach dem Weggang von Keßler, Marozsan, Wagner, Henning und Schwab?

    UNFASSBAR !!!

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  • Max Diderot sagt:

    Jarmusch, danke für die Informationen. Ich hatte auch kurz zuvor nachgeschaut und bin nun erstaunt über die aktuelle Tabellenkonstellation sowie die diversen personellen Aderlässe.
    Wie schaut denn die Jugendarbeit im Frauenfußballbereich des 1.FCS aus? Gibt es da eine Art regeneratives Biotop, wo illustre Spielerinnen wie Dzsenifer Marozsán, Nadine Keßler u.v.a.m kongeniale Nachfolgerinnen haben werden?

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  • Marcel sagt:

    Das Saarland ist eines der kleinsten Bundesländer da kann man sich ausrechnen wie hoch da die Wahrscheinlichkeit ist das allein mit Jugendarbeit zu kompensieren.
    Vor allem vom Kaliber einer Maro und Kessi, das im Saarland überhaupt so zwei talentierte Zehner hervorkommen ist schon ungewöhnlich aber das nochmal so zwei Spielerinnen geschweige den eine in kurzer Zeit hervorkommen ist wohl ziemlich gering.Ich mein davon können sogar grosse Verbände nur von träumen.

    Dem FCS fehlt es auch an der nötigen Professionalität wie die Saison ja gezeigt hat sonst könnte man das mit Spielerinnen von aussen kompensieren oder zumindest einigermasen oder es wäre auch gar nicht erst zu diesem Aderlass gekommen.
    Aber durch dieses ganze Tubuhahu werden wohl Spielerinnen die man gerne haben möchte wohl eher erstmal skeptisch sein weil man den Eindruck eines Chaotenvereins vermittelt.Also ich würde sagen wenn der Aufstieg gelingt muss man sich ganz schön was einfallen lassen um die Klasse zu halten oder überhaupt ne Chance zu haben darum mitzuspielen.

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  • labrys696 sagt:

    Saarbrücken muss sich nun beeilen und gute spielerinnen verpflichten….Pollmann wäre da ne Idee, ihre Mannschaft steigt ab.. Man kann Spielerinnen aus Sifi holen oder aus der Schweiz/Österreich. Der Verein muss nun aktiv werden und eine starke Mannschaft für die Buli zusammen stellen
    seit nicht so pessimistisch. Den Aufstieg haben sie ja auch geschafft (nich mind. ein Unentschieden), dann werden sie die Buli auch packen 🙂

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  • Jarmusch sagt:

    Eine polnische Nationalspielerin (Agata Tarczynska) hat Saarbrücken jetzt verpflichtet. Die spielte in der Saison 05/06 bereits einmal für den 1.FCS. In jener Zweitligasaison, in der man am allerletzten Spieltag noch von Crailsheim überholt wurde und den Bundesligaaufstieg verpasste. Tarczynska, damals 17jährig (geb. 27.06.88 (ohne Gewähr)), steuerte insgesamt 3 Saisontreffer bei.

    In der Mediathek des Saarländischen Rundfunks gibt es übrigens die komplette Sportarena vom 24.05.09. Hierin enthalten ein Bericht vom Spiel Leverkusen gg. Saarbrücken (incl. Flitzer-Auftritt), sowie die Studiogäste Horst Hinschberger (Präsident des 1.FCS) und Margret Kratz (Landestrainerin des Saarländischen Fußballverbands).
    Blöd nur, dass just als ein wenig Licht zu den diversen Spielerinnenabgängen ins Dunkel zu kommen schien, der Moderator der Sendung aus Zeitgründen abwürgte. Immerhin gab es dennoch einige Informationen rund um die Zukunft des 1.FCS.

    Hier der Link: http://sr-mediathek.sr-online.de/

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  • Jarmusch sagt:

    @labrys696

    Laut Präsident Hinschberger will man sich vornehmlich bei den beiden Bundesligaabsteigern, sowie im Ausland nach Verstärkungen umschauen. Die von dir genannte Marie Pollmann (von Absteiger Herford) wäre sportlich absolut interessant. Fraglich nur ob sie ins beschauliche Saarland wechseln würde.

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