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Schul-WM: Hat China die deutsche Elf um den Sieg betrogen?

Von am 17. April 2009 – 14.31 Uhr 5 Kommentare

Am vergangenen Sonntag holte sich China im Finale gegen Deutschland den Titel bei der Schul-Weltmeisterschaft im türkischen Antalya. Doch nach einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua hat die chinesische Auswahl unerlaubterweise Junioren-Nationalspielerinnen eingesetzt, die gar nicht der Schule angehören.

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Das Team von der Daping Junior High hatte die deutsche Elf nach Elfmeterschießen bezwungen. In einem Xinhua-Bericht vom Donnerstag heißt es nach Angaben der Nachrichtenagentur AP, ein Großteil der eingesetzten Junioren-Nationalspielerinnen würden diese Schule gar nicht besuchen. Dies verstößt aber gegen die auf der Website veröffentlichten offiziellen Regularien des Internationalen Schulsport-Verbands (ISF), die vorsehen, dass alle eingesetzten Spielerinnen der Schule angehören müssen.

Dong Hua, ein Sprecher des chinesischen Fußballverbands, bestätigte, dass man den Bericht zur Kenntnis genommen hat, wollte aber keinen Kommentar abgeben. Nach Angaben der größten chinesischen Sportzeitung Titan Sports würde der Fall derzeit vom „Chongqing Sports Bureau and Education Bureau“ untersucht.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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