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Bayern München: Günther Wörle bleibt, Ulrike Schmetz macht weiter

Von am 17. April 2009 – 20.59 Uhr

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat zwei weitere wichtige Bausteine für das Team der Saison 2009/10 halten können. Nach einigen Vertragsverlängerungen jüngerer Spielerinnen gelang es nun auch, die beiden letzten auslaufenden Verträge zu verlängern. Mit den Unterschriften von Günther Wörle und Ulrike Schmetz bleiben damit auch der Trainer und die Spielführerin in der kommenden Saison erhalten. Somit wird keine der aktuellen Spielerinnen den Münchener Verein verlassen.

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Damit stehen Wörle und Schmetz an der Spitze einer gefestigten Mannschaft, zu der Nationalspielerin Isabell Bachor und einige sehr talentierte junge Spielerinnen hinzustoßen werden. Zudem lockt die Teilnahme an der neuen UEFA Women’s Champions League, die Bayern als Tabellenzweiter fest im Blick hat.

Wörle hängt ein Jahr dran
Bayerns Frauenfußball-Koordinatorin Karin Danner freut sich: „Es war uns ein Bedürfnis, mit Günther Wörle und Ulrike Schmetz in die neue Saison zu starten. Durch die weitere Zusammenarbeit ist der FC Bayern München für die neue Saison bestens gerüstet. Günther Wörle und Ulrike Schmetz haben großen Anteil, dass wir diese Saison auf Meisterschaftskurs fahren.“

Wörle übernahm zu Beginn dieser Saison das Traineramt beim FC Bayern München. Mit seiner langen Erfahrung im Männer- und Frauenfußball konnte er auf die Arbeit seiner Vorgängerin Sissy Raith aufbauen und das Team noch erfolgreicher betreuen. Der Herbstmeistertitel ohne Niederlage war der Lohn. Nun verlängerte er seinen Vertrag um ein Jahr, der Verein hätte ihn sogar gerne länger gebunden. Wörle: „Das ist eine gute Lösung und faire Geschichte für beide Seiten. Wir wollen auch in der kommenden Saison im Konzert der vier führenden Frauenfußballteams mitspielen!“

Schmetz hofft auf Champions League
Dabei mithelfen wird auch in der Saison 2009/10 Torfrau und Spielführerin Ulrike Schmetz, die ursprünglich nach der laufenden Saison ihre Karriere beenden wollte. Leider verletzte sich Schmetz in der Wintervorbereitung an der Hand und trainiert derzeit für ihr Comeback. Schmetz ist optimistisch: „Seit fast zwei Wochen bin ich wieder im Torwart-Training. Es sieht gut aus!“

Wörle meint: “ Sehr schön, dass sie trotz ihrer hohen beruflichen Belastung weiter macht.“ Denn Zeit ist für die in einem Münchener Krankenhaus arbeitende Ärztin knapp: “ Die Aussicht auf internationale Spiele in der Champions League lockt aber sehr!“, so Schmetz zu ihrer Entscheidung.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.