Bundesliga: Wer siegt im Duell HSV gegen HSV?

Von am 11. April 2009 – 13.45 Uhr

Zwei Monate vor Ende der Saison 2008/09 gibt die Tabelle der Frauenfußball-Bundesliga nach wie vor ein krummes Bild ab. Doch das sollte sich bald bessern, werden doch über die Osterfeiertage gleich drei Spiele nachgeholt. Den Auftakt bildet heute die Partie Herforder SV gegen den Hamburger SV (16.00 Uhr).

Gleich drei Heimspiele in Folge stehen für das Team von Trainer Björn Kenter auf dem Programm. Aus den Partien gegen den HSV (heute), Duisburg (Mittwoch) und den VfL Wolfsburg (Samstag) sollen zwei bis drei Punkte geholt werden. bereits gegen die Hanseatinnen zu punkten. Umso wichtiger, bereits gegen den offensivstarken, aber defensiv anfälligen Gegner zu punkten, der ohne die nach einer Gelb-Roten Karte gesperrte Imke Wübbenhorst auskommen muss.

Herford mit Stegemann?
„Ein Punkt reicht uns eigentlich nur, wenn wir dann eine Woche später im Heimspiel gegen Wolfsburg nachlegen können“, so Kenter. Gegen den HSV sind Christina Schulte und Jennifer Voss wieder einsatzbereit, möglicherweise kann auch Weltmeisterin Kerstin Stegemann nach ihrer Knieverletzung schon wieder zumindest phasenweise ins Geschehen eingreifen.

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Die Gäste kommen mit der Empfehlung eines 5:1-Auswärtssiegs in Bad Neuenahr nach Westfalen. Doch Trainer Achim Feifel erwartet „ein anderes Kaliber“. Deswegen wird auch Kim Kulig mit von der Partie sein, die zuletzt beim U20-Länderpokal in Duisburg zur besten Spielerin ausgezeichnet wurde, zuvor sich aber mit einer leichten Wadenverletzung herumplagte.

Hanebeck optimistisch
Die Hamburgerinnen wollen mit einem Sieg die letzten Zweifel beseitigen, denn laut Feifel ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Besonders optimistisch ist die dreifache Torschützin vom vergangenen Wochenende, Patricia Hanebeck, die auf einen glatten 3:0-Erfolg tippt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.