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Frauenfußball-WM 2011: Gutes Zwischenzeugnis für Städte und Stadien

geschrieben von – 1. April 2009, 12:18 Uhr | 1.736 Leser1. Kommentar abgeben

Der Fußball-Weltverband (FIFA) und das Organisationskomitee der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 haben eine positive Bilanz ihrer Inspektionsreise durch die deutschen Städte und Stadien gezogen.

Tatjana Haenni, FIFA-Abteilungsleiterin für Frauenfußball-Wettbewerbe, bilanzierte: „Wir konnten uns vor Ort davon überzeugen, dass die deutschen Stadien sehr gut vorbereitet sind auf die speziellen WM-Anforderungen der beiden anstehenden Turniere. Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement alle Beteiligten der ersten Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland zu einem großen Erfolg verhelfen wollen.“

Lob an kleine Stadien
Bei der abschließenden Pressekonferenz in Sinsheim betonte Haenni: „Deutschland kann man insgesamt zu dieser fantastischen Stadionlandschaft nur beglückwünschen. Nicht nur die großen Arenen in den etablierten Bundesliga-Standorten, die man von 2006 kennt, sind in bestem Zustand, sondern auch die etwas kleineren Stadien, beispielsweise in Augsburg, Dresden oder hier in der Rhein-Neckar-Region.“

Von der WM 2011 in Deutschland erhoffe man sich weltweit eine Initialzündung für den Frauenfußball insgesamt. „Wir sind absolut sicher, dass die U20-Frauen-WM 2010 und die Frauen-WM 2011 neue Maßstäbe für die globale Entwicklung des Frauenfußballs setzen werden.“

Zufriedene Jones
OK-Präsidentin Steffi Jones erklärt: „Wir freuen uns über das gute Zwischenzeugnis insbesondere in Richtung der Städte und Stadien, die unsere wichtigsten Partner sind. Besonders positiv ist, dass bei der Vorbereitung der ersten Frauen-WM in Deutschland alle an einem Strang ziehen und auch diese faszinierende WM wieder als großes Gemeinschaftswerk verstanden wird.“

Die Stadiontour begann am 23. März in Frankfurt und endete am 1. April mit der Besichtigung der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim. Weitere Stationen waren die Spielorte der Frauenfußball-WM 2011 Leverkusen, Mönchengladbach, Bochum, Wolfsburg, Dresden, Berlin und Augsburg sowie Bielefeld, wo das Finale der zudem in Bochum, Augsburg und Dresden stattfindenden U20-WM 2010 ausgetragen wird. Neben den Arenen inspizierte die Delegation auch die geplanten Trainingsplätze und Teamhotels.

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Markus Juchem

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