Kann Frankfurt die Freiburger Schwächephase nutzen?

Von am 21. März 2009 – 15.43 Uhr

Nach dem verdienten 1:0-Heimsieg gegen den FC Bayern München am vergangenen Sonntag  tritt der Tabellenvierte 1. FFC Frankfurt zum Gastspiel beim SC Freiburg (Sonntag, 11.00 Uhr) an. Gegen die etwas außer Tritt geratenen Gastgeberinnen ist ein Sieg für das Team von Trainer Günter Wegmann Pflicht, will man im Titelrennen am Ball bleiben.

„Wir wollen am Sonntag beim Spiel in Freiburg von der ersten Minute an unsere Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen“, so Wegmann, der die 1:7-Niederlage der Freiburgerinnen beim 1. FFC Turbine Potsdam unter der Woche nicht überbewerten will. „Dieses Spiel hat die wahre Leistungsstärke der Breisgauerinnen nicht im Geringsten widergespiegelt.“

Weber auf der Kippe
Mit Moral und Spielwitz soll der dritte Sieg in Folge unter Dach und Fach gebracht werden. „Ich bin froh, dass die Mannschaft erkannt hat, wie sie gewinnen kann. Jeder weiß, dass man von der ersten bis zur letzten Minute alles geben muss, um Erfolg zu haben. Personell wird sich im Vergleich zum Bayern-Spiel nicht viel verändern, der Einsatz von Meike Weber ist allerdings noch fraglich.

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Gastgeber SC Freiburg musste zuletzt zwei herbe Niederlagen (0:3 in Bad Neuenahr, 1:7 in Potsdam) einstecken. Weder Form noch Statistik sprechen für die Breisgauerinnen. In 17 Spielen gegen Frankfurt gewann man nur einmal, bei drei Remis und 13 Niederlagen.

Hartel wieder fit
Freiburgs Trainer Günter Rommel räumt ein, dass seinen Spielerinnen die beiden Niederlagen in den Knochen stecken.   „Wir tun alles dafür, die vergangenen beiden Spiele zu vergessen und am Sonntag wieder eine ordentliche Leistung auf den Platz zu bringen. Ich rechne von der Einstellung her mit einer ganz anderen Mannschaft.“

Personell wird Rommel wieder auf die in den beiden vorigen Spielen fehlende Susanne Hartel zurückgreifen können, die wegen eines Kreuzbandrisses langzeitverletzte Nicole Söder wird jedoch weiterhin nicht zur Verfügung stehen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.