Revierderby: Duisburg will nicht noch mal patzen

Von am 18. März 2009 – 11.24 Uhr

Drei Tage nach dem 4:0-Heimsieg gegen den Herforder SV wartet auf die SG Essen-Schönebeck heute um 19.00 Uhr am Hallo im Revierderby gegen den FCR 2001 Duisburg ein Prüfstein der besonderen Art. 

Zudem müssen die Gastgeberinnen im Duell der beiden Revierrivalen auf einige ihrer treffsicheren Schlüsselspielerinnen verzichten, der Gast hat gegen seinen Angstgegner im Titelkampf keine Punkte zu verschenken und noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen.

Bangen um Hoffmann
Neben der Langzeitverletzten Stefanie Weichelt sieht es so, als könnte Melanie Hoffmann, die wie Weichelt großen Anteil am 3:2-Hinspielerfolg in Duisburg hatte, wegen einer gegen Herford erlittenen Bänderdehnung nicht zum Einsatz kommen.

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„Hoffmann wird rund um die Uhr behandelt. Fit wird sie ohnehin so schnell nicht mehr, sondern im besten Fall spielfähig“, so Essens Trainer Ralf Agolli, der allerdings hofft, dass sein Team mit weniger Druck in die Partie gehen kann. „Duisburg darf sich keinen Ausrutscher erlauben.“

Vor allem gelte es, Topstürmerin Inka Grings auszuschalten, deren zuletzt hartnäckige Erkältung sie aber nicht an einem Einsatz in Essen hindern dürfte. „Duisburg ist verwundbar. Das wissen wir und das weiß auch Duisburg“, spricht sich Agolli Mut zu. Doch in Essen haben die Duisburgerinnen noch nie verloren.

Krahn in Startformation
In Essen wollen die Duisburgerinnen, anders als in den Spielen gegen Jena und in Crailsheim, von Beginn an hellwach sein. Die wieder genesene Abwehrchefin Annike Krahn kam zuletzt eine Halbzeit zum Einsatz und dürfte heute wieder in der Startformation stehen.

Trainerin Martina Voss verspricht zum Auftakt der heißen Phase, dass ihre Elf voller Motivation ist und sich vom Lokalrivalen nicht noch einmal kalt erwischen lassen will.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.