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Essen: Selbstvertrauen tanken vorm Revierschlager

Von am 14. März 2009 – 11.42 Uhr

Am kommenden Mittwoch, 18. März, 19.00 Uhr, steht „Am Hallo“ das große Revierderby gegen den FCR 2001 Duisburg auf dem Programm. Doch schon drei Tage vorher will die SG Essen-Schönebeck gegen Aufsteiger Herforder SV (Sonntag, 14.00 Uhr), nicht nur den ersten Dreier des Jahres einfahren, sondern sich bereits das nötige Selbstvertrauen holen.

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Zwar holte das Team ein respektables 2:2 gegen den FC Bayern München, sonst gab es in der Rückrunde jedoch Niederlagen in Wolfsburg und Freiburg. Essens Trainer Ralf Agolli fordert gegen den Außenseiter denn auch unumwunden einen Sieg.

Essen auch ohne Wesely Favorit
„Gegen Herford sind wir klarer Favorit. Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung. Wir müssen das Spiel machen – und das ist bekanntlich nicht gerade unsere Stärke“, weiß Agolli um die unangenehme Aufgabe, die Betonabwehr des abstiegsbedrohten Gegners erst einmal knacken zu müssen. Zumal nach dem Kreuzbandriss von Inka Wesely eine 17-Jährige fehlt, die sich im Laufe der Saison in die Stammformation gespielt hat.

Herford will weiter Punkte hamstern
Dank Topstürmerin Marie Pollmann holten die Herforderinnen jeweils einen Punkt in Jena und Crailsheim und auch aus Essen will man Zählbares mit in die Heimat nehmen, auch wenn man gegen die Essenerinnen in Liga und Pokal in dieser Saison schon zweimal (0:4 und 1:4) den Kürzeren zog und weiterhin Kerstin Stegemann und Christina Schulte fehlen werden. „Wir streben einen Punkt an“, so Trainer Björn Kenter, der die Hauptaufgabe darin sieht, Essens Spielmacherin Melanie Hoffmann zu neutralisieren.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.