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Zypern-Pokal: Internationale Konkurrenz für den Algarve Cup

geschrieben von – 5. März 2009, 16:41 Uhr | 2.298 Leser1 Kommentar

Pikanterweise dort, wo die Geschichte des Algarve Cups ihren Ursprung nahm,  findet zum zweiten Mal nach 2008 auf der Mittelmeer-Insel Zypern der Cyprus Women’s Cup statt. Und es kommt nicht ganz von ungefähr, dass das Turnier parallel zum im Portugal ausgetragenen Algarve Cup stattfindet.

Aufgrund des Erfolgs im vergangenen Jahr wurde die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften von sechs auf acht aufgestockt, und das illustre, internationale Teilnehmerfeld des ab sofort jährlich ausgetragenen Turniers kann sich sehen lassen.

Bis zum 12. März kämpfen die Niederlande, England, Neuseeland, Schottland, Südafrika, Frankreich, Kanada und Russland um den Turniersieg. So sind immerhin sieben der Teilnehmer unter den Top 25 der FIFA-Weltrangliste platziert, Südafrika gehört darüber hinaus im afrikanischen Frauenfußball zu den aufstrebenden Nationen. Rein sportlich muss sich das Turnier vor dem Algarve Cup also nicht verstecken.

Kanada erstmals unter Carolina Morace
Das ambitionierte Turnier wird gemeinsam von den Nationalverbänden Schottlands, der Niederlande und Englands organisiert. Jedes Team durfte einen Kader von 22 Spielerinnen benennen, in jedem Spiel dürfen wie beim Algarve Cup bis zu sechs Spielerinnen eingewechselt werden.

Bei Titelverteidiger Kanada steht die neue Trainerin Carolina Morace vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Mit im Kader ist erneut Topstürmerin Christine Sinclair, im Vorjahr mit fünf Treffern beste Torschützin des Turniers.  Doch auch andere Teams nehmen das Turnier nicht auf die leichte Schulter.

Unruhe im französischen Team
Als einer der Topfavoriten auf den Turniersieg gilt Frankreich, bei der EM in Finnland im Sommer Gruppengegner der deutschen Mannschaft. Elodie Thomis erklärt: „Es geht darum, unsere Dynamik zu bewahren und vor allem Automatismen einzustudieren.“ Thomis freut sich insbesondere auf die Partie gegen Südafrika: „Es ist wichtig und bereichernd, sich mit verschiedenen Fußballstilen zu messen.“

Für Unruhe hinter den Kulissen sorgte die Nichtnominierung von Camille Abily und Sonia Bompastor, offenbar eine Reaktion von Trainer Bruno Bini auf die Vertragsstreitigkeiten zwischen den beiden Spielerinnen und ihrem Verein Olympique Lyon, der sich ihrem Wechsel in die US-Profiliga WPS widersetzt.

Schottland heiß auf England-Spiel
Schottlands Trainerin Anna Signeul kann es kaum noch erwarten, bis es zum Gipfeltreffen der speziellen Art kommt. „Es ist immer etwas Besonderes, wenn Schottland und England aufeinander treffen, wir freuen uns also schon auf das Spiel am 10. März.“

Neuseelands Trainer John Herdman freut sich darauf, dass sich sein Team mit einigen der Top-Nationen messen kann. Anders als beim Vier-Nationen-Turnier in China im Januar stehen diesmal auch die starke Ali Riley, Marlies Oostdam und Wolfsburgs Neuzugang Rebecca Smith im Kader. Hinzu kommen acht Spielerinnen, die im Vorjahr bei der U20-Weltmeisterschaft im Einsatz waren.

Spielplan

Gruppe A:  Frankreich, England, Südafrika, Schottland

Donnerstag, 5. März
England – Südafrika
Frankreich – Schottland

Samstag, 7. März
England – Frankreich
Südafrika – Schottland

Dienstag, 10. März
Schottland – England
Frankreich – Südafrika

Gruppe B: Russland, Kanada, Neuseeland, Niederlande

Donnerstag, 5. März
Russland  – Niederlande
Kanada  – Neuseeland

Samstag, 7. März
Niederlande  – Kanada
Neuseeland  – Russland

Dienstag, 10. März
Kanada  – Russland
Neuseeland – Niederlande

Platzierungsspiele

Donnerstag, 12. März
Spiel um Platz 7: Vierter Gruppe A – Vierter Gruppe B
Spiel um Platz 5: Dritter Gruppe A – Dritter Gruppe B
Spiel um Platz 3: Zweiter Gruppe A – Zweiter Gruppe B
Finale: Sieger Gruppe A – Sieger Gruppe B

Schlagwörter:
Markus Juchem

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1 Kommentar »

  • Markus Juchem sagt:

    Ergebnisse 1. Spieltag:

    Russland – Niederlande 1:2
    Kanada – Neuseeland 1:1
    England – Südafrika 6:0
    Frankreich – Schottland 2:0

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