Hamburger SV will an gute Leistungen anknüpfen

Von am 28. Februar 2009 – 12.30 Uhr

Wenn der Hamburger SV am Sonntag, 1. März, 11.00 Uhr, den TSV Crailsheim empfängt, dürften noch einmal Erinnerungen hochkommen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Denn in der vergangenen Saison kassierte man gegen die Crailsheimerinnen eine bittere 0:4-Heimniederlage. Doch nach dem fulminanten 7:1-Hinspielsieg in der laufenden Spielzeit ist man guten Mutes, die drei Punkte diesmal in der Hansestadt zu behalten.

„Wenn meine Mannschaft an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen kann, dann werden wir dieses Spiel auch für uns entscheiden“, so HSV-Trainer Achim Feifel vor dem Duell im Wolfgang-Meyer-Stadion.

Torfestival im Hinspiel
Beim locker herausgespielten 7:1-Sieg im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison spielten die Hamburgerinnen mit ihrem Gegner in der Schlussphase Katz und Maus. Doch so einfach wie in der Vorrunde dürfte es gegen den inzwischen kompakter agierenden Gegner diesmal nicht werden.

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Der HSV konnte am vergangenen Wochenende bei der 2:5-Niederlage gegen den Tabellenzweiten FCR 2001 Duisburg lange Zeit gut mithalten, Stürmerin Kim Kulig präsentierte sich mit zwei Treffern in Topform und wusste auch beim Länderspiel unter der Woche gegen China zu gefallen.

Crailsheim mit mehr Selbstvertrauen?
Crailsheims Trainer Hubert Müller hofft, dass seine Elf in der Rückrunde mit mehr Selbstvertrauen zu Werke geht. „Wir dürfen dem Gegner nicht so viel Spielraum im Mittelfeld lassen und müssen entschlossen in die Zweikämpfe gehen.“

Bei den Crailsheimerinnen wird die gesperrte Cecilia Gaspar fehlen, für sie dürfte die Amerikanerin „Netti“ Dyer in die Vierer-Abwehrkette rücken. Neuerwerbung Jasmin Nemeth konnte wegen einer Erkältung in dieser Woche kaum trainieren und wird wohl auf der Bank sitzen müssen. Auch „Pechmarie“ Anika Höß hat sich von ihrer Knieverletzung überraschend schnell erholt, sie ist mit auf die Reise in den Norden gegangen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.