Célia Okoyino da Mbabi soll selbstbewussten VfL Wolfsburg stoppen

Von am 20. Februar 2009 – 19.00 Uhr

Seit fünf Pflichtspielen ist der VfL Wolfsburg ohne Niederlage und der Punktgewinn beim 2:2 im Heimspiel gegen UEFA-Pokal-Halbfinalist FCR 2001 Duisburg hat dem Team neues Selbstvertrauen eingehaucht. Und so soll beim Gastspiel in Bad Neuenahr (Samstag, 21. Februar, 14.00 Uhr) mit einem Dreier der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Doch die Gastgeber brauchen dringend Punkte, die Hoffnungen ruhen auf Rückkehrerin Célia Okoyino da Mbabi.

Wolfsburgs Neuzugang Rebecca Smith soll als Abwehrchefin  die Defensive stabilisieren, die ebenfalls neu verpflichtete Katrin Nokso-Koivisto könnte beim Tabellenneunten im Apollinarisstadion nach eingegangener Spielberechtigung ihr Pflichtspieldebüt geben und Mittelfeld oder Sturm der Wolfsburgerinnen um ein belebendes Element bereichern. „Wir wollen weiter Boden in der Tabelle gut machen“, so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann. Zuletzt konnten zudem auch Melissa Thiem und Sarah Freimuth wieder trainieren, so dass Kellermanns Optionen gewachsen sind.

Gegner ernst nehmen
Kellermann warnt jedoch davor, den Gegner ob des Tabellenstands zu unterschätzen. „Bad Neuenahr fehlten in der Hinrunde viele wichtige Spielerinnen. Sie sind stärker einzuschätzen“, erinnert er daran, dass in den Reihen Bad Neuenahrs gleich vier Nationalspielerinnen stehen, die demnächst auch im Kader der Nationalmannschaft für den Anfang März stattfindenden Algarve Cup stehen. „Das zeigt, dass im Team Qualität steckt.“

Da Mbabi soll’s richten
Die Gastgeberinnen setzte ihre Hoffnungen vor allem auf die wieder genesene Célia Okoyino da Mbabi, die zuletzt bei der 2:6-Niederlage gegen die A-Junioren des SF Brüser Berg beide Treffer für Bad Neuenahr erzielte. Bei einer Niederlage wäre man bereits neun Punkte hinter dem Tabellennachbarn zurück und würde noch tiefer in den Abstiegskampf hineingezogen. Nur zwei von elf Saisonspielen konnten bisher gewonnen werden, beide Erfolge wurden auswärts erzielt. Doch am Karnevalswochenende soll der Knoten endlich auch zuhause platzen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.