Geplatzter Super-Sonntag in der Frauenfußball-Bundesliga

Von am 13. Februar 2009 – 14.22 Uhr 2 Kommentare

Mit großer Spannung haben die Frauenfußball-Fans dem kommenden Sonntag, 15. Februar, entgegen geblickt. FCR 2001 Duisburg gegen Bayern München und 1. FFC Turbine Potsdam gegen 1. FFC Frankfurt – gleich zwei packende Topspiele, deren Highlights auch auf DFB-TV gezeigt werden sollten, standen auf dem Programm.

Doch die Witterung machte den Planungen einen Strich durch die Rechnung. Beide Topspiele müssen wegen Unbespielbarkeit des Platzes an einem anderen Termin nachgeholt werden, auch die Begegnung zwischen dem Herforder SV und dem Hamburger SV fiel den winterlichen Witterungsverhältnissen zum Opfer.

Für alle drei Spiele müssen erst noch Nachholtermine im eh schon engen Terminkalender gefunden werden. Die Tabelle der Frauenfußball-Bundesliga wird also leider noch eine ganze Weile verzerrt bleiben. Hoffnung auf eine Austragung besteht somit nur noch für das ebenfalls für Sonntag angesetzte Nachholspiel des 11. Spieltags zwischen dem SC 07 Bad Neuenahr und Aufsteiger USV Jena.

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Hoffnung für Duisburg und Frankfurt
Nicht ungelegen dürften die Spielverlegungen den verletzungsgeplagten Teams aus Duisburg und Frankfurt kommen. Denn wenn die Topspiele nachgeholt werden, dürften die Kader beider Teams wieder etwas besser bestückt sein, als im Moment.

In Frankfurt wird Ali Krieger in etwa vier Wochen wieder ins Training einsteigen können, Ariane Hingst ist auf einem guten Weg und soll bereits Ende Februar das Mannschaftstraining aufnehmen. Ungewiss ist allerdings, wann Conny Pohlers wieder ins Geschehen eingreifen kann, denn nach ihrer Verletzung plagt sie sich nun mit einem Knorpelschaden herum.

In Duisburg könnten am Nachholtermin möglicherweise Annike Krahn und Fatmire Bajramaj wieder einsatzfähig sein, Simone Laudehr wird aber wohl in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • TeamU17Fan sagt:

    Oooooh – Spielausfälle im sclechtesten Wettermonat fast jeden Jahres (Februar) – also damit konnte der DFB bei der Spielansetzung nun wirklich nicht rechnen…

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  • djane sagt:

    Auch wenn es sich hierbei um nicht turnusmäßig angesetzte Begegnungen handelt, sollte sich der dfb doch mal näher mit der Problematik von Spieltagen bei winterlichem Wetter befassen. Da eine verpflichtende Einrichtung von Rasenheizungen selbst für die BuLi-Vereine kaum zu finanzieren ist, wäre es m. E. notwendig, die Spielzeiten nach hinten zu verschieben- auch auf die Gefahr hin, daß die letzten Spieltage im Mai/Juni immer mit der Vorbereitungszeit für wichtige Termine (EM/WM) kollidieren.
    Die bisherigen Ansetzungszeiten sind für alle Beteiligten unbefriedigend, die Vereine müssen ständig ihre eigenen Termine neu koordinieren und auch die Fans können nur schlecht planen, da es sich im Winter kaum lohnt, Zugfahrkarten bzw. Tickets im Vorraus zu kaufen- zu groß ist die Gefahr, daß man auf den Kosten sitzenbleibt.

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