FC Zürich Frauen: Neue Trainerin und deutsche Verstärkung

Von am 26. Januar 2009 – 11.55 Uhr 2 Kommentare

Der Jahreswechsel brachte beim Schweizer Meister FC Zürich Frauen gleich eine ganze Reihe Veränderungen mit sich. Für den in der Winterpause aus beruflichen Gründen zurückgetretenen Trainer Dominik Stutz wurde die ehemalige Schweizer Nationalspielerin Susanne Gubler verpflichtet. Und hinter den Kulissen soll eine Deutsche dafür sorgen, dass auch in punkto Marketing und PR der Verein einen Schritt nach vorne macht.

Gubler spielte mehrere Jahre lang in der höchsten Schweizer Frauenfußball-Liga, unter anderem für den FC Bern und den SV Seebach (heute FC Zürich Frauen). Als Trainerin war sie ebenfalls bei den Berner Frauen tätig, darüber hinaus beim SV Seebach und auch beim FC Winterthur (Männer). Die 43-Jährige war auch Trainerin der U17-Nationalmannschaft sowie Assistenztrainerin der A-Nationalmannschaft. 

Marketing aus deutscher Hand
Neben der Trainerposition gab es auch hinter den Kulissen personelle Veränderungen. Marion Daube, die sich in Deutschland zusammen mit Louise Hansen unter anderem bei „Girlskick“ um den Mädchenfußball kümmerte und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für weitere Frauenfußballprojekte Pate stand, soll die Akzeptanz in der Öffentlichkeit, den Bekanntheitsgrad und auch das Interesse von Medien und Wirtschaft am Verein erhöhen.

Sie wird Dreh- und Angelpunkt für alle Fragen rund um Sponsoring, Kommunikation und Administration sein. Zuvor war die 32-Jährige drei Jahre lang in Zürich als Beraterin in der Werbe- und Kommunikationsbranche tätig.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • Marcel sagt:

    Der FC Zürich war am Sonntag zu Gast beim SC Sand für ein Testspiel das der SC Sand 5:2 für sich entscheiden konnte.Ich glaub da hat die Schweizer Liga im allgemeinen noch viel zu tun.

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  • Markus Juchem sagt:

    Das Ergebnis ist zwar wirklich alles andere als schmeichelhaft und auch ärgerlich für den FC Zürich Frauen, man sollte es allerdings nicht überbewerten. Es war das erste Spiel heraus aus dem Training nach viel Kraft- und Laufarbeit, dazu ein neues Trainergespann, und Wechsel in der zweiten Halbzeit, Gegentore durch Standards. Insgesamt hat das Resultat eher weniger Aussagekraft für beide Teams würde ich sagen.

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