Marta bestätigt Wechsel in die USA

Von am 12. Januar 2009 – 16.36 Uhr 8 Kommentare

Auf der Pressekonferenz vor der Auszeichnung zur Weltfußballerin des Jahres 2008 hat die Brasilianerin Marta in Zürich nach monatelangen Verhandlungen ihren Wechsel in die neue US-Profiliga WPS bestätigt.

Die zweifache Weltfußballerin erhält bei Los Angeles Sol einen Dreijahresvertrag. Seit 2004 hatte Marta in Nordschweden bei Umeå IK gespielt und konnte sich bei der Verkündung ihres Abschieds Tränen nicht verkneifen.

„Die Zeit in Umeå war sehr schön, ich habe vier wunderbare Jahre dort verbracht. Ich bin traurig, dass ich gehe. Aber ich bin auch froh, dass ich in einer so viel versprechenden Liga werde spielen können“, so Marta.

Am Abend könnte die 22-Jährige zum dritten Mal in Folge zur Weltfußballerin gekürt werden. Doch Marta gibt sich bescheiden: „Es sind fünf großartige Spielerinnen hier und alle haben die Qualität, zu gewinnen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • djane sagt:

    Was lange währt, wird endlich gut- sagt der Volksmund und nach gefühlten 10 Monaten Verhandlungszeit sind jetzt wohl auch alle erleichtert, daß dieses Thema endlich ein Ende hat.
    Na denn mal alles Gute in der WPS, erfreulich ist der Wechsel wohl auch für alle weiteren teilnehmenden Clubs im Women’s UEFA-Cup, denn dafür entfällt sie ja dann.

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  • Manne sagt:

    Hallo Djane, warum „erfreulich“? Will man im Bereich der UEFA eine Topspielerin nicht mehr sehen?

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  • Steffen sagt:

    „Erfreulich“ für die Gegner von Umeå IK.

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  • djane sagt:

    @Manne, bei Umea hatte man halt das Gefühl, der Erfolgt steht und fällt mit Marta bzw. wie sie spielt. Und für die potentiellen Gegner ist es doch schöner, wenn ein gleichwertig besetztes Team auf dem Platz steht

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  • Manne sagt:

    Na ja, das glaube ich nicht so – auch eine Marta entscheidet kein Spiel allein … dann müsste ja Umea so ziemlich alle Titel gewonnen haben, die es so gibt. Und, haben sie nicht …

    Und Spielerinnen wegzuwünschen, weil sie so gut sind – was sind denn das für neue Marotten?

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  • Brandy74 sagt:

    …da bin ich aber anderer Meinung als Du, Manne. Ohne Marta oder in der Natio mit Christiane kann sie mit einem genialen Dribbling oder Antritt alle in Grund und Boden spielen.
    Auf deutscher Seite war Nadze sowohl bei der WM als auch bei Olympia,wo ja alle Feldspielerinnen für ihre Verhältnisse schlecht waren der Garant,überhaupt soweit zu kommen.
    Für Duisburg freut es mich auch,dass ein anderer Titelanwärter eine Superspielerin verloren hat,obwohl Lyon vielleicht noch etwas stärker ist.

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  • djane sagt:

    …vor allem hat sich Lyon auch Top-Verstärkungen geholt. Das werden bestimmt zwei hochklassige UEFA-Cup Begegnungen

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  • Manne sagt:

    @Brandy74: nein, nein, das sehe ich schon auch so … aber Fussball ist nun mal ein Mannschaftsspiel und da kann auch eine Marta (oder Christiane – die ich übrigens als genauso gut sehe wie Marta – allein oder im Duo) nicht jedes Spiel gewinnen. Sie verstärkt natürlich JEDE Mannschaft ungemein. Das ist richtig.

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