Home » DFB-Frauen, Frauen-EM 2009

EM 2009: Deutschland gegen Norwegen, Frankreich und Island

Von am 18. November 2008 – 14.05 Uhr 6 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft wird es in der Vorrunde der Europameisterschaft 2009 in Finnland gleich mit starken und unangenehmen Gegnern zu tun bekommen. 

Anzeige

Zum Auftakt wartet am 24. August kommenden Jahres WM-Halbfinalist Norwegen auf das Team von Bundestrainerin Silvia Neid, es folgen Gruppenspiele gegen Frankreich (27. August) und Emporkömmling Island (30. August).

Gastgeber Finnland eröffnet in Gruppe A das Turnier gegen Dänemark, danach folgen Spiele gegen die beiden EM-Neulinge Niederlande und Ukraine. In der Gruppe C bekommt es das gesetzte Schweden mit Italien, gegen das man bereits in der Qualifikation spielte, Russland und England zu tun.

Im kommenden Jahren werden anstatt bisher acht nun zwölf Mannschaften am vom 23. August bis 10. September stattfindendenTurnier teilnehmen. Der offizielle Spielplan soll noch im Laufe des Nachmittags veröffentlicht werden.

Tags: , , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • Carina sagt:

    Mist! Dabei hatten wir Deutschen doch immer Losglück.
    Naja, schwer, aber machbar, würd ich sagen.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    Hier gibt es ein paar Stimmen:

    Melanie Behringer (FC Bayern München): „Da wartet eine schöne Aufgabe auf uns. Gegen Norwegen wird es bestimmt ein schwieriges Spiel, sie zählen für mich zu den Mitfavoriten. Frankreich ist auch nicht so schlecht. Und gegen Island sollten wir drei Punkte holen.“

    Ariane Hingst (Djurgardens IF): „Das wird eine EURO, bei der es gleich in der Vorrunde zur Sache gehen wird. Die Gruppe ist eine schöne Herausforderung für uns. Über Norwegen muss man ja nicht mehr so viel erzählen, sie zählen zu den Turnierfavoriten. Und Frankreich ist auch eine starke Frauenfußball-Nation, die sich immer besser entwickelt.“

    Lira Bajramaj (FCR 2001 Duisburg): „Ich denke, wir haben gute Chancen, in dieser Gruppe weiterzukommen. Die Norwegerinnen werden uns natürlich das Leben schwer machen, gegen sie haben wir das jüngste Aufeinandertreffen in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele verloren. Und Frankreich kenne ich von den Juniorinnen-Nationalmannschaften noch sehr gut, die sind alle technisch sehr beschlagen.“

    Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt): „Das wird keine leichte Aufgabe. Norwegen und Frankreich darf man natürlich nicht unterschätzen. Vor allen Dingen die Norwegerinnen schätze ich ganz stark ein. Auf die treffen wir ja fast bei jedem großen Turnier. Und die Isländerinnen sind für mich derzeit noch eine Unbekannt, gegen sie habe ich bisher noch nie gespielt.“

    Annike Krahn (FCR 2001 Duisburg): „Ich glaube, wir können optimistisch an die Aufgabe herangehen. Wir haben das Potenzial, um weiterzukommen, müssen es natürlich auch abrufen. Von Norwegen wissen wir, wie stark es ist. Gegen Frankreich zu spielen, ist immer schwer. Und Island ist vom Papier her die leichteste Aufgabe, aber die sind auch nicht von ungefähr bei der EURO dabei.“

    Quelle:

    (0)
  • Jarmusch sagt:

    Boah…die schwerste aller Gruppen.

    Norwegen ist ja so etwas wie ein Angstgegner für unsere Damen. Beim Testspiel kurz vor Olympia sahen wir gegen die ganz schlecht aus.
    Frankreich ist auch sehr unangenehm zu spielen. Bei der letzten U19-EM waren die bärenstark. An einem guten Tag schlagen die wahrscheinlich jeden Gegner, mal abwarten.
    Island ist auch stark, war in der Quali fast auf Augenhöhe mit Frankreich. Allerdings fiel da die extreme Heimstärke auf. Ich denke, auf neutralem Boden bei der EM sind sie schlagbar.

    Etwas ärgerlich finde ich, dass in jeder der drei Gruppen zwei Qualifikationskontrahenten erneut aufeinandertreffen. (Gr.A – Dänemark & Ukraine, Gr.B – Frankreich & Island, Gr.C – Schweden & Italien). Aber gut, zu viel Mathematik in der Auslosung ist auch nicht optimal.

    (0)
  • Max Diderot sagt:

    Alles Zetern hilft nicht! Zwar ist es zutreffend, nimmt man/frau die aktuelle FIFA-Weltrangliste im Frauenfußball als Grundlage, dass die deutsche Gruppe B demnach als stärkste einzuschätzen ist (B: 8.002 Punkte, C: 7.797 Punkte, A: 7.517 Punkte) doch von einem amtierenden Welt- und Europameister darf doch erwartet werden, dass er sich der kommenden Konkurrenz respektvoll aber nicht hasenfüßig annimmt. Vielleicht wird dann auch der bisher wenig anheimelnde Neid-Faktor um jenes spielerisch-taktische Element bereichert, der die Darbietungen der DFB-Damen ein wenig offensiver, ein wenig technisch beschlagener – kurz: ein wenig charmanter macht.

    (0)
  • spoonman sagt:

    Ich sehe gerade, dass der Spielplan und die Anstoßzeiten von der UEFA bestätigt wurden. Die Termine für die deutsche Mannschaft:

    Mo. 24.08. 16:00 Deutschland – Norwegen
    Do. 27.08. 19:00 Frankreich – Deutschland
    So. 30.08. 15:00 Deutschland – Island

    03./04.09. 15:00/19:00 Viertelfinals
    06./07.09. 18:00 Halbfinals
    Do. 10.09. 18:00 Endspiel

    (Alle Zeiten MESZ; Finnland ist uns um eine Stunde voraus.)

    Für ARD und ZDF (falls sie sich die Rechte sichern) wären das ziemlich ideale Zeiten: Man kann gute Quoten erzielen, ohne die Primetime zu „blockieren“. Außerdem wäre bei den meisten Spielen auch Werbung möglich.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    Danke, spoonman. Hier der Link auf Deutsch:

    (0)