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Kameraj-Tore zwingen Wolfsburg in die Knie

Von am 2. November 2008 – 19.02 Uhr

Der Hamburger SV hat das Nord-Derby gegen den VfL Wolfsburg mit 3:2 (1:2) für sich entschieden. Nach Halbzeitrückstand drehten die Hanseatinnen die Partie binnen weniger Minuten durch zwei Treffer von Aferdita Kameraj.

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Martina Müller (2. und 39.) hatte die Niedersachsen zwei Mal in Führung gebracht, Tanja Vreden zwischenzeitlich zum 1:1 für die Gastgeberinnen ausgeglichen (8.).

In der zweiten Halbzeit gelang Kameraj zunächst der Ausgleich per Standardsituation. Mit einem verwandelten Handelfmeter, nachdem Navina Omilade den Ball mit der Hand spielte, sorgte sie nach einer Stunde für den viel umjubelten Dreier für den HSV, bei dem Janina Haye ihr Comeback feierte.

Die Wolfsburgerinnen drängten auf den Ausgleich, doch zunächst traf Anna Blässe nur die Latte (70.), und auch Müller hatte zwei Minuten vor Schluss noch einmal die Chance, einen Punkt zu retten. „Wir hätten zumindest einen, wenn nicht sogar drei Punkte verdient gehabt“, so Kellermanns Fazit.

Hamburger SV – VfL Wolfsburg 3:2 (1:2)

Hamburger SV: Weech, Freese (46. Rohrberg), Lehmann, Kameraj, Ewers, Saländer (46. Haye), Wübbenhorst, Vreden, Hanebeck, Schubert (67. Tekkal), Kulig

VfL Wolfsburg: Richter, Eichholz, Omilade, Höfler, Ende, Bunte, Brendel (67. Unzeitig), Bock (84. Chandraratne), Blässe (75. Thompson), Wilkens, Müller

Tore: 0:1 Müller (2.), 1:1 Vreden (8.), 1:2 Müller (39.), 2:2 Kameraj (49.), 3:2 Kameraj (60. Handelfmeter)

Gelbe Karten: Lehmann – Omilade

Zuschauer: 310

Schiedsrichter: Jaworek (Rötsweiler)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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