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Frauenfußball-Bundesliga: Bayern München will Scharte auswetzen

Von am 1. November 2008 – 15.53 Uhr 6 Kommentare

Der sonst so defensivstarke Spitzenreiter Bayern München zeigte am vergangenen Sonntag beim 5:5 im Heimspiel gegen den SC Freiburg ungewohnte Schwächen. Doch beim Aufsteiger Herforder SV will das Team von Trainer Günther Wörle wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

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„Nach dem 5:5 lag der Schwerpunkt im Training unter anderem im ‚Modernen Verteidigen’“, meinte Wörle süffisant vor dem Duell beim Aufsteiger. Ohne Vanessa Bürki, Carmen Roth, Bianca Eder, Caro Pini, Nicole Banecki und U17-WM-Fahrerin Ivana Rudelic gilt es bei den Herforderinnen zu bestehen, die immerhin bereits zwei Siege auf der Habenseite haben.

Großes Zuschauerinteresse
„Wir wollen weiterhin als einziges Team der Frauenbundesliga ungeschlagen bleiben und zudem gehen wir immer in das Match, um zu gewinnen“, so Wörle weiter. Herfords Trainer Björn Kenter weiß um die Schwere der Aufgabe und hat seinen Spielerinnen noch einmal verdeutlich, dass zum Klassenerhalt „120 bis 140 Prozent“ Leistung notwendig sind. Kenter hofft auf den Einsatz von Außenverteidigerin Susanne Werner. Bereits im Vorverkauf wurden mehr als 400 Tickets abgesetzt, erneut peilt man eine vierstellige Kulisse an.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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