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DFB gründet „Club der Nationalspielerinnen“

Von am 21. Oktober 2008 – 10.12 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird den „Club der Nationalspielerinnen“ gründen. Damit gibt es für die Frauen ein Pendant zu dem vor sechs Monaten anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Länderspiele“ ins Leben gerufenen „Club der Nationalspieler“. Diesen Beschluss fasste das DFB-Präsidium auf seiner jüngsten Sitzung.

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„Die Frauen-Nationalmannschaft ist ein Aushängeschild des DFB. Auf Grund der attraktiven Spielweise und dem sympathischen Auftreten sind unsere Spielerinnen zu Vorbildern für zahlreiche Mädchen geworden. Dafür gilt es, Danke zu sagen. Mit dem ,Club der Nationalspielerinnen’ möchten wir gegenüber allen Ehemaligen unsere besondere Wertschätzung ausdrücken“, erklärt DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

79 Spielerinnen berechtigt
In den „Club der Nationalspielerinnen“ werden Feldspielerinnen mit mindestens zehn und Torhüterinnen mit mindestens fünf Länderspiel-Einsätzen aufgenommen. Seit dem ersten Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft am 10. November 1982 in Koblenz gegen die Schweiz haben 79 Spielerinnen dieses Kriterium erfüllt.

Als Zeichen der Zugehörigkeit sollen die ehemaligen Nationalspielerinnen eine Mitgliedskarte erhalten, die neben verschiedenen Leistungen unter anderem pro Jahr zwei Ehrenkarten mit VIP-Zugang für ein Heim-Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft garantiert. Analog zum „Club der Nationalspieler“ wird noch eine Vorsitzende für den neuen Club aus dem Kreis der ehemaligen Nationalspielerinnen gesucht.

„Ich freue mich, dass wir mit dem ,Club der Nationalspielerinnen’ ein attraktives Angebot für unsere Ehemaligen geschaffen haben. Diese Spielerinnen haben großen Anteil am sportlichen und gesellschaftlichen Stellenwert des Deutschen Fußball-Bundes“, sagt DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.