Frauenfußball-WM 2011: Mönchengladbach freut sich auf DFB-Elf

Von am 16. Oktober 2008 – 14.06 Uhr 2 Kommentare

Im FOHLENECHO, der Stadion-Zeitschrift von Borussia Mönchengladbach, brachte die in Mönchengladbach lebende deutsche Nationalspielerin Fatmire Bajramaj kürzlich ihre Hoffnung zum Ausdruck, bei der Frauenfußball-WM 2011 mit der DFB-Elf in ihrer Heimatstadt antreten zu dürfen. „Das wäre nicht mehr zu überbieten“, so Bajramaj.

Und glaubt man den am Rande des Männer-Länderspiels Deutschland gegen Wales getätigten Aussagen von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, stehen die Chancen für den Borussia-Park nicht schlecht, 2011 Spiele der DFB-Elf und weitere Topspiele austragen zu dürfen.

Lira Bajramaj stellt sich beim olympischen Frauenfußball-Turnier den FragenDie Stadt darf sich laut Zwanziger auf „wichtige Spiele“ freuen. „Wir wollten neben Frankfurt ein zweites großes Stadion haben für Topspiele der Vor- und Zwischenrunde sowie die Spiele der deutschen Mannschaft“, so Zwanziger gegenüber der „Rheinischen Post“.

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Somit dürfte Mönchengladbach auch gute Chancen haben, eine der beiden Halbfinalpartien austragen zu dürfen.

Das Eröffnungsspiel soll in Berlin stattfinden, das Finale in Frankfurt. Nach dem Bericht der Zeitung könnte schon bis Ende Oktober feststehen, welche Gruppen in welcher der neun WM-Städte spielen und welche Spielorte die Viertel- und Halbfinalpartien bekommen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • spoonman sagt:

    Wenn in Berlin nur das Eröffnungsspiel ausgetragen wird, kommen für die beiden anderen Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft ja sowieso nur Frankfurt und Gladbach in Frage. Schließlich wäre es Unsinn, die deutsche Elf vor 25.000 Leuten in Sinsheim oder Wolfsburg spielen zu lassen und dafür in Gladbach Nordkorea gegen Kanada antreten zu lassen.

    Wie flexibel wird man eigentlich bei der Spielplangestaltung sein? Für die Logistik und auch fürs deutsche Fernsehen wäre es natürlich am besten, wenn Spielort und Anstoßzeit für ein eventuelles Viertel- und Halbfinale mit deutscher Beteiligung von vornherein feststünden – unabhängig davon, ob die deutsche Elf in der Vorrunde Erster oder Zweiter wird. So wird das z.B. beim Handball und auch wohl auch bei Juniorenmeisterschaften im Männerfußball gemacht.

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  • Markus Juchem sagt:

    Sehr flexibel ist man da sicherlich nicht, was die Spielplangestaltung angeht. Man wird aber sicherlich schon versuchen, Spiele mit evtl. deutscher Beteiligung ganz generell in den größeren Stadien anzusetzen. Könnte mir vorstellen, dass Frankfurt und Gladbach die Halbfinals kriegen, beim Viertelfinale hat man sicherlich noch etwas kleiner Stadien mit auf der Rechnung. Mal abwarten, Ende des Jahres soll ja schon der Spielplan stehen.

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