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Mit letzter Kraft zu Bronze geschleppt

Von am 22. August 2008 – 15.47 Uhr 40 Kommentare

Zum dritten Mal in Folge nach 2000 und 2004 hat sich die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft die Bronzemedaille bei Olympischen Spielen geholt. Doch bei aller Freude über die gewonnene Medaille deckte der seit langem schwächste Auftritt der DFB-Elf bei einem großen Turnier auch auf, welchen Herausforderungen sich der deutsche Frauenfußball zunehmend ausgesetzt sieht.

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„Wenn man den Turnierverlauf betrachtet, kann man mit Bronze sehr zufrieden sein“, brachte es Deutschlands Spielführerin Birgit Prinz auf den Punkt, die ergänzt: „Das ist zwar eine harte Aussage, aber das ist nun einmal meine Einschätzung.“

Erste Kratzer im Lack
Dabei ist es noch gar nicht lange her, da schien die deutsche Mannschaft ein Abonnement auf Turniersiege und exzellente Leistungen zu haben. Einen ersten Kratzer bekam dieses Sieger-Image bereits beim Algarve Cup 2007, als eine saft- und kraftlose deutsche Mannschaft am Ende nur Achter wurde.

Die Lehre aus dem damaligen Turnier: Wenn die Fitness nicht hundertprozentig stimmt, kann auch die beste Mannschaft ihr Potenzial nicht abrufen, fehlen die entscheidenden Zehntelsekunden, um in Zweikämpfen die Nase vorn zu haben und die Konzentration, um Pässe mit höchster Präzision zu spielen. Der Laufaufwand wächst, die Laufwege stimmen nicht mehr, das Spielsystem gerät aus den Fugen.

Trügerische Sicherheit
Und phasenweise weckten die Auftritte der DFB-Elf bei den Olympischen Spielen in Peking Erinnerungen an das damalige Vorbereitungsturnier im Süden Portugals, wenn auch eine im Vergleich zur WM noch einmal verbesserte Torhüterin Nadine Angerer sowie Glück und Routine lange Zeit Gegentreffer verhinderten, das Team im Turnier hielten und in trügerischer Sicherheit wiegten. Bis zum Brasilien-Spiel, als die individuelle Klasse einer Marta und Cristiane ausreichten, um die Defizite im deutschen Spiel schonungslos aufzudecken.

„Relativ gut gestanden“ habe die Abwehr, bilanzierte Bundestrainerin Silvia Neid nach dem Turnier, doch in den Duellen gegen internationale Topstürmerinnen wie Marta, Cristiane oder Cynthia Uwak bekam sie Grenzen aufgezeigt. So fehlte es an Schnelligkeit und Spritzigkeit, hinzu kamen technische Unzulänglichkeiten.

Offensive Mängel
„Beim Spiel nach vorne hat uns einfach die Qualität gefehlt – und zwar in allen Spielen“, so Neid weiter. Im Mittelfeld kam eine bemühte Renate Lingor bei ihrem Karriereausklang über gute Ansätze nicht hinaus. Simone Laudehr wirkte oft überfordert, Melanie Behringer konnte ebenfalls nicht in gewohntem Maße Akzente setzen, Prinz fehlte es an der Frische und Kerstin Garefrekes blühte erst auf, als ihre Teamkollegin beim 1. FFC Frankfurt, Conny Pohlers, Einsatzzeit erhielt.

Warum aber ließ Neid die Topstürmerin so lange auf der Bank schmoren? Warum sorgte das Trainergespann nicht durch häufigere Ein- und Auswechslungen für Entlastung der Stammkräfte und bessere Laune unter den Ersatzspielerinnen? Sitzt der zweite Anzug etwa so schlecht, dass man ihn nicht bedenkenlos einsetzen kann? Das dürfte zumindest die Botschaft gewesen sein, die bei einigen Bankdrückerinnen angekommen ist.

Tribut an Strapazen
Denn offensichtlich waren zahlreiche Topspielerinnen in puncto Fitness nicht auf dem höchsten Leistungsstand. Die kurze Pause nach der WM im Vorjahr, eine lange Saison mit Bundesliga-, DFB-Pokal-, UEFA-Pokal-, diversen Qualifikationsspielen und Lehrgängen verbunden mit klimatischen Extrembedingungen und den Reisestrapazen vor Ort forderten sichtlich Tribut.

Doch die Belastungen für die Spielerinnen werden in Zukunft eher zu-, denn abnehmen. Am 7. September beginnt bereits die neue Bundesligasaison, durch den UEFA-Pokal-Sieg des 1. FFC Frankfurt werden sich in der kommenden Spielzeit auch die Spielerinnen des FCR 2001 Duisburg als zweiter deutscher UEFA-Pokal-Vertreter zunehmenden Strapazen ausgesetzt sehen. Und es gibt Gedankenspiele, den Wettbewerb spätestens 2010 aufzustocken, mit mehr Teilnehmern und einer größeren Anzahl von Spielen.

Terminprobleme
Neid hat auf die Problematik des engen Terminkalenders unter anderem am Rande des DFB-Hallenpokals hingewiesen und eine Verkleinerung der Bundesliga angeregt, auch, um für ihre Nationalspielerinnen längere Regenerationsphasen zu bekommen.

„Wir können ja nicht auf die Qualifikation für Olympia, EM und WM verzichten, nur damit unsere Spielerinnen regenerieren können. Die Nationalmannschaft ist immer noch das Aushängeschild des deutschen Frauenfußballs.“ Dem deutschen Fußball-Bund (DFB) sind aufgrund der Vorgaben des Fußball-Weltverbands (FIFA) bei der Terminierung allerdings (noch) enge Grenzen gesetzt.

Liga-Verkleinerung keine Lösung
Eine Verkleinerung der Liga wird von einer gefühlten Mehrheit abgelehnt und als kontraproduktiv empfunden. „Wir brauchen eine starke und breite Liga“, sagt etwa Potsdams Trainer Bernd Schröder. Eine geringere Anzahl an Spieltagen würde vor allem die kleineren Teams treffen.

Doch Neid meint: „Wir sollten über den Tellerrand schauen. Man sieht ja etwa, was in Holland passiert, wo die Vereine an den Männerfußball gekoppelt werden. Da wird die ganze Woche in Richtung Nationalmannschaft gearbeitet und deren Philosophie vertreten.“

Abstellungsproblematik
In einem ersten Schritt müsste der koordinierte internationale Frauenfußball-Kalender überarbeitet werden, der noch viel Optimierungspotenzial bietet. Bisher gibt es eine Abstellpflicht für die geschützten Turniere, ein Verein hat eine Spielerin pro Jahr für höchstens zehn internationale Spiele abzustellen, in Ausnahmefällen sogar häufiger.

Die Abstellungszeit beträgt bei einem Freundschaftsspiel 48 Stunden, bei einem Ausscheidungsspiel für einen internationalen Wettbewerb gar vier Tage, den Spieltag nicht mit eingerechnet, für die Endrunde eines internationalen Wettbewerbs sogar 14 Tage vor dem ersten Spiel. Eine ganze Menge für Spielerinnen, die zumindest überwiegend (noch) einen Beruf ausüben.

Maßnahmen nötig
Aber auch die Vereine selbst und der DFB müssen sich den neuen Herausforderungen stellen und mit strukturellen Verbesserungen, optimierten Trainings- und Regenerationsbedingungen sowie finanzieller Unterstützung die Topspielerinnen zukünftig noch besser unterstützen, will man international auch weiterhin ganz oben mitmischen.

Zudem gilt es, das Zusammenspiel zwischen Vereinen und DFB zu optimieren und mit viel Augenmaß die unterschiedlich gelagerten Interessen abzuwägen. Sonst wird es in Zukunft vielleicht nicht einmal mehr zur Bronzemedaille reichen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

40 Kommentare »

  • Hanna Hinrich sagt:

    (1): Brasilien spielt bärenstark, obwohl es in Brasilien gar keine professionelle Frauenliga gibt.

    (2): Die US-Girls sind spielstark auch ohne WUSA-Wettkampf. Wie machen die das bloß?

    (3): Es gibt im deutschen Frauenfußball kein Terminproblem. Außer vielleicht, daß der AlgarveCup immer unmittelbar nach der (deutschen) Winterpause stattfindet und die Spielerinnen deshalb noch nicht ihre volle Kampfkraft besitzen. Der AlgarveCup ist kein Saison-Höhepunkt, auf den frau sich speziell vorbereitet.

    (4): Das Problem im deutschen FF ist das geringe Niveau der Frauenfußball-Bundesliga. Um diese Unausgeglichenheit aufzuheben, schlug Silvia Neid eine Verkleinerung der Liga vor, also eine Konzentration der besten Spielerinnen in wenigen Klubs. Nehmen wir 8 Teams in einer Meisterschaftsrunde mit zwei Hin- und zwei Rückspielen, dann ergeben sich 28 Spieltage – ich denke, eine kluge überzeugende Konzeption.

    (5): Silvia Neid schlug eine einfache Meisterschaftsrunde (14 Spieltage) und anschließend einen Play-Off-Modus vor – meines Erachtens keine gute Idee, denn so hätten einige Akteure eine sehr lange und andere eine ganz kurze Saison.

    (6): Der omnipotente FFC Frankfurt ist ein Problem – ein attraktiver Wettbewerb setzt annähernd gleichwertige Klubs voraus.

    (7): Das sportliche Niveau im FF kann nur durch professionelle Strukturen angehoben werden. Dazu fehlt bislang die ökonomische Grundlage. Ohne regelmäßige Fernsehpräsenz geht da garnichts!

    (8): Ein Lichtblick: …. das Sportsoldatentum! Die Sposos schaffen Profi-Bedingungen trotz Amateur-Umfeld. Kreativ weitergedacht: Die brasilianische Armee sollte Cristianes Grundgehalt bei Turbine bezahlen, zum gemeinsamen Vorteil Potsdams und Brasiliens.

    (9): Ein 18er-Kader ist für ein 6-Spiele-Turnier völlig ausreichend.

    (10): In den Tropen sollte ein Fußballspiel FIFA-mäßig nicht vor 20 Uhr Ortszeit angesetzt werden.

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  • Crackfly sagt:

    Warum die USA so gut sind? Ganz einfach: sie trainieren sehr, sehr oft zusammen!

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  • Markus Juchem sagt:

    Hallo Hanna

    Danke für Deine Meinung, ich möchte auf Deine Punkt eingehen.

    Brasilien hat zwar keine professionelle Frauenfußball-Liga, aber wenn man sich mal die brasilianische Startaufstellung des Endspiels anschaut, findet man immerhin fünf Spielerinnen, die in europäischen Ligen Fußball spielen. Die verbleibenden Spielerinnen sind bei brasilianischen Vereinen, es gab ja zumindest seit Herbst 2007 den Versuch, eine Art Vorläufer einer Liga zu kreieren. Ohne Spielpraxis sind die Damen also nicht. Im Vorfeld der Olympiade wurden zudem zahlreiche Testspiele bestritten (anders als in der Vergangenheit), unter anderem mehrfach gegen die USA, die das Team sicherlich weitergebracht haben.

    Die amerikanischen Spielerinnen sind ja fast das ganze Jahr in „Residency Camps“ zusammengefasst und sie haben sich ebenso starke Testspielgegner ausgesucht und zahlreiche Spiele bestritten, 28 an der Zahl. Das war natürlich hilfreich, um sich einzuspielen und an der Abstimmung zu feilen.

    Ich finde schon, dass es diese Terminproblematik gibt, sie betrifft halt ausschließlich die Nationalspielerinnen, und davon vor allem die, die beim 1. FFC Frankfurt spielen und einer Mehrfachbelastung ausgesetzt sind. Wir werden sehen, wie die Duisburger Spielerinnen dies in der neuen Saison verkraften werden. Unglücklich war in diesem Zusammenhang auch die frühe Terminierung des DFB-Hallenpokals, die die Spielerinnen dazu gezwungen, im Januar wieder frühzeitig das Training aufzunehmen. Auch die jungen Spielerinnen sind durch Einsätze in diversen Juniorinnenteams und durch Lehrgänge stark beansprucht. Z. B. sind die meisten der deutschen U19-EM-Spielerinnen direkt nach der Rückkehr vom anstrengenden EM-Turnier in Frankreich wieder ins Training im Verein eingestiegen.

    Auch bei Punkt 4 möchte ich Dir ein wenig widersprechen. Sicherlich lässt sich das Niveau weiter steigern, aber es ist jetzt schon deutlich höher als etwa vor fünf Jahren. Wie konnte Deutschland also 2003 die WM gewinnen oder 2005 Europameister werden? Das von Silvia Neid vorgeschlagene Modell ist sicherlich in der Praxis durchführbar, es würde aber sowohl zu Kosten der kleinen Vereine gehen, als auch auf Kosten des Frauenfußballs im Allgemeinen, da die Bundesliga somit aus einigen Regionen verschwinden würde. Dieses Thema haben wir im Januar breit diskutiert, hier mal der Link zum damaligen Artikel mit einigen Fürs und vielen Widers.

    Punkt 6 ist vielleicht der Heikelste. Auf der einen Seite kann man dem 1. FFC Frankfurt und seinem Manager Siegfried Dietrich die gute Arbeit der Vergangenheit ja nicht als Problem auslegen. „Omnipotenz“ hat man sich durch harte Arbeit über die Jahre aufgebaut, hier sind grundsätzlich alle anderen Vereine gefragt nachzuziehen. Aber: Die Schere klafft natürlich sehr weit auseinander und im Hinblick auf die WM 2011 müsste hier revolutionär angesetzt werden. Aber da wird der 1. FFC wohl nicht mitspielen, obwohl auch ihm eine starke Liga auf lange Sicht mehr nützen würde.

    Bei Punkt 7 gebe ich Dir teilweise Recht. Professionelle Strukturen ja, aber auch mit wenig Geld und ohne regelmäßige Fernsehpräsenz lässt sich noch vieles besser machen, als dies bisher der Fall ist. Ich persönlich bin kein Freund des Sportsoldatentums, aber ich weiß auch, dass natürlich viele sportliche Erfolge (siehe Olympia) ohne es nicht möglich wäre. Geschmackssache wohl, ob einem dieses Modell gefällt.

    Punkt 9: Volle Zustimmung

    Punkt 10: Klimatisch extreme Bedingungen hat es ja schon bei vielen sportlichen Großereignissen gegeben (ob Olympia oder Fußball-Weltmeisterschaften). Da heute in erster Linie das Fernsehen diktiert, wann sportliche Veranstaltungen stattfinden (siehe Schwimmwettbewerbe in Peking), dürfte sich das in der Realität kaum umsetzen lassen.

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  • Manne sagt:

    Eine Bemerkung zu Punkt 4:

    ich sehe auch nicht unbedingt eine Lösung in der Verkleinerung der Bundesliga (wurde auch bei den Männern früher immer mal ins Gespräch gebracht, z.B. von Hr. Bb) – das führt nur zu einer Verschlechterung des Niveaus in der Breite und geht zu Lasten kleiner Vereine, wie auch M.J. schon erwähnt.
    Dazu sollte man auch bedenken, dass ein Absteiger aus der 1. Liga, Saarbrücken, immerhin im Pokalfinale war und mit einer jungen Mannschaft mit Perspektive angetreten war – das spricht nicht für ein zu schwaches Niveau der Liga.

    Zu Punkt 6:
    der FFC ist aufgrund der guten Arbeit dort natürlich etwas dominant, aber nicht „alles erdrückend“ (s. Potsdams Meisterschaften, Duisburg) und weitere Zentren sind ja keine Illusion, sondern machbar (s. wieder Duisburg). Die Frage ist wohl auch, inwieweit sich das Bundesliga-Establishment der Männer (Bayern München bald auch im FF ein Zentrum?, Leverkusen?) in Zukunft ernsthaft dem FF durch entsprechende Förderung widmen wird. Also, mehr gleichwertige Teams sind wohl nur eine Frage der Zeit und den FFC sollte dies nur freuen.

    Einen weiteren Punkt würde ich gerne hinzufügen (ich kann die Trainerdiskussion einfach nicht lassen):

    – es wird eine Trainerin (Trainer) gebraucht, die in der Lage ist, persönliche Differenzen mit Spielerinnen bzw. persönliche Banden nicht zum Auswahlkriterium zu machen, wer in der NM spielt und wer nicht. Will da nichts unterstellen, sondern nur eine wage Vermutung diesbezüglich ansprechen. Lasse mich gerne belehren. Wenn eine Top-Spielerin der BL wie Inka Grings nicht berücksichtigt wird (ich weiss, das ist vielschichtig und formelle Gründe etc. etc.), dann muss man sich schon fragen, ob man sich das im FF leisten kann. Eine Trainerin sollte sich auch aus disziplinarischen Gründen nicht zu schade sein, in solchen Fragen nach Lösungen zu suchen. Und zwar von sich aus.

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  • Svenja sagt:

    Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, wenn die Nationalmannschaft mehr die Gelegenheit bekommen würde, Testspiele gegen starke Mannschaften zu bestreiten. Norwegen ist da ja ein gern gewählter Gegner, oder Partien beim Algarve Cup. Aber die meisten Spiele die die Nationalmannschaft auch im Laufe der EM Qualifikation bestritten hatte, waren ja eher gegen nicht so ernst zu nehmende Gegner, man denke an Wales oder die Schweiz, die ja nicht unbedingt als Maßstab für den Stand der Mannschaft genommen werden können, denke ich.

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  • Bernhard sagt:

    Jahrelang dacht man, die unfassbar erfolgreiche Generation Prinz, Lingor & Co. kennt keine Auszeiten und Schwächen. Die haben alles gewonnen, in Verein und FFC, und waren trotzdem immer noch hungrig.

    Das geht (hier sehr) lange gut, aber nicht unendlich lange. Stets mit der gleichen Anfangsformation zu beginnen (außer eine reißt sich ein Band) und dann auch immer gleich zu Wechseln ist irgendwie „Augen zu und durch“. Was gestern gut ging muss auch morgen klappen. So klar kann doch der Leistungsunterschied zwischen den ersten 11 und dem Rest gar nicht sein.

    Dennoch finde ich finde es ganz normal und menschlich, wenn auch diese Spielerinnen Schwäche zeigen und einfach nicht mehr das Maximum erreichen. Wenn sie dann auf extrem motivierte Brasilianerinnen treffen ist halt das Ende erreicht.

    Silvia Neid hat zusammen mit TTM auf diese Generation gesetzt und ist damit perfekt gefahren. Stück für Stück findet aber ein Generationenwechsel statt. Den zu gestalten ist die große Herausforderung für Frau Neid. Doch ihr Motto „Was gestern gut ging muss auch morgen klappen“ ist kein gutes Indiz.

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  • Max Diderot sagt:

    Der wesentliche Aspekt aller zu klärenden Fragen im deutschen Frauenfußball, aktuell oder zukünftig, ist für mich eng verbunden mit dem Organisationsgrad der Klubs der Frauenfußball-Bundesligen. Und analog der DFL könnte ich mir auch so etwas wie eine DFFL (Deutsche Frauenfußballliga) vorstellen, die ein Motor für die sportliche und ökonomische Entwicklung des Frauenfußballs in unserem Land darstellt.

    Es ist mir eh ein Rätsel, weshalb die Vereine nicht intensiver zusammenarbeiten. Das wäre doch zum Wohle aller. Eitelkeiten? Vermutlich! Ein kurzer Abstecher in die Historie belegt nämlich, dass das Erfolgsmodell Fußball-Bundesliga lange abgelehnt wurde und erst durch das hartnäckige und quasi visionäre Wirken eines gewissen Franz Kremer, seinerzeit Präsident des 1.FC Köln, realisiert werden konnte.

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  • ViolA sagt:

    sicherlich wäre das gut, svenja, aber mit dem derzeitigen terminplan der vereine (in dieser saison vor allem frankfurt und duisburg) kaum zu vereinen.
    was in diesem zusammenhang möglich wäre, wäre junge spielerinnen neu in die nationalmannschaft zu berufen (inkl lehrgänge natürlich) und die dann testweise gegen andere nationen spielen zu lassen (durchaus auch leichteren kalibers eben wie schweiz etc). so könnte man die belastung für die älteren herunterfahren. in meinen augen ergibt sich da nur die problematik, dass die jungen spielerinnen dann keine ansprechpartner mit erfahrung haben und so mehr oder weniger zwei teams nebeneinander entstehen. für solche dinge sind ja eigentlich die u-natios zuständig. sprich, das modell läßt sich schwierig bis gar nicht umsetzen und wir stehen wieder am anfang.

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  • Ralf sagt:

    Zuerst habe ich mich sehr geärgert, dass es schon wieder nicht geklappt hat.
    Das Statement der Vizepräsidentin nach der HF-Pleite hat mich dann auch dazu verleitet, ihr ‚Schönschwafelei‘ ob der dargebotenen Turnierleistung zu unterstellen.
    Mit etwas zeitlichem und emotionalen Abstand, muss ich aber eingestehen, dass wirklich nicht mehr drin war.
    Der bronzene 3. Rang ist, berücksichtigt man alle Faktoren und Begleitumstände in der Vorbereitung und während des Turniers, ein mehr als sehr gutes Ergebnis.

    Ich möchte meine Aussage mit einem, bitte nicht als respektlos gegenüber unseren DFB-Frauen zu verstehenden, Vergleich untermauern:

    Würde man unser ganzes Frauenteam (Trainerstab und Spielerinnen) bei der WM 2007 mit einem durch viele Helfer/Mechaniker bestens präparierten, vollgetankten und mit dem stärksten Motor der Konkurrenz versehenen Formel1-Boliden gleichsetzen, der beim China-GP an den Start geht, dann sprächen wir wohl von einem -fast nie gefährdeten und auch mit dem immer dazugehörenden nötigen Glück herausgefahrenen- Start-Ziel-Sieg.

    Ein knappes Jahr später müssen wir nun beim selben Grand Prix leider größere Veränderungen in der Streckenführung und den Einbau von mehr oder weniger freundlichen Schikanen feststellen.
    Als weitere Handicaps werden auferlegt:
    Erlaubt ist nur noch die halbe Tankfüllung sowie eine deutlich verkleinerte Boxencrew; die, weil sie nicht immer das richtige Werkzeug zur Hand hat, Motorleistung und Drehzahl vor und während des Rennens nicht optimieren kann.
    Trotzdem schafft es unser Bolide auf den 3. Platz.

    Mal ganz ehrlich – so’n tolles Auto hätt‘ ich auch gern!!!

    Mit halb so viel Sprit innerhalb eines knappen Jahres relativ zum Vorjahr gesehen eine längere, und schwierigere Strecke zu absolvieren – das ist höhere Ingenieurskunst!

    Und wieder zurück zum Fußball:
    Das was unsere Mädels geleistet haben, Bronze, ist also in Relation zum brasilianischen Silber oder usamerikanischen Gold MEHR wert!

    Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass sie sich wegen interner Kabbeleien/Zickereien um eine bessere Platzierung gebracht haben.
    Aber bei Olympia scheint die Sache mit dem Teamspirit einfach nicht funktionieren zu wollen!
    Das war ja schon (zwei-?)mal so!
    Der soviel beschworene ‚Olympische Geist‘ ist für unsere Fußballerinnen wohl eher ein albtraumbringendes Schreckgespenst, denn ein freundlicher kleiner trolliger Kobold oder Elf, der sie goldig träumen lässt.

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  • Ralf sagt:

    Und bevor man mir zuviel PRO-Sylvia-Neid unterstellt:

    Frau Bundes-Ingenieur-trainerin hat bei den Boxenstopps den Reifenwechsel vergessen.

    Den brauch ein Auto ab und an halt auch mal!

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  • Svenja sagt:

    Eine abstrakte Verdeutlichung des Sachverhalts 😉 sehr schön.

    Ich möchte vielleicht noch hinzufügen, dass Conny Pohlers dann anscheinend aufgrund ihres großen Ehrgeizes mit Übertreten der Begrenzungslinie zur Kritikfähigkeit fünf Strafrunden durch die Boxengasse drehen musste, während andere Spielerinnen zu früh vom Lollipopmann losgeschickt wurden.

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  • Ralf sagt:

    @Svenja
    Schön, dass Dir mein kleiner Ausflug in die Formel1 gefallen hat.

    Zu Conny Pohlers möchte ich anmerken, dass sie sich meiner Meinung nach zurecht über ihre Nichtberücksichtigung in fünf Spielen ärgert.

    Mir sind die Worte der Bundestrainerin noch wohl im Ohr:
    „Conny erlebt ihren zweiten Frühling“, oder so ähnlich, hieß es vor dem Turnier.
    Angeblich war auch eine Reizung im Knie der Grund für die Verbannung aus der Startformation vor dem ersten Oly-Gruppenspiel.
    Ich spekuliere hier mal:
    Die Reizung war nicht in Conny’s Knie sondern am Neid’schen Ego!

    Was ich nicht verstehen kann und auch nicht will, ist, warum sich erwachsene Menschen von Zeit zu Zeit wie im Kindergarten aufführen müssen.

    Die Bundestrainerin hat aufgrund der vorzeitig, im Moment eines emotionalen Hochgefühls bei Theo vor aller Öffentlichkeit vollzogenen Handschlagvertragsverlängerung bis 2013, eine fast unangreifbare Position im deutschen Frauenfussball.
    Aus dieser Position heraus kann sie sich, natürlich nur bis zu einem bestimmten Punkt – den niemand genau kennt, dieses autoritäre Auftreten leisten.
    Solange die Erfolgskurve nicht anhaltend und dauerhaft nach unten zeigt und kleinere Knicke mit Formschwäche oder ‚der Turniertermin passt nicht in den Trainingsaufbau>immer gern beim Algarve-Cup gebraucht‘ begründet werden kann, sitzt sie m.E. unanfechtbar/unangreifbar fest im Sattel.

    Conny ist eine Spielerin vom Typ „Ich lasse mir nicht alles gefallen, ich will wissen warum“.
    Damit hatte sie in Potsdam mit B. Schröder ein Problem, aber nicht nur sie, und sie hat dadurch nicht erst bei diesem Turnier ein Problem mit der Bundestrainerin >>> vor der WM 2007 ist sie auch wahrscheinlich unter anderem deswegen kurzfristig unberücksichtigt geblieben.
    Unverständlich deshalb, weil man/frau (Conny) hätte wissen können, dass es dann so läuft; Stichwort ‚Inka‘.

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  • ViolA sagt:

    ich kann mir schon vorstellen, dass conny wirklich eine verletzung hatte. selbst wenn es so war, war dies sicherlich aber nicht der grund wieso sie hat die übrigen spiele (bis aufs letzte) nicht hat auflaufen dürfen.
    was letztendlich die gründe für ihre nicht-teilnahme an der wm im letzten jahr waren lassen sich nur vermuten und liegen sicherlich auch teils in b. schröders verhalten wiederfinden. ich würde da jedoch nicht partout eine reizung des neidschen egos als begründung heranziehen, weil das keiner von uns im geringsten beweisen kann (auch das mit inka nicht – wobei ich da eh diesen genannten grund von dir, ralf, nicht alleine gelten lassen würde). 😉
    ich denke es gibt gründe von denen wir keine ahnung haben und es gibt gründe, welche wir nicht nachvollziehen könnten, wenn wir davon wüßten.

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  • Ralf sagt:

    @ViolA
    Ich möchte auch auf keinen Fall einen ‚Casus Conny‘ konstruieren.
    Bitte versteh‘ mich da recht.

    Das Thema ‚Inka‘ wird uns Frauenfussballinteressierte solange in all‘ seinen Facetten beschäftigen und zu Diskussionen begeistern, solange Inka selbst aktiv in der Frauen-Buli auf diesem hohen Niveau zu bewundern sein wird und Frau Neid die oberste Fussballlehrerin im deutschen FF ist.

    Parallelen zwischen den Sachverhalten Neid/Grings und Neid/Pohlers sind wirklich zufällig.
    Gemeinsamkeiten lassen sich für uns, die wir dank der frei zugänglichen Medienwelt von weit weg auf Beides schauen können,
    dennoch feststellen:
    Beiden Spielerinnen mangelt es nicht am notwendigen Selbstbewußtsein; auch nicht an der Fähigkeit, sich zu artikulieren.
    In dem einen Fall ist das Ergebnis bis jetzt eine Tragödie für die Spielerin und m.M. nach auch für den deutschen Frauenfussball, zum Teil auch selbstverschuldet.
    Im anderen Fall ist die Spielerin z.Z. noch am ausprobieren, wo genau das Ende des Bundestrainerinnen-Geduldfadens ist – mit der Tendenz ‚fallend‘ für die Spielerin!

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  • Ralf sagt:

    @Svenja
    Nochmal zu meiner Formel1-Metapher:
    Conny kam ja nicht mal dazu, Strafrunden in der Boxengasse zu drehen. Das setzt voraus, dass sie im Boliden mitgefahren wäre.
    Nein, sie war bei dem Reifenstapel dabei, der erst zu allerletzt ans Auto geschraubt wurde.

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  • Ruhrschnellweg sagt:

    Ich finde: hier wird unnötig verkompliziert.

    Schlicht ist das eingetreten, was viele von uns Laien vor gut 12 Monaten befürchtet hatten und da nicht eingetreten ist: das eine bestimmte Stürmerin in der Anfangsaufstellung eigentlich nichts zu suchen hat und man so in Unterzahl spielt und das es ein ziemliches Risiko darstellt, neben Idgie eine sehr junge Spielerin zu stellen, die möglicherweise dem Druck nicht standhalten kann (was auch viel verlangt ist) So isses nun gekommen.

    Und da Frau Bundestrainerin darauf nicht reagieren konnte/wollte (beim Spiel um Bronze in der Startformation sogar ein Rückschritt) und sie dazu noch von einigen bewährten Fachkräften im Stich gelassen wurde, muss man sich freuen, dass man überhaupt was in den Händen hält. Aber das hat doch bitte nix mit Terminen, Größe der BuLi oder den Vereinen (wo es sicher Baustellen gibt, kein Zweifel) zu tun!

    Es ist ganz einfach: es standen nicht die Richtigen auf dem Platz.

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  • Ralf sagt:

    @Ruhrschnellweg
    M.M. nach machst Du es Dir zu einfach!
    Wer sind denn dann die Richtigen?

    Einfach mal so die Aussage in die Botanik zu hauen:
    Es standen nicht die Richtigen auf dem Platz.

    Das stimmt grundsätzlich immer dann, wenn verloren wird!
    Das gilt für die BuLi und für die Kreisklasse.
    Das gilt dann auch für den brasilianischen Coach Borcelos, der im Finalspiel um Olympiagold offensichtlich auch die FALSCHE Mannschaft aufgestellt hat – die hat 0:1 verloren und wieder nur Silber geholt.

    Drei Tage zuvor war das aber die RICHTIGE Truppe, die hat 4:1 gegen die DFB-Frauen gewonnen.

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  • ViolA sagt:

    natürlich drängen sich parallelen auf, aber ich denke mir einfach, dass wir letztendlich zu wenig wissen um darüber urteilen zu können – gerade dies maßen sich so einige aber gerne an. dergleichen taucht immer wieder auf und so werden spielerinnen, vereinen und trainern immer worte und beweggründe in den mund gelegt, die unter umständen völlig an den haaren herbeigezogen worden sind oder einfach auch so – trotz aller „offensichtlichkeit“ (sicherlich immer eine frage des betrachters) – einfach falsch sein können. gerade im bereich männerfußball gehört es schon zum alltag und so schreien fans bei den kleinsten dingen auf. ich erinnere an ein „es gibt nur einen rudi völler“ und kurze zeit später war er der buhmann. war ja mit klinsi nicht viel anders. wenns nicht läuft wird ein sündenbock gesucht und draufgehauen. die stärke des gegners kann man aber nicht akzeptieren und respektieren.
    und damit stimme ich dir auch gleich zu, denn ruhrschnellweg macht es sich meiner meinung nach wirklich zu einfach. natürlich kann man sagen – es lief nicht, daher war es falsch so aufzustellen. das ist genau die gleiche argumentation wie „idgie ist alt und war verletzt und spielt nicht mehr so wie früher, daher soll sie daheim bleiben“. es ist zum einen immer eine frage der alternativen und zum anderen darf man die umstände und gegebenheiten nicht ausser acht lassen. ich möchte ruhrschnellweg auf den blog „dfb-elf holt glückliche bronzemedaille“ verweisen und dort vor allem auf die informativen kommentare von birgits vater. man kann von keiner spielerin erwarten, dass sie 2 jahre lang praktisch ohne pause auf höchstem niveau spielt und dann nicht irgendwann auch einfach ausgepowert ist (vor allem wenn intensive lehrgänge direkt an die bl-saison anschließen und man dann unter klimatisch noch extremeren bedingungen ein mammutprogramm absolvieren muss).

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  • Ruhrschnellweg sagt:

    Der Unterschied, Ralf, ist, dass BRA mal wieder etwas überheblich wurde, nachdem man endlich gegen die unsrigen gewonnen hatte und daher nachlässig wurde, was von einem wiedererstarkten US-Team bestraft wurde, während die Natio sich durch das Turnier rumpelte, wie wir es nur von den Männern kannten.

    KG ist nicht nur während des Turniers formschwach gewesen, sondern schon in der Rückrunde, über Smi brauchen wir gar nicht zu reden. Simon war nach der WM auch nach eigener Einschätzung ausgebrannt, wurde aber noch in jedes unbedeutende Quali-Spiel gehetzt und spielte – vom Tor abgesehen – in mehreren Begegnungen kaum BuLi-Niveau. Idgie hat durchaus ein ordentliches Turnier gespielt und da hat man nie eine andere Variante ernsthaft vorbereitet, also musste man das durchziehen – da hätte aber eine Zweikampfstarke Spielerin dazu gehört (z.B. Bartusiak oder eine nicht berücksichtigte Sonja Fuß, es gäbe noch andere). Stimmt schon: man kann nicht dauernd Top-Niveau spielen (tat man aber auch nicht – siehe Algarve-Cup), aber das begründet nicht, warum man dann immer dieselben aufstellt, mitnimmt usw.; tut man es doch, rechtfertigt der Erfolg – bleibt der aus…
    Es geht dabei überhaupt nicht um das Abschneiden (NOR, SWE und andere wären sicher da gerne hingegekommen), es geht um das doch sehr ernüchternde Auftreten in jeder einzelnen Partie des Turniers.

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  • ViolA sagt:

    kg ist – verzeih mir den wiederspruch – in der rückrunde gar nicht formschwach gewesen sondern war zunächst lange verletzt und war dann nach ihrer genesung und der langsamen heranführung an den bl-alltag eine der leistungsträgerin der mannschaft. gerade im spiel gegen saarbrücken, usw. ist es auch ihr anteil gewesen, dass der ffc am ende die nase vorne hatte.

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  • Max Diderot sagt:

    ViolA, mir erscheint Deine Argumentation wie eine Quadratur des Kreises zu sein. Mir ist nicht bewußt, dass jemand auf eine Spielerin verbal eingedroschen hat. Es wird eine inhaltliche Diskussion über die Art und Weise des Spiels der DFB-Damen geführt. Und die war halt während dieser Olympischen Spiele eher suboptimal. Und es bringt doch nichts, dieses zu verschweigen und einen Verniedlichungseffekt einzuführen, die diversen Spielerinnen ob besonderer Umstände Boni zubilligt. Ich bin auch dagegen, eine Entschuldigung dergestallt gelten zu lassen, dass einige Akteurinnen eine besonders anstrengende Saison hinter sich hatten. Denn dieser Aspekt war ja schon vor den Spielen bekannt und darf jetzt nicht als Feigenblatt für die spielerische Unzulänglichkeit der DFB-Elfen herhalten.

    Eine Mannschaft muss, nach meinem Verständnis, nicht zwangsläufig und immer aus den besten oder erfolgreichsten Einzelspielerinnen bestehen. Der Erfolg eines Teams setzt aus jenem Verständnis zusammen, dass häufig in der journalistischen Metaphorik als Chemie bezeichnet wird und ebenso oft unkalkulierbar erscheint. Und wenn ich sehe, dass die Bundestrainerinnen-Blondine ziemlich argwöhnisch der Rotation abschwört und der Macht der Gewohnheit anheim fällt, mag das im ersten Spiel noch verständlich und beim zweiten Match schon dubios erscheinen, da die Darbietungen der DFB-Damen eher an die unerträgliche Schwierigkeit des fußballerischen Seins erinnerten.

    Es geht auch nicht darum, bestimmte Spielerinnen persönlich zu verunglimpfen. Den meisten ist doch klar, dass Damen wie Prinz, Lingor u.a. unendliche Verdienste für den Frauenfußball erbracht haben. Aber bestimmte Akteurinnen, die ihren Leistungszenit scheinbar überschritten haben, mit einer plüschigen Argumentation von allen Zweifeln freizusprechen, hielte ich für mindestens ebenso verlogen.

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  • ViolA sagt:

    ich habe nie behauptet, dass die leistung super gewesen ist und ich habe auch nicht angefangen irgendetwas zu verniedlichen oder feigenblätter auszuteilen (hätte ich das tun wollen, dann hätte ich mich im gleichen atemzuge wundern müssen wieso ari und simon derart schlechte leistungen geboten haben wo sie doch diese extreme belastung einer ffc spielerin nicht hatten). ich habe stattdessen versucht eine relation der dinge zu geben (die andere offensichtlich nicht sehen wollen) und einen grund für die leistung zu nennen und dabei habe ich sicherlich niemandem einen freibrief ausgeschrieben. mir war klar, dass es menschen gibt, die (wie du) diese argumente zum teil falsch verstehen und/oder einfach unter den tisch fallen lassen und stattdessen all die jahre über eine super leistung fordern – selbst wenn dieses offensichtlich und auch realistisch gesehen nicht möglich ist.
    dass das zusammenspiel zwischen den spielerinnen nicht klappen würde, konnte im niemand vorraus sehen, zumal sich die spielerinnen ausnahmslos gut kennen und bereits hervorrangend zusammen gespielt haben. nun mit dem argument zu kommen „tja, da hätte man von anfang an andere mitnehmen sollen – auch wenn sie nicht die hervorragenden einzelspielerinnen sind“ finde ich völlig fehl am platz. das geschrei wäre groß gewesen, hätte frau neid spielerinnen wie kg daheim gelassen. es hätte kaum einer verstanden. also saß man mit dem problem wie es war auf der anderen seite der erdkugel und hat sich überlegt was man machen soll. ich glaube nicht, dass irgendwer sich dort illusionen gemacht hat oder die eigene leistung kaschieren wollte.
    was die entscheidungen der trainerin angeht, so herrscht hier – glaube ich – allgemein ein konsenz der darin besteht, dass man ihre entscheidungen nicht nachvollziehen kann.

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  • ViolA sagt:

    ach noch etwas… was mir so auf die binsen geht ist, dass hier so einige herrschaften zu vergessen scheinen, dass es MENSCHEN sind, die bereit sind ihre gesundheit und viel zeit ihres lebens zu opfern und keine maschienen die nach belieben und erwartungen immer super gut funktionieren. und wo menschen sind, gibt es fehler. fußball ist spitzensport und eine marke, aber deswegen sollte man die menschen dahinter nie vergessen.

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  • Conny68 sagt:

    @Viola
    Ich habe schon in einem anderen Beitrag geschrieben, dass ich es sehr angenehm empfinde, in welcher Art und Weise diese Diskussion stattfindet. Wenn man andere Foren anschaut – gerade was den Männerfußball angeht – dann weiß man dieses sehr zu schätzen. Ein großes Lob auch an Markus, der kritisch, aber immer sachlich mit seinen Beiträgen die Diskussionen ins Rollen bringen.

    Für mich ist die Frage, was für einen Anspruch hat man – als Spielerin, Trainerin, Funktionärin und als Fan an den Frauenfußball. Den Anspruch, den die Deutsche Nationalmannschaft über viele Jahre hatte und womit die Fans begeistert wurden, war ihre offensive, mitreißende Spielweise. Schöner Fußball und Erfolg gingen Hand in Hand. Jetzt ist doch die Frage, was läuft verkehrt? Letztes Jahr gab es noch den WM-Erfolg mit einigen überzeugenden Spielen, dieses Jahr bei Oly Bronze mit sehr wenig gelungenen Auftritten. Und wie geht es dann weiter…

    An dieser Stelle will ich ausdrücklich betonen, dass ich mich keinesfalls auf die Spielerinnen einschieße. Dafür habe ich einen viel zu großen Respekt vor ihren Leistungen. Durch sie hat der Frauenfußball viele neue Fans gewonnen, mehr Aufmerksamkeit erhalten und von dem profitieren wir alle.

    Aber jetzt gehört die Arbeit von Silvia Neid und ihrem Trainerstab dringend auf dem Prüfstand. Wenn das nicht passiert, reicht es vielleicht zukünftig nur noch zu Blech und Rumpelfußball.
    Auch ich halte es für ein Problem, dass Silvia Neid einen Freifahrtsschehin bis 2013 erhalten hat. Wie kritikfähig ist die Bundestrainerin? Geht sie selbstkritisch mit ihren Entscheidungen um? Wieviel persönliche Eitelkeiten spielten bei der Zusammenstellung des Kaders, bei den Ein- und Auswechslungen eine Rolle?

    Ich gebe Max absolut recht – bei einem Mannschaftssport kommt es auf die richtige Chemie an. Man sollte als Trainerin wissen, mit welcher taktischen Ausrichtigung will ich spielen, wie flexibel will ich sein und welche Spielerinnen können dieses umsetzen. Man sagt ja auch gerne, eine Spielphilosophie entwickeln.
    An Spielerinnen einen Viererkette kann man zum Beispiel den Anspruch haben, dass sie die ersten Offensivspielerinnen sind, das heißt einen konstruktiven Spielaufbau in die Wege leiten können. Ich weiß nicht, was Ari und Annike mit auf den Weg bekommen haben – Bälle wegdreschen, lange Bälle nach vorne spielen, möglichst nur bei Ecken nach vorne geben – schade, wenn es so wäre, ärgerlich, wenn sie tatsächlich nicht mehr können.

    Wir wissen alle, der Frauenfußball hat einen anderen Stellenwert als der Männerfußball. Letztere stehen vielleicht unter einem größeren öffentlich Druck, aber der Frauenfußball muss besondere Leistungen bringen, um weiter nach vorne zu kommen. Das ist einfach so – machen wir uns nichts vor. Mit dieser Spielweise, wie jetzt bei den Oly gezeigt, werden wir weder neue Fans noch Sponsoren dazu gewinnen.

    Es gab bei dieser Diskussion wirklich viele gute und nachvollziehbare Argumente, um eine Begründung für die Leistung der Deutschen Nationalmannschaft zu finden.
    Wir wissen aber letztlich nicht, ob eine Birgit Prinz ausgebrannt war oder der Druck, Gold zu gewinnen, einfach nur lähmte, ob Conny Pohler zu kritisch war, Simone Laudehr nur von ihrer guten Leistung bei der WM profitierte, genau wie Smisek, ob die Mannschaft nicht topfit in das Turnier ging, die Stimmung insgesamt schlecht war, die Bundestrainerin die Mannschaft falsch einstellte…
    Wir können das ganze nur aus der Ferne, mit unserem Fußballverstand, unserer Leidenschaft für diesen Sport, unseren eigenen Gedanken bewerten und hoffen, dass die Verantwortlichen bereit sind, mit diesen Leistungen ehrlich und kritisch umzugehen und vielleicht auch dann notwendige Veränderungen vorzunehmen – vorausschauend auf die WM 2011.

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  • ViolA sagt:

    ich weiß, dass hier durchaus human diskutiert wird im vergleich zu anderen foren. dennoch habe ich auch hier kommentare gelesen (wenn gleich auch nicht mehrheitlich), die für mich übers ziel hinausschossen. da kann man genauso wie bei der leistung der spielerinnen fragen, ob man dies einfach kritiklos hinnehmen muss.

    ansonsten stimme ich dir durchweg zu. was das problem der abwehrkette als offensivkraft angeht läßt sich tatsächlich schwer beurteilen. allerdings hatte ich oftmals den eindruck, dass die spielerinnen so verunsichert waren (durch ihre probleme), dass sie in solchen situationen dann auf die kreativelose nummer sicher gegangen sind – auch in unbedrängten situationen.

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  • Detlef sagt:

    Grundsätzlich bin ich mit dem Meisten hier gesagten einverstanden!!!
    Aber mich stört so ein wenig der Vorwurf, dass wir ja alle nicht wissen können, was die Bundestrainerin denkt, was da im stillen Kämmerlein so gesprochen wird, usw!!!
    Dies ist ein Diskussionsforum, und kein Hellseher-Convent!!!
    Es gehört also auch immer etwas Spekulation dazu, wenn man hier etwas schreibt!!! Grundsätzlich sind auch nicht die Spielerinnen das Problem!!! Denn wenn ihnen SN eine Einladung zu Lehrgängen und großen Turnieren schickt, werden wohl alle diese Einladung annehmen!!! Entscheidend ist doch, was die Bundestrainerin aus dem sich ihr anbietenden FUNDUS macht!!! Der Job eines Trainers, erst recht der des Bundestrainers, wird oft viel zu wenig gewürdigt!!! Da heißt es dann, naja, er/sie konnte ja nichts machen, denn auf dem Platz standen ja Andere!!!
    Aber das ist nicht ganz richtig, denn der JOB fängt ja schon viel, viel früher an!!!
    Und ich muß dem Vorschreiber recht geben, der gesagt hat, dass nicht gegen jeden Gegner, und auf jedem Platz, und bei jedem Wetter, immer das gleiche „Paket“ funktioniert!!! Da ist der Vergleich zur Formel 1, gar nicht so weit hergeholt!!! Auch Formel 1 ist ein Mannschaftssport, und jedes Rädchen muß da funktionieren!!!
    @Viola,
    mit dem meisten bin ich einer Meinung, was Du geschrieben hast. Aber WARUM behauptet die Bundestrainerin, sie hätte eine Mannschaft, die topfit ist, wenn der Großteil davon eine Mammutsaison hinter sich hat??? Auch ARI und NATZE haben in Schweden eine MORDSVORBEREITUNG (NATZE wörtlich), und eine Liga mit vielen englischen Wochen hinter sich!!!
    Hätte man da nicht anders trainieren müssen???
    Fehlt ihr womöglich noch die Erfahrung damit???
    Und WARUM ist sie dann nicht in der Lage dazu, auf unterschiedliche Situationen, flexibel zu reagieren, sondern immer wieder nur mit Schema F??? (übrigens schon bei der WM)
    Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, ein Großteil aller Ursachen, lag bei der mangelhaften Qualität des Trainergespanns!!!
    Natürlich braucht das auch Zeit, bis sich so ein Gespann mal eingearbeitet hat!!! Und ihnen müssen auch Fehlschläge eingeräumt werden!!! Aber EHRLICH sollten sie sein, und SELBSTKRITISCH!!!
    Da kann ich die Zeit kaum abwarten, bis Birgit Prinz mal Bundestrainerin wird!!! Von ihrem Vater wissen wir, dass sie wohl von kleinauf gelernt hat, sich selbst zu hinterfragen, und ein Freund von „Schöngeschwafel“ war sie ja auch noch nie!!!
    Frau Neid kann man also nur raten, sich ein großes Beispiel an ihrer Spielführerin zu nehmen!!!
    Ihre Äußerungen nach dem Spiel gegen Brasilien, waren wohl an IGNORANZ kaum zu übertreffen!!! Da haben sich viele Spielerinnen bestimmt geschämt, für ihre Trainerin!!!
    Ich hoffe aber, dass die Berichterstattung von den zukünftigen Spielen der FF-Natio, sich ein Beispiel an Bernd Schmelzers Kommentaren nimmt!!! Endlich scheint die Zeit dafür reif, mit all den Lügen und Lobhudeleien eines Norbert Galeskes abzuschließen!!!
    Kritik ist (genau wie Lob) absolut wichtig, wenn man sich verbessern möchte!!! Wer aber keine Kritik verträgt, der ist absolut falsch in diesem JOB!!!

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  • ViolA sagt:

    nun detlef, ich wollte deutlich machen, dass wir ihr nichts unterstellen sollten, was wir nicht beurteilen können. deswegen kann man aber dennoch kritik üben. ich kann sagen „es ist mir unverständich wieso conny nicht spielen durfte und ich finde es eine absolute frechheit“. aber zu sagen „frau neid hat ein problem mit connys art und hat sie deswegen nicht spielen lassen“ ist eine andere aussage. und mit sowas wäre ich vorsichtig.
    ich sehe neids entscheidungen durchweg kritisch, allerdings hätte ich oftmals auch nicht gewußt was besser machen.
    wie gesagt. kritik gerne, aber eben fundiert und nicht mit dem vorschlaghammer 😉

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  • Ralf sagt:

    @Detlef
    Auch wenn ich mich erst seit ein paar Wochen hier an der einen oder anderen Diskussion beteilige, fände ich es schon netter und vor allem höflicher, wenn ich nicht als ‚Vorschreiber‘ tituliert werden würde.

    Wenn man selbst auf den Diskussionsbeitrag eines Anderen eingeht oder diesen für einen eigenen aufgreift, dann kann man doch den Ur-Verfasser auch persönlich ansprechen.

    @ViolA
    Die Aussage: „Frau Neid hat ein Problem mit Conny’s Art…“
    Ich denke mal, da hast Du wohl eher mich gemeint, und nicht Detlef? …dass ich mit meiner Interpretation des Sachverhalts vorsichtiger sein sollte!

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  • Detlef sagt:

    @Viola,
    ich kenne CONNY persönlich, denn auf Grund ihrer offenen Art, war es eigentlich sehr einfach, mit ihr ins Gespräch zu kommen!!! Ich gehöre auch zu jenen TURBINE-Fans, die heute noch mit ihr reden, auch wenn sie jetzt in Frankfurt spielt!!! Sie weis das auch zu schätzen, und so quasseln wir nach dem Spiel über dies und das!!! Ich kenne auch ihre Eltern, denn wir sind uns bei Spielen oft begegnet, bzw gemeinsam zu Auswärtsspielen gefahren!!! Ich kenne also ihre sehr direkte Art, die bei vielen Leuten auf Ablehnung stößt!!! Vermutlich auch bei der Bundestrainerin!!!
    Ich erinnere mich auch nicht, jemals den „Vorschlaghammer“ rausgeholt zu haben!!! Wenn ich kritisiere, dann immer mit Begründung, sonst wird es unseriös und kindisch!!!

    @Ralf,
    ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage!!!
    Ich hatte mir den ganzen Blog durchgelesen, und Dein Argument war bei mir hängengeblieben!!! Ich war aber nun zu faul, nochmal den ganzen Blog zu durchforsten, um den Urheber zu ermitteln!!!
    Sorry wenn ich Dich gekränkt haben sollte, aber „Vorschreiber“ finde ich nun nicht abwertend, oder beleidigend!!!
    Also Faulheit ist ja eine mäßige Sünde, und sollte am Sonntag erlaubt sein!!!

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  • ViolA sagt:

    @ralf
    ich wollte die aussage eher allgemein tätigen (habe wahllos ein beispiel ausgesucht) und habe es auf niemanden speziell bezogen. es konnte sich also jeder angesprochen fühlen oder auch nicht. 😉

    @detlef
    es freut mich, wenn du conny persönlich kennst und dich gut mit ihr verstehst. nur verstehe ich in diesem fall den zusammenhang nicht so ganz?

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  • Ralf sagt:

    @ViolA
    Ja dann bin ich wieder beruhigt.
    Ich werde meinen Betablocker auch umgehend absetzen!

    @Detlef
    Mach‘ Dir mal keinen Kopp!
    Du hast mich weder gekränkt noch beleidigt.
    Sehr freundlich, dass Du überhaupt reagiert hast.
    Da habe ich in anderen Foren schon ganz andere Reaktionen erlebt.

    Ich hätte noch eine ganz andere Bitte, an Alle gerichtet:

    Hat jemand zu diesem frühen Zeitpunkt schon einen Plan, WO in der Schweiz genau das Spiel am 02.10.08 stattfindet?

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  • djane sagt:

    @Ralf, laut DFB ist das Spiel bereits am 01.10.2008. Und laut eines Onlinesportdienstes (sportmobile oder so) findet es in Basel, Schützenmatte statt. Anpfiff ist 16h.

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  • Ralf sagt:

    @djane
    Vielen Dank!!!
    Vor 2 Stunden hab‘ ich auf der DFB-Page aber ziemlich sicher noch 02.10.08 gelesen.
    Sei’s drum, egal – trotzdem Scheibenkleister; Donnerstag vor’m Feiertag wär irgendwie schlauer gewesen!
    Und 16:00 Uhr ist schon wieder diese dusselige Anstoßzeit, bei der immer nur das halbe Spiel angeschaut werden kann.

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  • djane sagt:

    ja, da kursierten zwei Daten im Netz. Und solange die Partien zu so komischen Zeiten stattfinden mache ich mir auch wenig Hoffnung, daß die Zuschauerbeteiligung angemessen sein wird. Auch wenn es sich „nur“ um die Quali handelt. Bin gespannt, ob das Spiel überhaupt übertragen wird- man weiß ja nie…

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  • Max Diderot sagt:

    Auf der offiziellen Seite des Schweizer Fußballverbandes ist das Spiel mit dem Datum 2. Oktober gelistet. Soweit ich weiß, sind die Mittwoch-Termine den CL-Spielen als auch offiziellen Pflichtspielvereinbarungen der Männernationalmannschaften, durch die FIFA und/oder den Kontinentalverbänden, vorbehalten.

    Hier der Link
    http://www.football.ch/nm/de/Frauen_A-Team-TP.aspx

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  • djane sagt:

    Hm, der DFB und auch der Stadionbetreiber Old Boys Basel vermelden den 01.10. Abwarten und Tee trinken

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  • Detlef sagt:

    @Viola,
    ich wollte Dir damit eigentlich nur aufzeigen, dass ich einige Dinge nicht nur vermutet habe!!!

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  • ViolA sagt:

    @detlef
    das ist ein argument. 😉

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  • Ralf sagt:

    @djane
    @Max Diderot
    Ich habe soeben nochmals über den zur Verfügung gestellten Link beim Schweizer Fußballverband nachgeschaut – 02.10.08 16:00 Uhr.

    Die DFB-Page sagt: 01.10.08! Auch jetzt mit Uhrzeit und Spielort.
    Das war gestern noch nicht so!

    Also grundsätzlich stimme ich Deinen Auskünften, Max, zu 100% zu.
    Das muss schon lange her sein, dass unsere Natio bei einem Quali-Pflichtspiel (FIFA, UEFA) NICHT an einem Donnerstag oder Sonntag gespielt hat.

    Bemerkenswert finde ich, dass der DFB die Daten von einer Homepage eines Stadionbetreibers bzw. CH-Erstligisten übernimmt, und sich offenbar nicht mit dem Nationalverband abstimmt.

    Gilt in der Schweiz: Kantonsrecht vor Bundesrecht – oder wie muss man das interpretieren?

    Oder ist es einfach mal nur – ein wenig langsaaaaamer, als in Deutschland?

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  • Max Diderot sagt:

    Ein Frauenfußballspiel in einem Stadion mit dem Namen „Old Boys“ abhalten zu wollen, hat ja für sich schon etwas neckisches. Ein Schelm, wer sich unwillkürlich an die inhaltliche Diskussion über einige DFB-Aktricen während der vergangenen Olympiade erinnert fühlt.

    Nun meldet aber auch die offizielle UEFA-Seite den 1. Oktober als Spieltermin. Hier der Link:

    Ob in der Schweiz die Dinge etwas beschaulicher ablaufen als in unseren Breiten? Vermutlich, aber diese Lebensweise hat ja auch einen gewissen Charme.

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