Deutschland quält sich zum Etappenziel

Von am 13. August 2008 – 10.43 Uhr 13 Kommentare

Als in einer saft- und kraftlos wirkenden deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft Birgit Prinz wenige Minuten vor Spielende zu einem ihrer kraftvollen Antritte ansetzte, mag sie bereits intuitiv gespürt haben, wie nah die DFB-Elf am Abgrund wandelte. Denn eine 0:1-Niederlage gegen Nordkorea hätte, wie sich allerdings erst später herausstellte, das Turnier-Aus bedeutet.

Prinz tankte sich also auf der linken Seite an zwei körperlich unterlegenen nordkoreanischen Abwehrspielerinnen vorbei, schoss, und die eingewechselte Anja Mittag stand goldrichtig und staubte den Abpraller dankend an. Ein Tor der oft Geschmähten, das möglicherweise rechtzeitig vor dem Duell mit Lieblingsgegner Schweden am Freitag die Fesseln gelöst hat.

„Es gibt immer Zweifel, ob man die Leistung auch tatsächlich auf den Punkt umsetzen kann“, hatte Bundestrainerin Silvia Neid bei der vergangenen WM in China einmal im Interview gesagt. Und es dürfte nach dem 1:0-Zittersieg gegen die Asiatinnen, das deutete sich im TV-Interview nach dem Spiel an, in Neid mächtig gebrodelt haben. „Wir haben nach vorne heute nicht gut gespielt, kamen immer wieder in Bedrängnis und hatten viele Ballverluste“, so Neid.

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Angerer in Topform
Das eigene Potenzial abrufen und die Leistung umsetzen konnten im bisherigen Turnierverlauf nur wenige. Etwa Torhüterin Nadine Angerer, die seit der WM im Vorjahr weiter gereift ist und mit ihrer stoischen Ruhe, Souveränität und zahlreichen Paraden das Team im Turnier gehalten hat.

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Unfassbare 810 Minuten, WM und Olympia zusammen genommen, hat die DFB-Elf kein Gegentor mehr kassiert. Bei aller Wertschätzung für Angerer – ein Kompliment für die gegnerischen Sturmreihen ist das nicht, denen es oft an der nötigen Abgebrühtheit mangelt.

Dass die deutsche Innenverteidigung derzeit nicht immer besonders stabil aussieht, liegt auch daran, dass das Abwehrverhalten des gesamten Teams verbesserungswürdig ist. Ariane Hingst und Annike Krahn haben somit deutlich mehr Arbeit als sonst, was die Fehleranfälligkeit und die Anzahl der brenzligen Situationen erhöht.

Probleme im Mittelfeld
Renate Lingor ist im Mittelfeld das Bemühen anzumerken, die Fäden in die Hand zu nehmen. Dies gelingt ihr bisher phasenweise, der Trend zeigt nach oben. Simone Laudehr gehört derzeit eher zu den Sorgenkindern im Team. Sie kann nicht an die Form anknüpfen, die sie im Vorjahr zur WM brachte und dort auszeichnete. Nach dem WM-Sieg wurde sie ein wenig aus der Bahn geworfen, wie sie selbst kürzlich in einem lesenswerten Interview einräumte.

Doch vielleicht noch mehr beeinflusst die Mannschaft derzeit, dass Kerstin Garefrekes bisher ebenfalls nicht an die tollen Leistungen anknüpfen kann, die sie bei früheren Turnieren oder auch beim 1. FFC Frankfurt in diesem Jahr schon gezeigt hat. Dadurch mangelt es nicht nur an offensiver Durchschlagskraft, sondern auch an Entlastung für andere Spielerinnen und Mannschaftsteile. Somit steht auch Sandra Smisek im Sturm meist allein auf weiter Flur und bekommt nur wenige Anspiele und Entfaltungsmöglichkeiten.

Schweden als Aufbaugegner?
„Wir fabrizieren zu viele Fehlpässe. Da müssen wir mehr Ruhe reinbringen, auch mal einfachere, sicherere Bälle spielen. Und das Timing beim Passspiel müssen wir verbessern, mal stimmt der Zeitpunkt des Abspiels nicht, mal müssen wir uns besser vor dem Ball bewegen“, sagt etwa Linda Bresonik. Denn durch die vielen Fehlpässe entsteht Mehraufwand an Laufarbeit, Gift bei den schwierigen äußeren Rahmenbedingungen.

Dass die Automatismen nicht wie gewohnt funktionieren, mag auch daran liegen, dass die Vorbereitungszeit auf Olympia deutlich kürzer war als vor der WM. Nur vier statt sieben Lehrgänge standen auf dem Programm. Doch trotz aller Probleme „haben wir in einer Hammer-Gruppe sieben Punkte geholt und sind Zweiter geworden. Darauf müssen wir aufbauen und nun fürs Viertelfinale neue Kräfte sammeln“, so Neid.

Dort wartet am Freitag Schweden, eine Elf, dass sich in den vergangenen Jahren zu einer Art Lieblingsgegner des deutschen Teams entwickelt hat. „Wenn Schweden gegen Deutschland spielt, gewinnt immer Deutschland“, sagte Ariane Hingst vor einigen Monaten. Wird sie auch diesmal Recht behalten?

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • Rainer sagt:

    Ich denke mal, dass Deutschland Topfavorit ist. Aber andererseits hat Lotta Schelin möglicherweise endlich den Durchbruch zur Weltklasse geschafft, zu der sie gehört. Und falls sich Thomas Dennerby und Lillie Persson am Freitag endlich für die athletische Jessica Landström als zweite Sturmspitze entscheiden sollten, könnte es trotz allem recht spannend werden.

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  • idgiefan78 sagt:

    ANGERER – STEGEMANN, KRAHN, HINGST, BRESONIK – LAUDEHR – BEHRINGER, LINGOR, KG – PRINZ, POHLERS

    Ich bleib dabei… wenn wir endlich von der Doppel-6 wegkommen und Idgie mit allen Freiheiten zentral und offensiv spielen darf dürfte Schweden kein Problem sein. Mein Tipp: 2:0 durch Pohlers und Lingor!!! 🙂

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  • Max Diderot sagt:

    Mir ist das nicht ganz klar, weshalb häufiger von der Doppelsechs geschrieben und damit Bezug zum Spiel der deutschen Damen genommen wird. Ich habe keine entsprechende personelle Ordnung im Mittelfeld gesehen, die im Stande gewesen wäre, die Mehzahl der gegnerischen Angriffe zu unterbinden. Eine moderne, flexible Spielausrichtung setzt doch beides voraus: Der Sturm beginnt in der Defensive – die Verteidigung in der Offensive. Aber die überwiegende Aufregung-im-Hühnerstall-Spielanlage der deutschen Damen erinnerte eher an den Besuch des Fuchs‘ in demselbigen und ließ Abgeklärtheit vermissen.

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  • Conny68 sagt:

    @Max Diderot
    Es gibt ja viele taktische Ausrichtungen, eine z.B. man soll den Ball möglichst vom eigenen Tor fernhalten, das heißt das Spiel in die gegnerische Hälfte verlagern.
    Dafür muss man aber Druck erzeugen – und zwar schon recht früh in der gegnerischen Hälfte.
    Eine taktische Ausrichtung mit einer „Doppelsechs“ geht meistens aber zu Lasten einer Angreiferin/eines Angreifers. Diese Variante hat sich ja auch im männlichen Fußball in einigen Nationalmannschaften und Vereinen durchgesetzt. Man erinnere sich bei der EM an einen gewissen Luca Toni, der allein auf weiter Flur verzweifelt Freistösse geschunden hat oder hoffte, dass ihm irgendwann mal ein Ball auf den Kopf fällt.

    Natürlich kann man durchaus auch mit zwei „Sechsern“ offensiv agieren, wenn man dafür entsprechende Offensivqualitäten besitzt.

    Dieses ist im Moment aber bei der Deutschen Nationalmannschaft leider nicht der Fall. Garefreekes und Behringer bringen viel zu wenig Entlastung nach vorne und wenn Birgit Prinz nicht 100%ig funktioniert, haben wir offensiv ein echtes Problem. Wenn von den „6ern“ dann auch noch Laudehr spielerisch in ein Loch fällt und Lingor zwar eine aufsteigende Formkurve zeigt, aber auch noch nicht die Spielgestalterin ist, die wir uns wünschen, dann fehlt ganz viel Kreativität.

    Ich halte eine Lingor auf der Sechs für verschenkt. Ich würde sie hinter die beiden Spitzen Pohlers – Prinz stellen. Rechts oder links könnte man durchaus mal nicht mit Behringer oder Garefreekes beginnen. Eine Bresonik könnte ich mir gut im Mittelfeld vorstellen – aber sie ist im Moment das stärkste „Glied in der Kette“ und darf aus diesem Abwehrverbund fast nicht herausgenommen werden.

    Nun gut, Frau Neid ist eine ausgebildete Fußballlehrerin und arbeitet mit den Mädels tagtäglich zusammen. Sie wird hoffentlich wissen, was zu tun ist … Aber falls sie das lesen sollte…sie kann ja mal drüber nachdenken 🙂

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  • Ruhrschnellweg sagt:

    Egal, welches System: es bringen mehrere Spielerinnen ihre Leistungen nicht, und die sind im Artikel korrekt benannt worden, abgesehen davon, dass Smi nicht nur allein ist, sonden auch nicht beweglich und Ball sicher genug scheint…
    es stellt sich bislang für mich weniger die System als vielmehr die Formfrage und die, warum nicht die eine oder andere mal von Anfang an ran darf, CoPo an erster Stelle…

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  • idgiefan78 sagt:

    @Conny68: Ich sehe, wir sprechen die gleich Sprache… 😉 Ich hoffe auch, dass Frau Neid hier ab und zu mal reinschaut!! Wenn man immer von Leistung spricht… frage ich mich echt, wieviel Leistung eine Conny Pohlers denn noch bringen soll um endlich in die Startelf der Natio zu rutschen! Letzte Saison hat sie schon sehr starke gespielt und durfte net mal mit zur WM. Was man eigentlich schon gar nicht mehr toppen kann, hat sie in der Saison 07/08 trotzdem getoppt!! Respekt und große Anerkennung Conny!! Und ist mehr als zu Recht im Olympiakader!! Aber warum das sie ab dem Unterhaching-Länderspiel (wenn mich net alles täuscht…) plötzlich aus der Start-Elf rutscht, verstehe wer will… Aber ich komm da mit den Neid’schen Gedankengängen nemme mit!? 🙁

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  • Rainer sagt:

    @Conny68 und @idgiefan78: Ich kenne Silvia Neid zwar nicht, gehe aber davon aus, dass sie immer wieder mal auch hier rein schaut. In Schweden lesen die meisten Spielerinnen regelmässig z.B. http://www.damfotboll.com und manchmal wird man (als Schreibender) von Spielerinnen angesprochen. Bei einem Spielbericht hatte ich zuletzt einen typischen Interferenzfehler zwischen Deutsch und Schwedisch produziert und eine Spielerin, die ganz gut Deutsch kann, schickte das dem ganzen Team weiter…
    Hallo Silvia Neid also!

    Zurück zum Thema:

    Bin sehr gespannt, wie das Duell mit den Schwedinnen morgen ausgeht. Die Deutschen eher in schlechter Form, aber mit einer überragenden Nadine Angerer und mit der Erfahrung aus so vielen hervorragend abgeschlossenen Turnieren. Plus der Megabilanz gegen Schweden. Ari Hingsts Lieblingsgegner, sie hat noch nie gegen Schweden verloren…

    Die Schwedinnen mit leicht steigender Form. Mit einer Lotta Schelin, die in ihren besseren Momenten zu den weltbesten Stürmerinnen gehört. Allerdings mit Verletzungssorgen. Nilla Fischer und Sara Thunebro sind angeschlagen, Fischer wird morgen wohl fehlen.

    Ich denke, dass sich am Ende die deutsche Erfahrung und Coolness durchsetzt und wir dann am Montag im Semifinale eine heisse Partie gegen Brasilien erleben werden.

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  • SCW sagt:

    Ich denke auch wie Rainer dass Deutschland das Glück besitzen wird und ins Halbfinale einzieht. Brasilien wird (irgendwie) Norwegen schlagen und dann kommts erneut zum Knaller Deutschland – Brasilien und diesmal hoffentlich mit einem sieg á la WM Finale 2007. Hoffe Marta hat wirklich ein Angerer-Syndrom xD
    Aber es ist keinesfalls ein Selbstläufer und alles andere als leicht die „Mission Gold“ erfolgreich abzuschließen, zumal die Vorrundenspiele alles andere als überzeugend waren und doch eher Zitterpartien gleichkamen. Im Finale würde dann vermutlich die USA warten (ggf Gastgeber China) und das wäre dann erneut eine harte Aufgabe. Warten wirs ab und drücken unseren Frauen (erstmal) für morgen die Daumen!!!
    Weiß jemand ob das Spiel übertragen wird (wegen den ganzen Ruder- / Kanuveranstaltungen welche heute „ins Wasser gefallen“ sind)??? Wir FF-Fans sind ja schon mehr als genug bestraft worden in den Vorrunden spielen 🙁
    Oder überträgt Eurosport vllt wieder im Live-Stream??

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  • Detlef sagt:

    Ich hoffe zumindest darauf, dass Frau Neid INTERN mal ordentlich LUFT abgelassen hat!!!
    Wenn sie sich schon nach AUSSEN so hinstellt, als wäre es eine tolle Leistung gewesen, so hoffe ich doch sehr, dass sie einigen Spielerinnen mal ordentlich den Kopf wäscht!!! Ihre ganze Körpersprache, während und nach dem Spiel, verriet doch mehr als deutlich, dass sie STINKSAUER war!!!
    Was sie der Presse sagt, ist doch nicht so wichtig, was sie der Mannschaft zu sagen hat, darauf kommt es jetzt an!!! :rolleyes:
    Eigentlich müßte sie das Team komplett umkrempeln, wenn sie denn mal ihren „Leistungsanspruch“ geltend machen würde!!! Dabei bringt es jetzt nix, den DAHEIMGEBLIEBENEN nachzutrauern, die Sache ist DURCH!!!
    Also muß man mit dem „Material“ auskommen, das mit nach China gereist ist!!!
    Ich würde ihr Folgendes raten,
    Vier Spielerinnen, würde ich aus der Startformation nehmen,
    1. Annike Krahn
    2. Simone Laudehr,
    3. Melanie Behringer,
    4. Sandra Smisek.
    dafür würde ich folgende bringen,
    für 1 = BABETT PETER,
    für 2 = Saskia Bartusiak,
    für 3 = CONNY POHLERS,
    für 4 = ANJA MITTAG
    Dann würde ich ein paar Positionen tauschen,
    Linda Bresonik ins Mittelfeld, neben Renate Lingor auf die Doppel 6.
    Dafür Bartusiak hinten links in die Abwehr.
    Außerdem würde ich Steegemann und Garefrekes die Position tauschen lassen. Würde also folgendermaßen aussehen,

    Tor: NADZE ANGERER

    Abwehr: Garefrekes, PETER, HINGST, Bartusiak

    Doppel 6: Lingor, Bresonik

    Davor dann: Steegemann, Prinz, POHLERS

    Davor dann: ANJA MITTAG,
    meinetwegen auch alle 4 auf einer Reihe!!! :rolleyes:

    Begründung;
    1. Annike hat noch kein einziges gutes Spiel gemacht, und irgendwann geht es mit ihr schief da hinten. BABETT hat schon oft in der IV gespielt, sowohl bei TURBINE, als auch in diversen U-Natios.
    2. Simone Laudehr läuft ebenfalls ihrer Form hinterher, Irgendwer muß ihr das Schild mit „tritt mich“ umgehängt haben, sie bekommt mit Abstand am meisten auf die Socken. Also bekommt sie einen „Schonplatz“ auf der Bank!!! Für sie muß unbedingt Linda Bresonik in die deutsche Kreativzone!!! Vielleicht erinnert sich Renate Lingor dann wieder, wozu sie eigentlich die Nummer 10 auf dem Rücken trägt. Wenn sie an ihre Leistung gegen Nigeria anknüpfen könnte, wäre viel gewonnen!!!
    Für Bresonik muß jemand in die Abwehr, und es bleibt nur Saskia Bartusiak übrig. Sie ist dort sicher die bessere Wahl, als die zweikampfschwache Lingor, oder die komplett neben sich stehende Laudehr!!!
    3. Melanie Behringer hat gut begonnen, aber baute in jedem weiteren Spiel mächtig ab. Für sie sollte die, nun unter Hochspannung stehende, CONNY POHLERS auf den Platz. Sie kann gute Flanken schlagen, und ist immer für ein Tor gut!!!
    4. Sandra Smisek läuft sehr viel, aber oft vergebens!!! Das liegt natürlich auch an den oft miserablen Zuspielen aus dem Mittelfeld. Gegen Brasilien hatte sie eine große Chance, aber ansonsten gelang ihr in 65 min viel weniger, als ANJA MITTAG in 25 min!!! Wenn ANJA nach 45 min nicht überzeugt, kann es ja Lira Bajramaj versuchen!!!
    Da auch Kerstin Garefrekes von dieser seltsamen Olympiaschwäche betroffen ist, würde ich sie nach hinten in die Abwehr ziehen!!! Ihre Namensvetterin Steege, hat schwach im Turnier begonnen, und steigerte sich dann aber von Spiel zu Spiel. Ihre Vorstöße waren zuletzt viel gefährlicher, als alles was KG da nach vorn ablieferte!!! Gute Freistöße, kluge, gefährliche Flanken, und sogar ein Tor konnte sie erzielen!!! 😉
    Ich weis, eher legt der VATER RHEIN den Rückwärtsgang ein, als dass Frau Bundestrainerin ihre DENKPROZESSE ändert!!! Alles wird in der Startaufstellung genau so bleiben, da bin ich ziemlich sicher!!! X(
    Und sollten die Schwedinnen dann morgen einen guten Tag erwischen, kann uns auch NADZE nicht mehr im Turnier halten!!! 🙁
    Allerdings muss man abwarten, was die TRE-KRONORS leisten können!!! Eine Lotta Schelin allein, kann es dann auch nicht richten!!!
    Vieles wird auch von Vickan abhängen, wie sie drauf ist!!! Ich glaube, dass Schweden noch immer nicht den Weggang von Malin Mosström kompensieren kann. Sie haben wohl ein ähnliches Mittelfeld-Problem, wie Deutschland!!! Also mal abwarten, wer seine Probleme am besten im Griff hat!!!

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  • SCW sagt:

    Detlef, ich stimme dir zu mit den Positionen Smisek (voll und ganz) und Simon (ab und an). Aber STEGE (Sie wird mit einem „E“ geschrieben 😉 ) und KG tauschen?? Naja.. Kerstin Stegemann offensiv okay, wie im Verein.. aber KG kann man nicht in die Abwehr stellen!
    Das mit Sassi + Linda wäre nen Versuch sicherlich wert.

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  • Detlef sagt:

    @SCW,
    WARUM kann man KG nicht in die Abwehr stellen???
    Sie ist schnell und Kopfballstark!!! Und für das destruktive Spiel, muss sie nicht unbedingt kreativ arbeiten!!! Wir haben keine Abwehrspielerin mehr, wenn Bartusiak für Bresonik außen verteidigt, und BABETT PETER in die IV rückt!!! Wenn Du nur 18 Spielerinnen zur Verfügung hast, sind Deiner Flexibilität sehr enge Grenzen gesetzt!!!
    KG hat auch schon in der Abwehr gespielt, als Stege damals verletzt war!!! Hat sie gar nicht mal so schlecht gemacht!!!

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  • Spocky sagt:

    @ Detlef = Deine Vorschläge sind wirklich gut; aber leider viel zu spät …! Wenn Du vielleicht selbst mal Fußball gespielst hast, dann müsstest Du wissen, dass alle Spielerinnen, die bisher nur „Bankdrücker“ waren, die müssten sich erst einmal langsam einspielen – und diese Zeit ist in einem Ko-Spiel leider nicht gegeben …!
    Frau Neid hätte eigentlich spätestens nach dem zweiten Vorrundenspiel ein paar Positionen tauschen müssen …!
    Ich glaube auch, dass heute wieder die gleichen Mädels anfangen …!
    Aber da auch die Schwedinnen wohl noch nicht spielerisch so überzeugt haben, ist dies ein ziemlich offenes Spiel = ich tippe, dass es in die Verlängerung geht und dann evtl. Elfmeterschießen …!
    Bei aller Kritik drücke ich trotzdem den Mädels die Daumen; ich zitiere Simone Laudehr= „… es gibt keinen ‚Schönheitspreis‘ zu gewinnen – das große Ziel lautet OLYMPIASIEGER … Na dann viel Glück!!!

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  • Max Diderot sagt:

    Versprechen II

    Nun lässt sich von den überwiegenden Presseartikeln im Fußball wahrlich keine realistische Einschätzung der Dinge erwarten. Auch die betreffenden DFB-Journalisten tun sich gerne damit hervor, dass sie die romantisch-optimistische Seite beschreiben. Nun gut, wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

    Kerstin Garefrekes wird heute auf der DFB-Webseite folgendermaßen zitiert.
    „Insofern fällte es Kerstin Garefrekes auch gar nicht schwer, einige Gründe zu nennen, warum die DFB-Auswahl aus dem schweren Spiel gegen Schweden als Sieger hervorgehen und ins Halbfinale einziehen sollte. „Zum einen steht bei uns hinten die Null. Zum anderen werden wir in der Offensive unsere Qualitäten besser ausspielen. Und zum dritten haben wir einen sehr guten Teamgeist und eine in sich gefestigte Mannschaft“, so die Offensivspielerin.“

    Nennt man/frau soetwas nicht Nulldiät-Aussage?

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