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DFB-Pokal: Lösbare Aufgaben für Bundesligisten

Von am 4. Juli 2008 – 18.01 Uhr 5 Kommentare

Steffi Jones, OK-Präsidentin der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011, hatte für die in der ersten Runde antretenden Frauenfußball-Bundesligisten heute Nachmittag in Frankfurt ein glückliches Händchen. So tritt der Hamburger SV am Sonntag, 31. August 2008, beim TSV Nahe an, die SG Essen-Schönebeck muss zum Gastspiel beim SV Johannstadt 90.

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Der TSV Crailsheim bekommt es mit einem ehemaligen Bundesligisten zu tun, der SC Freiburg muss zum 1. FFC Montabaur reisen. Aufsteiger FF USV Jena ist zu Gast beim 1. FC Gera, der zweiten Erstliganeuling Herforder SV tritt beim 1. FC Lübars an.

Da 58 Mannschaften am DFB-Pokal der Frauen 2008/2009 teilnehmen, waren sechs Freilose zu vergeben. Somit wurden 26 Paarungen ausgelost. Gemäß der Abschlusstabelle der Frauen-Bundesliga 2007/2008 steigen Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt, FCR 2001 Duisburg, Turbine Potsdam, FC Bayern München, SC 07 Bad Neuenahr und der VfL Wolfsburg erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb ein, an der dann noch 32 Mannschaften teilnehmen.

Regionale Gesichtspunkte
Die erste, zweite und dritte Runde können getrennt in regional ausgelosten Gruppen gespielt werden. Die Zuteilung der qualifizierten Vereine zu diesen Gruppen erfolgt durch den DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball nach geographischen Gesichtspunkten. Es wurde entschieden, zwei regionale Gruppen für die erste Hauptrunde zu bilden.

Innerhalb der ausgelosten Gruppen wird in der ersten, zweiten und dritten Runde aus zwei getrennten Töpfen gelost, die die qualifizierten Mannschaften der Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesliga bzw. die Mannschaften aus den Landesverbänden enthalten. Dabei gilt der Status im Spieljahr des auszulosenden Wettbewerbs. Die Vereine aus den Landesverbänden haben in der ersten, zweiten und dritten Runde bei Spielen gegen Frauen-Bundesliga-Mannschaften und Mannschaften der 2. Frauen-Bundesliga Heimrecht.

1. Runde DFB-Pokal:

FFV Neubrandenburg – SG Lütgendortmund
TSV Nahe – Hamburger SV
1. FC Lübars – Herforder SV
Magdeburger FFC – Holstein Kiel
Niendorfer SV – FC Gütersloh 2000
FSV 02 Schwerin – Mellendorfer TV
Borussia Bocholt – 1. FC Lokomotive Leipzig
FFC Heike Rheine – FFC Oldesloe
SV Johannstadt 90 – SG Essen-Schönebeck
DJK Arminia Ibbenbüren – SV Victoria Gersten
SV Werder Bremen – SV BW Hohen-Neuendorf
VfL Oythe – 1. FC Union Berlin
SV Rot-Weiß Flatow – Tennis Borussia Berlin
TSG 1899 Hoffenheim – Bayer 04 Leverkusen
Hegauer SV – SG Wattenscheid 09
SV RW Göcklingen – SV Dirmingen
SC Fortuna Köln – FSV Jägersburg
1. FFC 08 Niederkirchen – FV Löchgau
SV Bardenbach – SC Sand
SC Regensburg – VfL Sindelfingen
1. FFC Montabaur – SC Freiburg
VfR 07 Limburg – 1. FC Saarbrücken
1. FC Gera – FF USV Jena
TSV Schwaben Augsburg – FFC Wacker München
FFC Brauweiler-Pulheim – TSV Crailsheim
SV Eintracht Seekirch – ASV Hagsfeld

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • Ruhrschnellweg sagt:

    Wie definiert man regionale Gruppen?

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  • Detlef sagt:

    Essen muss nach Dresden, Lütgendortmund nach Neubrandenburg!!!
    WARUM fahren die MC-POMs nicht nach Sachsen, und Essen tritt in LüDo an???
    Kiel muss nach Magdeburg, und Leipzig nach Bochold!!!
    WARUM fahren die Lok-Mädels nicht nach Magdeburg, und die Kieler nach Bochold???
    Also mit regionalen Gruppen, haben diese Paarungen wohl nix zu tun!!!

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  • Christian sagt:

    Nörgel, nörgel, nörgel!

    1. Das Städtchen im Münsterland heißt Bocholt (mit T am Ende!)

    2. „Regionale Gruppen“ heißt schlicht und einfach eine Nord- und eine Südgruppe. Das war in der Vergangenheit übrigens auch schon so!

    3. Warum immer nur negativ reagieren? Es gibt doch zahlreiche regionale Derbys wie z.B. Seekirch – Hagsfeld, Augsburg – München, Gera – Jena, Nahe – HSV oder Flatow – TeBe! Das ist hier eine AUSLOSUNG und da haben die einen eben Losglück und andere weniger.

    4. Wenn hier die Paarungen als Nachbarschaftsduelle gesetzt oder die Regionalen Gruppen kleiner gewählt würden, dann käme es mit großer Wahrscheinlichkeit Jahr für Jahr zu gleichen Spielpaarungen. Aufgrund der im Vergleich zu den Herren wenigen Vereine, dem größeren Leistungsgefälle zwischen den Ligen und der anfänglichen Aufteilung in Nord- und Südgruppe kommt es doch ohnehin schon immer wieder zu Pokalpaarungen, die aus früheren Jahren bekannt sind (mit den daraus folgenden lächerlichen Verschwörungstheorien).

    5. Die Vertreter der Landesverbände haben eh Heimrecht und die Zweitligisten müssen in den ersten Runden auch nicht weiter reisen, als es bei einer Zweitligapartie der Fall wäre. Die Interessen der Vereine unterhalb der 1. Bundesliga dürften mit diesem Modus also hinreichend berücksichtigt sein.

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  • Ruhrschnellweg sagt:

    Dresden liegt ja bekanntlich sehr nördlich… viel weitere Fahrstrecke geht nicht!

    Also: dann kann man die „regionale Aufteilung auch gleich weglassen…

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  • Detlef sagt:

    Das gleiche hatte ich mir auch schon gedacht!!!
    Aber dann müsste wohl Wacker München in Kiel antreten, oder Neubrandenburg wäre zu Gast in Saarbrücken!!!
    Also Irrtum Herr Ruhrschnellweg, es ginge theoretisch noch weiter!!!

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