1. FFC Frankfurt gewinnt UEFA-Pokal

Von am 24. Mai 2008 – 16.18 Uhr 15 Kommentare

Der deutsche Meister 1. FFC Frankfurt hat vor der Rekordkulisse von 27.640 Zuschauern durch einen 3:2 (1:0)-Sieg gegen Umeå IK den UEFA Women’s Cup gewonnen. Tore von Conny Pohlers (2) und Petra Wimbersky bei Gegentreffern von Lisa Dahlqvist und Frida Östberg sicherten den Gastgeberinnen in einer attraktiven Partie den dritten UEFA-Women’s-Cup-Titel der Vereinsgeschichte.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

15 Kommentare »

  • oliist sagt:

    Fingernägel bis auf die Knöchel abgekaut
    Blutdruck unmessbar hoch
    Stimmbänder arg gebeutelt
    Schweißpfützen überall um mich herum,bin gerade fast ausgerutscht

    Frauenfussball gefährdet eindeutig meine Gesundheit.
    Mehr davon. 🙂

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  • Svenja sagt:

    Ich möchte auch behaupten, dass mein Adrenalinpegel höher als der der Spielerinnen war.
    Ein tolles Spiel vor einer ebenso eindrucksvollen Kulisse.

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  • k. sagt:

    Ich werde meine Baldriantropfenrechnung nach Frankfurt schicken…;)
    Ein geniales Spiel, wirklich.

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  • Hagen sagt:

    Die ständige Kritik des Kommentators und das Dauerpeifkonzert gegen Marta fand ich reichlich unpassend. Ich weiß ja nicht, was sich der gute Herr am Mikrofon erwartet hatte, aber ständig betonen zu müssen, wie Marta doch enttäusche, kam mir mehr als überflüssig vor. Vor allem nachdem sie in der ersten Halbzeit mehrere gute Chancen hatte und in der zweiten Hälfe eine Strafstoß herausholte und ein Mal die Latte traf.

    Und das Pfeifen des Publikums schien mir auch etwas übertrieben. Alles nur – so wie ich das am Fernsehen mitbekam – weil sie sich nach zehn Minuten über eine Einwurfentscheidung lautstark beschwerte? Der Elfmeter war vollkommen berechtigt und auch sonst ist sie mir nicht besonders unsportlich aufgefallen.

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  • Marcel sagt:

    Ich glaub das sind noch die Nachwehen der WM da hats nur nen kleinen
    Fapeau gereicht um die Zuschauer gegen sich zu haben.

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  • Svenja sagt:

    Also mir sind die negativen Äußerungen des Moderators nicht so aufgefallen, zumal ich Norbert Galeske eigentlich immer ganz gut finde, wenn er die Spiele der deutschen Frauen moderiert.
    Marta hatte natürlich wieder einige schöne Chancen und in der ersten Halbzeit hat sie wieder einmal toll gespielt, aber zum Ende der zweiten Halbzeit war sie irgendwie vom Bildschirm verschwunden.
    Die pfiffe kann ich schon nachvollziehen. Marta ist eine exzellente Fußballspielerin, keine Frage, allerdings finde ich sie als Person total unsympathisch, wahrscheinlich ist das ihr etwas zügelloses brasilianisches Temperament und ihr Hang zur Theatralik.
    Und irgendwie mussten die Fans doch versuchen Marta mit den Pfiffen einzuschüchtern 😉

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  • oliist sagt:

    Die Pfiffe waren dann doch ein klein wenig übertrieben.Schließlich habe ich Marta insgesamt noch nie so fair und verträglich wie in diesem Spiel erlebt.Im Übrigen emfinde ich sie als extrem unbrasilianisch.Zumindest an langläufigen Klischees gemessen.Mir scheint ihr unbedingtes Gewinnenwollen steht zumindest auf dem Platz,sowohl ihrer Spielfreude(im wahrsten Sinne des Wortes),als auch dem Gewinnen selbst(international betrachtet)im Weg.Verbissenheit,dein Name ist Marta.
    Umeå selbst hat mit gefühlten vierzig(!?!)langen Bällen in die Spitze(allesamt ineffektiv)nur Zeit vertrödelt.Sorry,aber dieser Aspekt ist im immer besser werdenden FF für Umeå einfach unwürdig.Das war schon letztes Jahr gegen Arsenal nicht sonderlich wirksam.

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  • Rainer sagt:

    Gratulation an Frankfurt! Ich konnte nur die erste Halbzeit sehen, weil ich zum Spiel Djurgården – Linköping fuhr, wo übrigens Nadine Angerer eine Weltklasseleistung gezeigt hat und dank ihr ein 0:0 herauskam.
    Die Pfiffe gegen Marta fand ich unwürdig und unfair. Aber ihr hat es kaum etwas ausgemacht, denke ich. Ich habe sie schon dreimal getroffen und sie ist eine sehr nette und bescheidene junge Frau, die in Schweden bei nahezu allen Mädchen (und nicht nur denen) Kultstatus geniesst und die immer ein freundliches Wort, ein Winken und ein Lächeln für ihre kleinen Fans übrig hat.

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  • Marcel sagt:

    Also laut ZDF-Sportstudio hat Marta ne Karte vehement gefordert als Katrin Kliem sie gelegt hatte was auch der Auslöser war das Tritschok über sie ziemlich hergezogen hat beim Interview beim ZDF und der PK danach.

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  • Steffen sagt:

    Was für ein Finale!

    Ähnlich schlimm wie beim WM Finale. Nach dem Tor von Östberg nur noch die Fingernägel gekaut. Und dann noch die 2 Lattenschüsse! Oh Mann!

    Gutes Spiel von Rottenberg in der 1. Hälfte, obwohl es für sie auch ganz anders hätte ausgehen können.

    Die Conny Pohlers ist unglaublich, außergewöhnlich!

    Hätte ich gewusst, dass die in der Sportschau die schlechte Laune von Tritschoks in Bezug auf Marta aufklären, hätte ich sie mir auch noch angeschaut. Da kommen böse Erinnerungen an Cristiane wieder hoch.

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  • Justin sagt:

    Ich war von Umeas Leistung etwas enttäuscht. Wenn der Ball nicht gerade irgendwie Marta erreichte, ging von den Schwedinnen abgesehen von Zufälligkeiten (das 2:3) und Einzelaktionen (den Lattentreffern) wenig Gefahr aus. Es gab kaum mal einen geregelten Aufbau, man beschränkte sich häufig nur auf lange Bälle und das Mittelfeld ließ Marta über weite Strecken ziemlich in der Luft hängen. Die konnte dann – fast immer mindestens gedoppelt – alleine natürlich auch wenig ausrichten; von den Sturmpartnerinnen kam ja ebenfalls nicht viel.

    Ich weiß nicht, wie sehr Umea von den Ausfällen von Elaine und Ljungberg gehandicapped war, aber das heute Gezeigte war taktisch und spielerisch schwach. Marta kann man meiner Meinung nach eigentlich keinen Vorwurf machen, da sie ohne große Unterstützung der schwedischen Offensivabteilung häufig alleine auf verlorenem Posten stand.

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  • maskal69 sagt:

    Ein hoch verdienter Sieg für Frankfurt weil sie als geschlossene Mannschaft auftrat! Nur das Ergebnis passte nicht ganz, wenn man sich die Chancen der Frankfurter heran zieht. Für mich war Umea eine einzige enttäuschung und die Tore waren ja wohl sehr glücklich. Das Spiel hat gezeigt was eine Weltfußballerin ausmacht, eine Birgit Prinz war in diesem Spiel Weltklasse und stellte Marta in den Schatten. Es reicht halt nicht wenn man nur technische Kabinetstückchen aufzeigt, Fußball ist eine Mannschaftssportart.

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  • Conny68 sagt:

    Ich bin aus München angereist um live dabei zu sein. Es hat sich absolut gelohnt – super Spiel, unglaubliche Stimmung, Spannung bis zum Schluss – einfach grandios!!!!!!
    Frankfurt hat hochverdient gewonnen und leider versäumt, ihre vielen Chancen zu nutzen. Statt dessen haben sie es unnötig spannend gemacht. In der ersten Halbzeit kam Umea vor allem über die linke Seite stark nach vorne, ohne dass sie allerdings klare Torchancen herausarbeiteten. Deswegen wohl die Auswechslung von Katrin Kliehm, die ja bereits gelb verwarnt war.
    Conny Pohlers Leistung war einfach bärenstark – nicht nur wegen der zwei Tore. Birgit Prinz kam erst schwer ins Spiel, war später dann an vielen guten Aktionen beteiligt, obwohl sie oft von zwei, drei Gegenspielerinnen unter Druck gesetzt wurde. Stark in der 1. Halbzeit auch Garefrekes, die in Halbzeit zwei nicht mehr so viele Akzente setzten konnte. Ein großes Lob auch an die fleißige Petra Wimbersky. Ich finde, Wimbersky hat in der letzten Zeit einen großen Sprung nach vorne gemacht.
    Die Abwehr um Tina Wunderlich ließ eigentlich – auch durch die gute Defensivarbeit aller Spielerinnen, relativ wenig zu. Nur zum Ende verlor man etwas die Übersicht (zwei Lattentreffer). Die Mannschaft von Umea hat auch das ihrige dazu beigetragen, dass es ein tolles Fußballfest wurde. Aber sie war eindeutig nicht diese Einheit, die Frankfurt war. Zu oft wurde auf die Genialität von Marta gesetzt, die sich immer wieder mal gefährlich durchsetzen konnte, aber letztlich keine Abnehmer für ihre Vorlagen fand.
    Zu den Pfiffen gegen Marta: Ich denke, dass da von Seiten der Zuschauer noch viel Emotionen von der WM dabei waren. Ihre Art provoziert einfach. Als sie die gelbe Karte für ihre Gegenspielerin forderte, war es dann aus. Bei der Siegerehrung hätte man auf diese Pfiffe verzichten sollen. Das gehörte m.E. nicht mehr dahin. Vielleicht hat das ganze aber doch etwas Gutes und Marta beginnt mal über sich Nachzudenken. Sie kann mit ihrem außerwöhnlichen Können auf dem Fußballplatz die Zuschauer begeistertern. Es ist doch der Applaus, den sich jede Künstlerin/jeder Künstler wünscht und erhofft. Marta hätte sich diesen für ihre sportliche Leistung verdient. Aber zu einer großen Künstlerin gehört auch das Auftreten, das Fair play – und da muss man leider sagen – es gibt noch viel zu tun…

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  • Steffen sagt:

    Ich erinnere dabei an die kleine Rede von Pelé bei der letzten Gala zum Weltfußballer/in. Das passt zum Beitrag von Conny68.

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  • Oka sagt:

    Hallo Leute,

    ich habe grade hier die Beiträge gelesen und möchte gerne zum Thema Marta meine Meniung dazu abgeben, auch dahingehend betrachtet, dass ich im Stadion war und auch gepfiffen habe!

    Das was am Samstag passiert ist, hat sich Marta ganz alleine sich selbst zuzuschreiben.
    Beim vorstellen der mannschaften bekam Marta richtig viel Applaus, ähnlich wie Birgit Prinz. Also bei der Lautstärke gab es da keinen Unterschied…
    In der Folge hat Marta immer wieder mit Gestik, Mimik etc. immer wieder – auch Zuschauer – provoziert. Auch gelbe Karten gefordert etc. das gehört nicht auf den Fußballplatz. Und bei der Siegerehrung hat auch niemand gepfiffen, bis sie sich ihre Brasilien-Fahne umgehongen und kurz daraufhin die Fahne schön in der Kamera geschwenkt hat…

    Entschuldigung, aber wer Fairness von den Zuschauern verlangt, sollte bei seiner eigenen Fairness anfangen.
    Das hatte mit Weltfußballerin auch nichts zu tun. Und ihre Spielweise ist auch Egoismus pur…

    Glückwunsch an den FFC, die eine klasse Leistung gezeigt haben.

    Lieben Gruß

    Oka

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