Flugdrama um Umeå IK

Von am 22. Mai 2008 – 15.57 Uhr 4 Kommentare

Auf den UEFA-Pokal-Finalspielen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Umeå IK scheint ein Fluch zu lasten. Eine Woche, nachdem der FFC eine beschwerliche 10-Stunden-Anreise nach Schweden hinter sich bringen musste, traf es am Donnerstagmorgen das Team von Umeå.

Wegen eines technischen Problems musste die Maschine mit den Schwedinnen an Bord kurz nach dem Start Richtung Stockholm wieder nach Umeå zurückkehren. Mit dem Ergebnis, dass nicht nur Umeå-Manager Roland Arnquist neue Flüge buchen musste, sondern das Team nur auf Umwegen nach Frankfurt reisen konnte. Und das war noch nicht alles.

Arnquist erklärt: „Der Trainer und die Spielerinnen mussten anstatt direkt zum Flughafen Stockholm Arlanda nun mit der Fluglinie Malmö Aviation um 9.50 Uhr nach Bromma fliegen, um dort mit dem Bus nach Arlanda zu fahren, um die Maschine nach Frankfurt zu erwischen.“ Arnquist selbst und auch Hanna Ljungberg mussten hingegen auf eine spätere Maschine warten, die gegen 14.00 Uhr abheben sollte.

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Neben der alles andere als perfekten Vorbereitung kommt die unplanmäßige Reise dem Verein auch teuer zu stehen. „Das kostet uns locker 10.000 Euro“, so Arnquist gegenüber der Tageszeitung „Västerbottenskuriren“.

Fehlendes Gepäck
Bereits um sechs Uhr in der Früh hatte sich das Team inklusive gesamtem Gepäck am Flughafen von Umeå eingefunden. „Was soll man machen? Wir müssen das einfach hinnehmen“, so UIK-Kapitänin Frida Östberg.

Doch damit nicht genug: Die Spielerinnen sind inzwischen in Frankfurt eingetroffen, nicht jedoch das Gepäck, das noch auf dem Flughafen Arlanda ist. Somit wird wohl das für 18.00 Uhr angesetzte Training ausfallen müssen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • Max Diderot sagt:

    Im Sinne des Kranichs ließe sich ja polemisch behaupten, das hat man davon, wenn man mit der SAS fliegt.
    Und möglicherweise sind diese Unannehmlichkeiten nur ein kleiner Vorgeschmack auf die fußballerischen Turbulenzen, die Umea noch erwartet, inklusive einer Bruchlandung ob deren Erwartungen.
    Vielleicht … vielleicht kommt ja auch alles ganz anders.

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  • Markus Juchem sagt:

    Soviel ich weiß, war es eine norwegische Fluglinie. 😉

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  • Rainer sagt:

    Stimmt, Markus! Es war Malmö Aviation, die kürzlich von Norwegian gekauft wurde.

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  • Svenja sagt:

    Die hätten Marta mal auf dem Flughafen vergessen sollen. Dann wäre das Final Rückspiel um einiges leichter für die Frankfurterinnen.

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