Umeå verschafft sich gute Ausgangsposition

Von am 31. März 2008 – 13.30 Uhr 6 Kommentare

In einem streckenweise hochklassigen Frauenfußball-Spiel verschaffte sich Vorjahresfinalist Umeå IK mit einem 1:1 bei Olympique Lyon im Hinspiel des UEFA-Pokal-Halbfinales eine glänzende Ausgangsbasis für das Rückspiel am kommenden Sonntag. Die erste Viertelstunde gehörte dabei eindeutig den Gastgebern, die Umeå mit hohem Tempo überraschten und unter Druck setzten. 

Schon nach zwei Minuten traf Hoda Lattaf mit einem Schuss aus knapp sechzehn Metern nur die Querlatte. Besonders auf der linken Seite entwickelten die Französinnen sehr viele Angriffe, bis Anna Paulson sich schließlich immer besser auf das Spiel Lyons einstellen konnte und sicherer wurde.

Der erste ernstzunehmende Angriff Umeås endete damit, dass der Ball nach einer Aktion von Marta und Madelaine Edlund an den Pfosten kullerte. Auf der anderen Seite war auch die Brasilianerin Katia ein ständiger Unruheherd. In der 36. Minute zwang sie Umeås Torfrau Ulla-Karin Rönnlund mit einem Kopfball zu einer Glanzparade.

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Die beste Spielerin auf dem Platz aber war die erst 21-jährige Louise Necib. In der ersten Halbzeit hatte sie zwei Chancen durch gut platzierte Freistöße. Doch gelang es Umeå, die Gegnerinnen in der Defensive besser in den Griff zu bekommen. Marta setzte nur wenige Akzente, aber wie so oft war sie an den besten Aktionen ihres Teams beteiligt.

So in der 34. Minute als sie auf der rechten Seite zwei Gegnerinnen stehen ließ und nach innen passte, noch zu schnell für Edlund. In der 57. Minute wiederholte sich diese Szene aus der ersten Halbzeit. Marta holte sich selber den Ball an der rechten Außenlinie und startete eines ihrer typischen Dribblings und dieses Mal klappte es, die mitgelaufene Madelaine Edlund ließ Bente Nordby keine Chance – 0:1.

Doch Olympique Lyon gab keinesfalls auf. Von den zehntausend Zuschauern begeistert angefeuert, krönte Mittelfeldspielerin Necib ihre Leistung mit einem fulminanten Aufsetzer, der hochverdiente Ausgleich in einer Begegnung, in der Umeå nun zwar die bessere Ausgangsposition für den Einzug ins Finale hat – entschieden ist aber noch nichts.

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6 Kommentare »

  • Tina sagt:

    weiß jmd, ob Aylin Yaren mitgespielt hat?
    Sie ist doch im Winter nach Umea gewechselt!?

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  • oliist sagt:

    Wenn ein einziges Gegentor im Rückspiel schon reicht um aus dem laufenden Wettbewerb auszuscheiden,dann ist in meinen Augen die Ausgangslage eher mittelprächtig als gut.Schon letztes Jahr,damals noch in den beiden Finalspielen gegen Arsenal,sah man ja,daß Umea IK auch sehr durchschnittliche bzw. einfallslose Spiele abliefern kann.
    Trotzdem würde ich mein Geld auf das schwedische Team setzen. 🙂

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  • oliist sagt:

    @Tina
    Aylin Yaren spielt meines Wissens beim LdB FC Malmö.

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  • Markus Juchem sagt:

    @oliist: Kommt wohl auf den Betrachtungswinkel an. Aber wenn in einem Heimspiel schon ein 0:0 zum Weiterkommen reicht, ist das schon eine ordentliche Ausgangsposition würde ich sagen. Das heißt, Lyon muss aktiv werden und kann sich nicht hinten reinstellen, das dürfte Umeå durchaus entgegenkommen.

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  • Rainer sagt:

    Aylin Yaren hat am Wochenende 25 Minuten gegen den Zweitligisten Jitex (1:0) gespielt. Sie wurde für Pavlina Scasna eingewechselt. Sie spielte auch die zweite Halbzeit gegen den dänischen Meister Bröndby (1:1) und sogar von Anfang an beim 0:1 gegen Fortuna Hjörring (auch DK). Sieht also ganz gut aus.

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  • Sant sagt:

    Ich denke, Lyon wird gewinnen!!!

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