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WM 2011: Auch Mönchengladbach, Bochum und Bielefeld mit guten Noten

Von am 11. März 2008 – 15.36 Uhr

Das Organisationskomitee (OK) der Frauenfußball-WM 2011 hat auf seiner Stadion-Rundreise drei weiteren potenziellen Austragungsorten gute Noten bescheinigt: Mönchengladbach, Bochum und Bielefeld. Winfried Naß, der zuständige OK-Abteilungsleiter für die Städte und Stadien, zog eine positive Zwischenbilanz:

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„In den drei Standorten wurden nun auch vor Ort die hohen Standards bestätigt, die wir zuvor schon innerhalb der eingereichten Bewerbungsunterlagen erkennen konnten. Hinzu kommt die große Euphorie und Vorfreude, die schon jetzt bei allen Verantwortlichen für die Frauen-WM spürbar ist. Insgesamt zeichnet sich klar ab, dass wir mit der Festlegung der Spielorte die Qual der Wahl haben werden.”

Getroffen werden soll die Entscheidung über die endgültigen WM-Stadien voraussichtlich im Herbst 2008. Mit zwölf Städten und Stadien hatte sich der DFB im vergangenen Jahr bei der FIFA um die Ausrichtung der ersten Frauenfußball-WM in Deutschland beworben.

Genauso wie in Mönchengladbach, Bochum und Bielefeld inspizierte das OK bereits die Stadien in Augsburg, Dresden, Magdeburg, Sinsheim und Wolfsburg. Leverkusen und Frankfurt stehen noch im März auf dem Terminkalender.

In Berlin wird sich Naß im Rahmen des DFB-Pokalfinales mit den Verantwortlichen treffen. Das OK befindet sich ebenso in intensivem Austausch mit Essen. “Den Städten gegenüber geht es uns um ein jederzeit klares und transparentes Verfahren”, erläutert Winfried Naß die Vorgehensweise.

Noch in diesem Monat erwartet das Organisationskomitee seitens der FIFA die Festlegung des Teilnehmerfeldes für die WM 2011. Die Tendenz geht in die Richtung, das Turnier weiter mit 16 Mannschaften auszutragen.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.