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Neuseeland sichert sich Olympia-Ticket

Von am 9. März 2008 – 11.36 Uhr

Die neuseeländische Frauenfußball-Nationalmannschaft hat sich als Vertreter Ozeaniens für die Olympischen Spiele vom 8. bis 24. August in Peking qualifiziert.

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Die Football Ferns brauchten gegen Papua-Neuguinea aber eine Menge Geduld, bis der Bann gebrochen war. Am Ende stand im Rugby League Stadium von Port Moresby ein verdienter, wenngleich nicht gerade üppiger Erfolg.

Die erst 17-jährige Renee Leota brachte ihr Team beim 2:0 (0:0)-Erfolg erst in der 55. Minute mit ihrem ersten Länderspieltreffer in Führung, bis dahin hatte die Abwehr der Insulanerinnen felsenfest gestanden.

Einwechselspielerin Kirsty Yallop beseitigte in der 81. Minute im Play-off-Duell mit dem Sieger der Südpazifikspiele letzte Zweifel. Das neuseeländische olympische Komitee (NZOC) muss die Olympia-Teilnahme der Neuseeländerinnen allerdings noch bestätigen, was allerdings nur eine formelle Hürde sein sollte.

Erwartet schweres Spiel
„Es war das erwartet schwere Spiel gegen ein Team, das mit Mann und Maus verteidigt hat“, so Neuseelands Trainer John Herdman, der auch die unebenen Platzverhältnisse dafür verantwortlich machte, dass ein kontrolliertes Passspiel schwierig war. „Aber wir hatten das Spiel unter Kontrolle und es war eine Frage der Zeit, wann wir Tore schießen würden.“

Nach den drei Niederlagen in der Testspielserie gegen Australien befürchtete Herdman, dass sein Team die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit in Port Moresby Probleme bereiten könnte, da da das Team erst einen Tag vor dem Spiel angereist war und wenig Zeit zur Akklimatisierung hatte. „Diese Gefahr bestand, dass meinen Spielerinnen im vierten Spiel innerhalb einer Woche die Puste ausgehen könnte, aber die Mädchen haben das gut hingekriegt.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.