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	<title>Kommentare zu: 1. FFC Frankfurt stellt Weichen f&#252;r Halbprofitum</title>
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	<description>Frauenfußball-Blog auf Ballhöhe</description>
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		<title>Von: Rosa</title>
		<link>http://www.womensoccer.de/2008/02/23/1-ffc-frankfurt-stellt-weichen-fuer-halbprofitum/#comment-17735</link>
		<dc:creator>Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 13:41:22 +0000</pubDate>
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		<description>Max, ich stimme Dir absolut zu. Noch wichtiger erscheint mir jedoch ein Konzept einer Interessengemeinschaft unterhalb der zweiten Liga. In den ersten beiden Ligen besteht gr&#246;&#223;tenteils bereits eine unorganisierte Gemeinschaft, gef&#252;ttert durch die Verbandsturniere der Auswahlmannschaften. Diese gilt es auszubauen und zu organiseren. Ein guter Startpunkt k&#246;nnten neben den Vereinen eben jene Spielerinnen sein, die beim L&#228;nderpokal in Duisburg aufeinandertreffen. Ebenso alle Trainer, Talentsucher und Funktion&#228;re, die diese Veranstaltung ebenfalls wahrnehmen. 
Jenseits davon muss eine Gemeinschaft jedoch erst entstehen. Das f&#228;llt bislang schon im engeren geografischen Umfeld schwer, hier muss den Vereinen mit seinen Spielerinnen und Trainern Unterst&#252;tzung angeboten werden. Eine Bestandsaufnahme auf dieser Ebene k&#246;nnte ein erster Schritt sein. Ebenso &#252;berregionale Trainerfortbildungen/p&#228;dagogische Schulungen, die au&#223;erdem als Austauschplattform genutzt werden k&#246;nnen. Die Talentsucher und Auswahltrainer der Landesverb&#228;nde sollten hier die Entwicklung ansto&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Max, ich stimme Dir absolut zu. Noch wichtiger erscheint mir jedoch ein Konzept einer Interessengemeinschaft unterhalb der zweiten Liga. In den ersten beiden Ligen besteht gr&#246;&#223;tenteils bereits eine unorganisierte Gemeinschaft, gef&#252;ttert durch die Verbandsturniere der Auswahlmannschaften. Diese gilt es auszubauen und zu organiseren. Ein guter Startpunkt k&#246;nnten neben den Vereinen eben jene Spielerinnen sein, die beim L&#228;nderpokal in Duisburg aufeinandertreffen. Ebenso alle Trainer, Talentsucher und Funktion&#228;re, die diese Veranstaltung ebenfalls wahrnehmen.<br />
Jenseits davon muss eine Gemeinschaft jedoch erst entstehen. Das f&#228;llt bislang schon im engeren geografischen Umfeld schwer, hier muss den Vereinen mit seinen Spielerinnen und Trainern Unterst&#252;tzung angeboten werden. Eine Bestandsaufnahme auf dieser Ebene k&#246;nnte ein erster Schritt sein. Ebenso &#252;berregionale Trainerfortbildungen/p&#228;dagogische Schulungen, die au&#223;erdem als Austauschplattform genutzt werden k&#246;nnen. Die Talentsucher und Auswahltrainer der Landesverb&#228;nde sollten hier die Entwicklung ansto&#223;en.</p>
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		<title>Von: Max Diderot</title>
		<link>http://www.womensoccer.de/2008/02/23/1-ffc-frankfurt-stellt-weichen-fuer-halbprofitum/#comment-17723</link>
		<dc:creator>Max Diderot</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 13:00:23 +0000</pubDate>
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		<description>Jede Entwicklung hat ihre Avantgarde. Auch im Frauenfu&#223;ball. M&#246;glicherweise finden sich engagierte Personen in anderen Vereinen, f&#252;r die das Beispiel FFC stimulierend ist, um dem folgen zu wollen. Mit einem solchen Werdegang verbindet sich aber auch immer ein sportlicher und wirtschaftlicher Grat, der auch die verhei&#223;ungsvollsten Projekte zum Absturz bringen kann. Gerade kleinere St&#228;dte (besser: gr&#246;&#223;ere Gemeinden) haben aber die Chance, so lange der Frauenfu&#223;ball noch kein Millionengesch&#228;ft ist, durch findige sportliche Entwicklungen ein Umfeld von M&#228;zenen und Sponsoren zu akquirieren, die diese Entwicklung unterst&#252;tzen.
Mir ist nicht bekannt, ob sich der DFB dementsprechend engagiert, aber es w&#228;re hinsichtlich einer linearen Entwicklung zu begr&#252;&#223;en, wenn er die FF-Vereine in medialen und &#246;konomischen Fragen unterst&#252;tzen w&#252;rde. Ebenso hielte ich es f&#252;r angebracht, wenn sich die Vereine der ersten und zweiten Ligen des Frauenfu&#223;balls zu einer Art Interessengemeinschaft vereinen, die gegen&#252;ber dem Verband und anderen Institutionen als eine Art Sprachrohr auftritt um die Entwicklung des Frauenfu&#223;balls in Deutschland auf allen Gebieten zu forcieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Entwicklung hat ihre Avantgarde. Auch im Frauenfu&#223;ball. M&#246;glicherweise finden sich engagierte Personen in anderen Vereinen, f&#252;r die das Beispiel FFC stimulierend ist, um dem folgen zu wollen. Mit einem solchen Werdegang verbindet sich aber auch immer ein sportlicher und wirtschaftlicher Grat, der auch die verhei&#223;ungsvollsten Projekte zum Absturz bringen kann. Gerade kleinere St&#228;dte (besser: gr&#246;&#223;ere Gemeinden) haben aber die Chance, so lange der Frauenfu&#223;ball noch kein Millionengesch&#228;ft ist, durch findige sportliche Entwicklungen ein Umfeld von M&#228;zenen und Sponsoren zu akquirieren, die diese Entwicklung unterst&#252;tzen.<br />
Mir ist nicht bekannt, ob sich der DFB dementsprechend engagiert, aber es w&#228;re hinsichtlich einer linearen Entwicklung zu begr&#252;&#223;en, wenn er die FF-Vereine in medialen und &#246;konomischen Fragen unterst&#252;tzen w&#252;rde. Ebenso hielte ich es f&#252;r angebracht, wenn sich die Vereine der ersten und zweiten Ligen des Frauenfu&#223;balls zu einer Art Interessengemeinschaft vereinen, die gegen&#252;ber dem Verband und anderen Institutionen als eine Art Sprachrohr auftritt um die Entwicklung des Frauenfu&#223;balls in Deutschland auf allen Gebieten zu forcieren.</p>
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		<title>Von: Marion</title>
		<link>http://www.womensoccer.de/2008/02/23/1-ffc-frankfurt-stellt-weichen-fuer-halbprofitum/#comment-17547</link>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 16:06:18 +0000</pubDate>
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		<description>Halbprofitum und ein Budget von &#252;ber einer Million Euro? Da hat das &quot;selbsterhaltende System&quot; Dietrich ja alles richtig gemacht. Erst mal immer weiter Privatgeld reingepumpt, damit den Verein so richtig attraktiv gemacht, und irgendwann l&#228;ufts von selbst. Nat&#252;rlich sollte ein Halbprofitum f&#252;r alle Vereine irgendwann erstrebenswert sein, aber man sollte nicht verschweigen, dass der FFC ohne Dietrichs Privatschatulle nie dorthin gekommen w&#228;re, wo er jetzt ist. Da tun mir die Spielerinnen diverser Zweitligamannschaften schon leid, die   keinen SD in der Region haben und so f&#252;nf Mal die Woche die Knochen f&#252;r ihren Verein hinhalten und daf&#252;r keinen Cent Geld bekommen. Und wo es hin gehen kann, wenn sich Vereine von M&#228;zenen abh&#228;ngig machen, hat man ja unter anderem in Brauweiler gesehen. 
Zudem sollte man den Aspekt der TV-&#220;bertragungen beachten. Wo Spiele gezeigt werden, flie&#223;t Geld. Pech f&#252;r die NRW-Vereine: Der WDR hat kein Interesse an der &#220;bertragung von Spielen. W&#252;sste nicht, dass au&#223;er dem Hallenpokal da jemals etwas live gezeigt geworden w&#228;re. Genausowenig wird in den WDR-Sportmagazinen &#252;ber die Vereine berichtet (Nur als Beispiel: FFC - Bayern kommt gleich auf ZWEI Dritten Kan&#228;len live, w&#228;hrend vom Spiel TuS K&#246;ln - Saarbr&#252;cken voraussichlich nur die ZDF-Sportreportage kurze Ausschnitte zeigen wird. Bemerke: ZDF. Nicht der in K&#246;ln ans&#228;ssige WDR. Der zeigt lieber jede Woche eine halbe Stunde Drittligafu&#223;ball der M&#228;nner.) Dort sollte der DFB vielleicht einmal versuchen, Einfluss zu nehmen. Ohne TV-Bilder stagnieren die Zuschauerzahlen, was das &quot;Produkt&quot; FF wiederum unattraktiv f&#252;r das Fernsehen macht. Ein Teufelskreis, der nur schwer gebrochen werden kann. Die Alternative machen der HSV, Wolfsburg und Bayern M&#252;nchen ja gerade vor: FF als &quot;Anschlussprodukt&quot; eines etablierten Gro&#223;vereins. Auch hier gilt: Pech f&#252;r die Vereine, die keinen in der N&#228;he haben. Oder deren Pr&#228;sidenten Frauenfu&#223;ball nicht als f&#246;rdernswert erachten (Wiederum als Beispiel: Der FC K&#246;ln wollte schon in den sp&#228;ten 90ern nichts mit dem damals noch &#252;beraus erfolgreichen Brauweiler Verein zu tun haben.) Zusammenfassend kann man sagen: Die FF-Bundesliga wird in wenigen Jahren zwar enger zusammenger&#252;ckt sein, aber nur noch 2 Typen von Vereinen beherbergen: Die jetzt schon &quot;etablierten&quot; reinen FF-Clubs und die FF-Abteilungen von gro&#223;en &quot;M&#228;nnervereinen&quot;. Mit dem Geld, das diese zunehmend in das &quot;Produkt&quot; FF pumpen (siehe Werder Bremen, die in einigen Jahren auch mitmischen werden), werden kleinere Vereine wie Crailsheim nicht lange mithalten k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Halbprofitum und ein Budget von &#252;ber einer Million Euro? Da hat das &#8220;selbsterhaltende System&#8221; Dietrich ja alles richtig gemacht. Erst mal immer weiter Privatgeld reingepumpt, damit den Verein so richtig attraktiv gemacht, und irgendwann l&#228;ufts von selbst. Nat&#252;rlich sollte ein Halbprofitum f&#252;r alle Vereine irgendwann erstrebenswert sein, aber man sollte nicht verschweigen, dass der FFC ohne Dietrichs Privatschatulle nie dorthin gekommen w&#228;re, wo er jetzt ist. Da tun mir die Spielerinnen diverser Zweitligamannschaften schon leid, die   keinen SD in der Region haben und so f&#252;nf Mal die Woche die Knochen f&#252;r ihren Verein hinhalten und daf&#252;r keinen Cent Geld bekommen. Und wo es hin gehen kann, wenn sich Vereine von M&#228;zenen abh&#228;ngig machen, hat man ja unter anderem in Brauweiler gesehen.<br />
Zudem sollte man den Aspekt der TV-&#220;bertragungen beachten. Wo Spiele gezeigt werden, flie&#223;t Geld. Pech f&#252;r die NRW-Vereine: Der WDR hat kein Interesse an der &#220;bertragung von Spielen. W&#252;sste nicht, dass au&#223;er dem Hallenpokal da jemals etwas live gezeigt geworden w&#228;re. Genausowenig wird in den WDR-Sportmagazinen &#252;ber die Vereine berichtet (Nur als Beispiel: FFC &#8211; Bayern kommt gleich auf ZWEI Dritten Kan&#228;len live, w&#228;hrend vom Spiel TuS K&#246;ln &#8211; Saarbr&#252;cken voraussichlich nur die ZDF-Sportreportage kurze Ausschnitte zeigen wird. Bemerke: ZDF. Nicht der in K&#246;ln ans&#228;ssige WDR. Der zeigt lieber jede Woche eine halbe Stunde Drittligafu&#223;ball der M&#228;nner.) Dort sollte der DFB vielleicht einmal versuchen, Einfluss zu nehmen. Ohne TV-Bilder stagnieren die Zuschauerzahlen, was das &#8220;Produkt&#8221; FF wiederum unattraktiv f&#252;r das Fernsehen macht. Ein Teufelskreis, der nur schwer gebrochen werden kann. Die Alternative machen der HSV, Wolfsburg und Bayern M&#252;nchen ja gerade vor: FF als &#8220;Anschlussprodukt&#8221; eines etablierten Gro&#223;vereins. Auch hier gilt: Pech f&#252;r die Vereine, die keinen in der N&#228;he haben. Oder deren Pr&#228;sidenten Frauenfu&#223;ball nicht als f&#246;rdernswert erachten (Wiederum als Beispiel: Der FC K&#246;ln wollte schon in den sp&#228;ten 90ern nichts mit dem damals noch &#252;beraus erfolgreichen Brauweiler Verein zu tun haben.) Zusammenfassend kann man sagen: Die FF-Bundesliga wird in wenigen Jahren zwar enger zusammenger&#252;ckt sein, aber nur noch 2 Typen von Vereinen beherbergen: Die jetzt schon &#8220;etablierten&#8221; reinen FF-Clubs und die FF-Abteilungen von gro&#223;en &#8220;M&#228;nnervereinen&#8221;. Mit dem Geld, das diese zunehmend in das &#8220;Produkt&#8221; FF pumpen (siehe Werder Bremen, die in einigen Jahren auch mitmischen werden), werden kleinere Vereine wie Crailsheim nicht lange mithalten k&#246;nnen.</p>
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