WM 2011: Hoffnung für Dresden, Magdeburg und Wolfsburg

Von am 21. Februar 2008 – 16.33 Uhr

Dresden, Magdeburg und Wolfsburg, drei der zwölf Bewerberstädte für die FIFA Frauenfußball-WM 2011, hinterließen bei einer ersten Inspektionsreise einen guten Eindruck. „Wir sind von der großen Bereitschaft und Professionalität der Bewerbungen in Magdeburg, Dresden und Wolfsburg sehr angetan“, so Winfried Naß, OK-Abteilungsleiter Städte und Stadien.

Am Montag besuchte Naß die Stadionbaustelle der neuen Dresdner Arena. Einen Tag später besichtigte der OK-Beauftragte das moderne Stadion von Magdeburg, in dem auch das lokale Projekt „Mädchenfußball – Elite in Magdeburg“ vorgestellt wurde. Die Tour endete am Mittwoch in Wolfsburg mit einer Inspektion des Bundesliga-Stadions des VfL Wolfsburg. Bei den drei Stationen der Tour traf sich Naß mit hochkarätigen Vertretern der Städte und Stadien.

Gutes Zwischenzeugnis für alle drei Städte

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„Alle drei Städte sind bereit, die Anforderungen der FIFA zu erfüllen und auch die Frauen-WM 2011 mit zahlreichen Aktivitäten zu begleiten. Bei der Tour geht es darum, die uns vorliegenden WM-Planungen einer ersten Prüfung vor Ort zu unterziehen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, von Beginn an den Städten und Stadien gegenüber absolute Transparenz hinsichtlich des Auswahlverfahrens zu signalisieren “, so Naß.

Neben Magdeburg, Dresden und Wolfsburg haben sich auch Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Essen, Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach und Sinsheim als Spielorte für die FIFA Frauen-WM 2011 beworben.

Erst nach der im März erwarteten Entscheidung der FIFA zum endgültigen Teilnehmerfeld werden die Spielorte der FIFA Frauen-WM festgelegt. Die Planungen des OK sehen hierfür das dritte Quartal 2008 vor. Bis Ende März wird das OK seine vorläufige Inspektionsreise durch die zwölf möglichen Spielorte beendet haben.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.