Aylin Yarens Wechsel nach Malmö perfekt

Von am 18. Januar 2008 – 19.18 Uhr

yaren_ldb.jpgKarrieresprung par excellence: Die 18-jährige Berlinerin Aylin Yaren wechselt vom deutschen Zweitligisten Tennis Borussia Berlin in die schwedische Topliga Damallsvenskan zu LdB Malmö (wir berichteten).

Yaren unterschrieb am Donnerstag in der südschwedischen Stadt einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr, der ab sofort Gültigkeit besitzt. Das bestätigte Bruder und Manager Taner Yaren gegenüber Womensoccer.de.

„Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich hatte eigentlich gehofft, in der Bundesliga Fuß zu fassen, aber dass es jetzt gleich Schweden geworden ist, ist umso schöner“, so Aylin Yaren in einer ersten Reaktion auf die Verpflichtung.

Anzeige

Neid: „Ein beachtlicher Sprung“

Bundestrainerin Silvia Neid erklärte gegenüber Womensoccer.de: „Das ist schon ein beachtlicher Sprung. Wenn sie sich dort durchsetzt, ist sie sicherlich eine Spielerin für uns.“ Und ergänzt: „Von diesem Umfeld kann sie nur profitieren. Sie wird sich durchbeißen müssen, eine neue Sprache lernen und dadurch an Persönlichkeit gewinnen.“

Erster Einsatz schon nächste Woche

Bereits am kommenden Wochenende soll Yaren bei einem Hallenturnier zum Einsatz kommen. „Wir sind bestrebt, dass sie schon mit zum Turnier nach Växjö kommen kann, wenn der ganze Papierkram erledigt ist“, so Malmös Trainer Jörgen Petersson, der Yaren als spannende Spielerin für die Zukunft beschreibt.

Großes Potenzial

„Sie hat enormes Potenzial, aber sie ist noch keine ganz fertige Spielerin. Sie hat ganz verschiedene Qualitäten, unter anderem eine feine Technik und ein gutes Ballgefühl, was sie zu einer sehr unschwedischen Spielerin macht.“

Petersson ergänzt: „Sie hat einen starken linken Fuß und große Ambitionen und ist fest entschlossen, einen Titel zu holen. Es ist gut, einen solchen Spielertypen zu bekommen.“

Tags: , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.