1. FFC Frankfurt gegen Rossiyanka live im TV

Von am 14. November 2007 – 17.47 Uhr 10 Kommentare

Das Rückspiel im UEFA-Pokal-Viertelfinale zwischen dem 1. FFC Frankfurt und WFC Rossiyanka wird am Mittwoch, 21. November, live ab 13.30 Uhr im Regionalprogramm des Hessischen Rundfunks übertragen. 

Vom morgigen Hinspiel wird es keine Fernsehbilder zu sehen geben. Der 1. FFC Frankfurt bietet jedoch auf seiner Website einen Liveticker zur Partie an. Anpfiff im Stadion Rodina in Khimkii ist am Donnerstag, 15. November, um 16.00 Uhr MEZ. Parallel dazu wird es auch im Videotext des Hessischen Fernsehens und auf der Website einen Liveticker geben.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • kathy sagt:

    Hi.
    Super das das Spiel im Regionalprogramm des Hessischen Rundfunks übertragen wird.
    Auch wenn ich und andere leute die nicht aus Hessen kommen das Spiel leider nicht anschauen können.

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  • frieda sagt:

    also ich kann das gucken und komm aus niedersachsen, also zumindest habn wir hr??

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  • Lucy sagt:

    Joa, Niedersachsen weiß ja auch, was sich gehört… 😉

    Ich finde, das ist eine super Entscheidung vom HR, schließlich schimpfen die sich ja auch Medienpartner o.ä. 🙂

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  • Detlef sagt:

    @Kathy,
    da gibt es eine wunderbare Erfindung, die nennt sich digitales Satelitenfernsehen!!! Dort kann man alle Regionalprogramme sehen, egal wo Du wohnst!!!

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  • kathy sagt:

    Ja stimmt, vielleicht sollte ich mir auch ein digitales Satelitenfernsehen anschaffen. 🙂

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  • Max Diderot sagt:

    Auch wenn das Spiel nunmehr Vergangenheit ist. Mich würde interessieren, ob es darob Überlegungen gab, das Match via Internet zu übertragen. Nicht nur, dass an dieser Stelle vor noch nicht allzu langer Zeit über die prosperierenden Möglichkeiten dieses Mediums diskutiert worden ist, gab es ja zwischenzeitlich ein exzellentes Beispiel, als eine schwedische Zeitung (ich glaube es war Dagens Nyheter) die Rechte erwarb und das Hinspiel zur Olympiaqualifikation über ihre Website ausstrahlte. Etwas ähnliches war in und um Frankfurt wohl nie in der Diskussion? Dass eine der beiden am Main ansässigen großen Zeitungen sich dieses Marketinginstrumentes annimmt, wird vermutlich erst dann der Fall sein, wenn betriebswirtschaftliche Vorprüfungen einen pekuniären Gewinn versprechen. Absolution kann auch einer Landesrundfunkanstalt wie dem HR nicht erteilt werden, der im Verbund mit den anderen öffentlich-rechtlichen Sendern zwar eine anzumahnende Online-Offensive plant, aber im aktuell-vergangenen Fall eher dem Prinzip der Gleichgültigkeit und Trägheit unterlag. Da von Seiten der Frankfurter Vereinsführung auch nichts zu vernehmen war, ergibt sich das Bild einer schnarchenden Maingemeinde, die im Tenor, die Zukunft des Fußballs ist weiblich, einstimmt und bei den sich ergebenden Möglichkeiten, dies auch in die Tat umsetzen zu können, zaudert und zagt.

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  • schmidt sagt:

    Wer zögert, zaudert und keine neuen Brücken schlägt zur Steigerung und Verbesserung der Außenwirkung des FF und des 1.FFC Frankfurt, der muß endlich auch mehr TV-Live- und Internetübertragungen planen und realisieren wollen.
    Danke für den guten Beitrag von Max.

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  • Markus Juchem sagt:

    Man darf aber nicht vergessen, dass Dagens Nyheter nur eingesprungen ist, weil es eben anders als beim Frankfurt-Spiel keine Übertragung im Fernsehen gab. Eine optionale Internetübertragung auf der hr-Website wäre natürlich denkbar gewesen.

    Die Erwartungshaltung sollte allerdings auch nicht zu hoch sein. Ich denke, Übertragungen wie die im hr oder die vom wdr im vergangenen Pokalhalbfinale, sind sicherlich ein guter Anfang, um das Produkt Frauenfußball nach vorne zu bringen. Auch andere Vereine sind hier gefragt, mit den jeweiligen regionalen ARD-Sendern Kontakte aufzubauen.

    Und wenn sich (hoffentlich) die Qualität der Bundesliga in den nächsten Jahren verbessern wird, wird es mehr Spitzenspiele geben und dann sicherlich auch mehr Bewegtbilder im Fernsehen.

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  • schmidt sagt:

    WER NICHT WAGT, DER NICHT GEWINNT!

    Was Sender können zeigt ARTE!

    Sie bieten aktuell wochenweise Videos nach Lust und Laune an!

    Eine Auswahl der Sendungen können nach der Fernsehausstrahlung weitere sieben Tage lang kostenfrei als Streaming im Internet auf ARTE+7 angeschaut werden.http://www.arte.tv/de/Foren-Video/1397762.html
    Eine solche Chance wäre auch denkbar und machbar im kostenfreien öffentlich-rechtlichen Sport- TV und/oder im Bezahlfernsehen.

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  • Max Diderot sagt:

    Nun ja. Das bescheidene Medienengagement in dieser Causa scheint doch davon zu zeugen, dass die Sendeanstalten noch immer nicht das Produkt Frauenfußball zu würdigen wissen. Natürlich ist es gut, wenn sich eine Landesrundfunkanstalt darum bemüht, ein Spiel, dass zu einem untypischen Zeitpunkt ausgetragen wird, über ihre Frequenzen zu übertragen. Vermutlich war der Preis, den der HR dafür an den Verein zu entrichten hatte, nur ein kleiner Tropfen im Vergleich zu jenen Honoraren, die beispielsweise für Übertragungen von (Männer-) UEFA-Cup-Spielen direkt an die Klubs geleistet werden. Nur, wenn der HR sich erfreulicherweise dazu entschlossen hatte, das Match auszustrahlen, tat er das (vermutlich) auch unter dem Aspekt einer ganzheitlichen Rechteeinholung. Und der sogenannte Gemeinkostenfaktor (Kameraleute, Techniker usw.) hätte sich nicht wesentlich erhöht, wenn eine technisch begabte Person die entsprechenden Fernsehbilder auch ins Internet, als Videostream, einstellen würde. Ähnlich, wie es auch bei den Nachrichtensendungen der Fernsehanstalten erfolgt.
    Man kann auch schärfer argumentieren und dem HR eine gewisse Blauäugigkeit unterstellen. Denn betriebswirtschaftlich macht es doch mehr her, einen Inhalt über mehrere Medien zu übertragen und ihn einer breiteren Interessensgruppe, als der des geographischen und den HR empfangenden Umfeldes, zugänglich zu machen. Neudeutsch wird doch gerne von win-win-Situationen gesprochen. Hier hätte sich eine solche angeboten: der Sender partizipiert von größeren Reichweiten und der Verein generiert höhere Werbegelder.
    Natürlich ist einiges von dem zuvor geschriebenen spekulativ. Mir sind die entsprechenden Vereinbarungen nicht bekannt. Aber die Lippenbekenntnistechnokraten der Sendeanstalten müssen sich auch an ihren verpassten Chancen messen lassen.

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