Mehr Linienrichter bei der Frauenfußball-WM

Von am 6. November 2007 – 8.56 Uhr 3 Kommentare

Ein ungewohntes Bild werden im kommenden Jahr 2008 die U17-Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Neuseeland oder die U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Chile abgeben. Denn der Fußball-Weltverband FIFA will bei einem dieser beiden Turniere den Einsatz zusätzlicher Schiedsrichterassistenten hinter den beiden Toren testen.

Der Plan sieht vor, jeweils hinter den beiden Toren einen zusätzlichen Assistenten zu positionieren, der bei zweifelhaften Strafraumentscheidungen den Schiedsrichter unterstützen soll.

„Wir werden das entweder bei der U17-Weltmeisterschaft in Neuseeland oder der U20-Weltmeisterschaft in Chile testen“, so FIFA-Präsident Sepp Blatter. Ursprünglich sollte der Testlauf bereits in diesem Jahr bei der Klub-Weltmeisterschaft der Männer durchgeführt werden, wurde aber verschoben, weil dort bereits Tests mit einem Mikrochip im Ball durchgeführt werden sollen, der zukünftig strittige Torentscheidungen verhindern soll.

Auch UEFA-Präsident Michel Platini steht den Plänen aufgeschlossen gegenüber. „Das können erfahrene Schiedsrichter sein, die über 45 Jahre alt sind. Wir wollen sie nicht zu sehr durch die Gegend laufen lassen, sie sollen sich auf den Strafraum konzentrieren. Wir müssen so etwas ausprobieren, um die Anzahl der Fehler zu reduzieren“, so Platini.

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • 09er sagt:

    Na wenn es denn hilft !?!

    (0)
  • Detlef sagt:

    Ich halte es mit dem Lieblinsspruch meiner OMA!!!
    Sie pflegte immer zu sagen „Viele Köche, verderben den Brei!!!“
    Wenn die FIFA versucht, mangelnde Qualität, durch Quantität wieder auszugleichen, sind sie sicher auf dem Holzweg!!!

    (0)
  • 09er sagt:

    Wembley 4ever,
    )

    oder wie jemand in einem Forum dazu schrieb:

    „Kann man den Fussball nicht einfach mal so lassen wie er ist?

    Tschuldigung, aber Fehlentscheidungen gehören genauso zum Fussball wie geniale Dribblings über den halben Platz.
    Worüber soll man sich denn auch sonst im Stadion und nachher beim Pils in der Kneipe aufregen und diskutieren?

    Und auf wen polarisier ich meinen Unmut, wenn das Spiel nicht läuft? Ich brauch zur Not nen Schiri der an allem Schuld ist.“

    Dem schließe ich mich an.

    (0)