Rainers WM-Ecke: Besuch von Mama und Papa Angerer

Von am 21. September 2007 – 15.45 Uhr

Mama und Papa AngererDie Chinesen werden wach in Wuhan. Denn am Freitag ist das eigene Team in der Stadt eingetroffen. Und zum ersten Mal haben zahlreiche Fans das gemeinsame Mannschaftshotel Howard Johnson belagert.

Das Holiday Inn am Yangtze-Ufer ist inzwischen fest in deutscher Hand. Zuerst kamen wir Journalisten, dann auch die Leute der Fanreise. Erster Kontakt zwischen beiden Gruppen. Und am Abend schauten sogar erstmals vom DFB auch Heike Ullrich und Niels Barnhofer auf ein Bier bei uns herein.

Besuch von Papa und Mama hat Nadine Angerer bekommen. Die sind in der Gruppe, die sich über den DFB zu einer Reisegruppe zusammengeschlossen hat.

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Kurzer Blick aus dem Hotelfenster: Blick auf den Fluss, in unmittelbarer Nähe der ersten Brücke überhaupt über den Yangtse. Die Russen haben dieses doppelstöckige, fast 1700 Meter lange Bauwerk mit 20000 chinesischen Arbeitern 1955 für Mao Tse Tung errichtet. Ein Schlüsselwerk im ersten Fünf-Jahres-Plan des Großen Führers, denn es ist die erste Brücke über diesen mächtigen Fluss überhaupt gewesen.

Auch die benachbarte Tempelanlage aus dem 16. Jahrhundert sei nicht unerwähnt. Während die Mönche ihre Beleuchtung um 9 Uhr abschalten, wird die Skyline der Stadt erst um 11 Uhr verdunkelt. Die Flussschiffe fahren fast alle ohne Beleuchtung. Wie die Mopeds auf den Straßen.

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