Rainers WM-Ecke: Sogar die Omas kennen Natze

Von am 20. September 2007 – 18.45 Uhr 1 Kommentar

Nadine AngererDa staunten die Fotografen, die mit einem TV-Sender exklusiv auf Fototour durch Wuhan waren. Eine Stunde lang spielten Nadine Angerer, Birgit Prinz und Renate Lingor Fotomodell, bevor es zurück ins Hotel ging. Unterwegs ging es zu den Tempelanlagen namens Guiyuan.

Überraschend für die Journalisten: Nadine Angerer hat offenbar bereits große Bekanntheit und Sympathien im chinesischen Volk erreicht. Denn drei alte Damen, die auf einer Bank saßen und anschließend von den Kollegen gefragt wurden, wer denn da vorbei ging, erinnerten sich an Natze ganz genau. „Das ist die deutsche Torhüterin aus dem Fußballteam“, kam die überraschende Antwort: Nadine Angerer.

Ein anderer Namenstest im Pressecenter des Stadions von Wuhan unter den Volunteers schlug hingegen fehl. „Wie heißt Deutschlands Torhüterin?‘ fragte ich. „Kahn“, kam die Antwort von Zeng Ming. Vorname? Unbekannt. „Nein, die Torhüterin der Frauenmannschaft kenne ich wirklich nicht“, meinte er.

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Aber die Weltmeisterschaft sei durchaus ein großes Ereignis für die Stadt. Schließlich ist das Stadion mit 53.000 Zuschauern extra für die WM 2003 gebaut worden, die dann SARS-bedingt in die USA verlegt worden war.

Die alten Omas im buddhistischen Tempel von Wuhan sind also noch gut auf der Höhe des Geschehens neben aller Kontemplation, Ruhe und Gebeten.

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1 Kommentar »

  • Detlef sagt:

    Na ist doch ganz klar, WER NADZE NICHT KENNT, HAT DIE WELT VERPENNT!!!

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