WM-Splitter: Auch Neuseeland beklagt Beobachtung

Von am 17. September 2007 – 12.17 Uhr

Ulrich Brünger dpaAb heute wird es an den letzten Gruppenspieltagen ernst. Vor dem entscheidenden Spiel gegen Nordkorea hat Schwedens Trainer Thomas Dennerby einige Verletzungssorgen zu beklagen. Der letzte Vorrundengegner Chinas, Neuseeland, sieht sich ähnlich wie zuvor die Dänen ausspioniert und Lira Bajramaj hat eine neue Homepage.

Auch Neuseeland sieht sich ausspioniert

Nachdem die dänische Delegation dem Weltfußballverband FIFA bereits offiziell gemeldet hatte, dass man sich beobachtet fühlt, beklagt sich nun auch die neuseeländische Mannschaft über Spione beim Training, ohne allerdings offiziell Protest eingelegt zu haben. Schon bei den abschließenden Trainingseinheiten vor der WM in Auckland seien Spione vor Ort gewesen und seit der Ankunft in China sei auch das Geheimtraining ausspioniert worden, berichtet stuff.co.nz. Am Mittwoch trifft Neuseeland im letzten Gruppenspiel der Gruppe D auf China.

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Neue Homepage von Lira Bajramaj

Pünktlich zur WM hat auch Nationalspielerin Lira Bajramaj eine eigene Homepage bekommen. Sie ist zu finden unter www.lirab.com und enthält derzeit eine kurze Biografie sowie einen nicht mehr ganz taufrischen Tagebucheintrag. Da geht sicher noch was!

Über 50% Marktanteil in Schweden

Nach einer Woche Weltmeisterschaft, die in 200 Länder der Erde übertragen wird, sind genauere Zahlen zum Zuschauerinteresse bekannt. Über die 2,5 Mio. Zuschauer (20,8 % Marktanteil) beim deutschen Eröffnungsspiel im ZDF haben wir Euch bereits informiert. In Japan erreichte die Auftaktpartie gegen England bei Fuji TV ebenfalls 20 % Marktanteil. Die besten Werte verzeichnete allerdings der schwedische Sender TV4. Das Auftaktspiel gegen Nigeria erreichte einen imposanten Marktanteil von 56,8 %.

Verletzungssorgen plagen Thomas Dennerby

Die schwedische Vorbereitung auf das morgige Spiel gegen Nordkorea läuft alles andere als zufriedenstellend. Erst fiel am Samstag das Training aus, weil der Flug von Chengdu nach Tianjin sechs Stunden Verspätung hatte. Und gestern mussten mit Hanna Ljungberg (Oberschenkelbeschwerden), Lotta Schelin (Bluterguss) und Linda Forsberg (Knieprobleme) gleich drei Spielerinnen auf beide Trainingseinheiten verzichten. Auch Victoria Svensson, Nilla Fischer, Caroline Seger und Torfrau Hedvig Lindahl sind angeschlagen. Alle sollen jedoch morgen zum Einsatz kommen können.

Womensoccer.de-Korrespondent Rainer Hennies über Wehwehchen in der Journalistenschar

Was beim DFB-Team Sandra Minnert und Saskia Bartusiak sind, nämlich die angeschlagenen Spielerinnen, sind beim Journalistentross Kathrin Steinbichler von der Süddeutschen Zeitung und Ulrich Brünger von dpa. Erst holte sich Kathrin eine Schürfwunde beim Überqueren einer Straßenkreuzung bei einer leichten Kollision mit einem Auto. Der Arm ist inzwischen wieder okay. Danach war es Ulli, den es im Schultergelenk zwickte. Verlegen oder Zugluft?
Vorsichtshalber machte Mannschaftsarzt Ulrich Schmieden ein paar Funktionstests. Auf die angebotene Spritze verzichtete der schmerzverzerrte Kollege Brünger jedoch.

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