WM-Splitter: Zoll stoppt DFB-Broschüren

Von am 9. September 2007 – 16.40 Uhr

China gegen Deutschland 1:0. 700 DFB-Broschüren über die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hängen beim chinesischen Zoll fest. Das für die Medienvertreter gedachte Informationsmaterial erregte den Argwohn der chinesischen Behörden, der Wert übersteige 500 Euro und somit die Grenze für zollfreien Einfuhr. „Ich verkaufe sie nicht, ich verschenke sie. Ich dachte, in Shanghai weiß man, dass das für die WM gedacht ist“, so DFB-Pressesprecher Niels Barnhofer erzürnt.

Eiweiß und Kohlehydrate

Vor dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Argentinien bekommt die deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft beim Mittagessen reichlich Eiweiß und Kohlehydrate. „Es wird ein Büffet geben, unter anderem mit Steak und Nudeln“, so der DFB-Koch Feng Huang.

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Frustrierte Coronel

Verzweiflung und Frustration bei der argentinischen Spielerin Mariela Coronel. Beim Stadtbummel mit der argentinischen Mannschaft erklärte sie: „Was soll ich denn kaufen? Sie verkaufen kein neues Knie.“ Nach einer im Training erlittenen Meniskusquetschung ist die WM für die Beste im argentinischen Kader bereits vorzeitig beendet.

Schweden und USA besuchen Panda-Bären

„Ich hätte nie gedacht, dass sie so anbetungswürdig sind“, erklärte U.S.-Torhüterin Hope Solo nach dem Besuch des Giant Panda Breeding Centre in Chengdu, wo 68 Pandas und neun Panda-Babys gehalten werden. Zuvor besuchte bereits die schwedische Nationalmannschaft das Zentrum. „Wir durften die Bären sogar streicheln und füttern“, freute sich Schwedens Stürmerin Victoria Svensson.

WM-Sondermarke

Wenige Stunde vor dem Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Argentinien wird die chinesische Post am VIP-Eingang des Hankou-Stadions die erste offizielle Briefmarke zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft vorstellen. An der Zeremonie werden auch Worawi Makudi, Vorsitzender der FIFA Kommission für Frauenfußball und die Frauenfußball-Weltmeisterschaft, und die früheren chinesischen Nationalspielerinnen Sun Wen und Goa Hongxia teilnehmen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.