Kanada zum WM-Auftakt ohne Trainer Pellerud

Von am 3. September 2007 – 22.20 Uhr 1 Kommentar

Even PellerudDie Vorbereitung für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China lief für die Nationalmannschaft Kanadas alles andere als optimal. Zunächst wurde das Team durch die Streitigkeiten um die drei suspendierten Spielerinnen Charmaine Hooper, Christine Latham und Sharolta Nonen abgelenkt, später setzte es herbe Niederlagen, unter anderem ein 2:6 gegen die USA und ein 0:7 gegen Brasilien.

Und als wäre das alles noch nicht genug, muss Kanadas Trainer Even Pellerud das so wichtige WM-Auftaktspiel in der Gruppe C gegen sein Heimatland Norwegen am 12. September in Hangzhou von der Tribüne aus verfolgen. Doch auch zwei Spielerinnen sind für ihre ersten WM-Einsätze gesperrt.

Pellerud darf im ersten WM-Spiel nicht auf der Trainerbank sitzen, da er im letzten WM-Qualifikationsspiel gegen die USA, dem Gold-Cup-Finale am 26. November 2006, bei der 1:2-Niederlage nach Verlängerung in der 86. Minute wegen lautstarken Protestierens des Feldes verwiesen wurde. Doch nicht nur Pellerud ist für das erste WM-Spiel gesperrt, auch zwei Spielerinnen sind betroffen.

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Pérez und Elaine auch gesperrt

So muss Argentinien im WM-Eröffnungsspiel gegen Deutschland am 10. September in Shanghai auf Verteidigerin Catalina Pérez verzichten, die im abschließenden Spiel der WM-Qualifikation der Konföderation CONMEBOL gegen Brasilien am 26. November 2006 eine Gelb-Rote Karte sah.

Die Brasilianerin Elaine sah im selben Spiel ebenfalls die Gelb-Rote Karte und wird ihrem Team somit im Auftaktspiel gegen Neuseeland am 12. September in Wuhan nicht zur Verfügung stehen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • Markus Juchem sagt:

    Eigenen Angaben zufolge hat Pellerud erst aus einer norwegischen Tageszeitung erfahren, dass er für das Spiel gegen Norwegen gesperrt ist:

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